Dienstag, 28. Februar 2017

Eltern können ihren Söhnen helfen, den Sprung aus einer verspielten Kindheit ins Erwachsenendasein mit Freude zu schaffen und diese Gewinnen damit. Also, ich gebe zu: das mit der Freude war nicht so ernst gemeint und was den Gewinn angeht, habe ich einfach gelogen.
Eltern haben jedoch gute Möglichkeiten, ihren Söhnen zu helfen, den Sprung aus einer verspielten Kindheit in das Erwachsenendasein zu schaffen.
In einem kürzlich publizierten Beitrag habe ich die vielfältigen Berichte über schlechte Ausbildungs- und Berufsleistungen von Jungen im Vergleich zu Mädchen kommentiert und auf die wachsende Sorge hingewiesen, dass viele Jungen in einer Gedankenwelt der Pornographie, des Sports und der Videospiele gefangen sind.
Das soziale Umfeld hat sich in fataler Weise verändert und junge Männer, die einst den „wilden Westen“ besiedelten und die robuste Wirtschaft unseres Landes aufbauten, sitzen heute gelangweilt in Klassenzimmern oder Bürocontainern. Das Bedürfnis des Mannes, sich zu bewähren, um unabhängig zu werden, wird nicht gestillt, wenn er im Fernsehen den Ballspielen seiner Nationalhelden zuschaut. Und, obwohl es vielleicht schon für den Hasch– und Bier–abhängigen Schwager nicht mehr möglich ist, sich zu ändern, kann man doch eine Menge tun, dieses Schicksal den heranwachsenden Jungen zu ersparen.
Das Kind liebender und nüchterner Eltern erscheint als Inkarnation des Teufels. Ich erwähne dies hier, denn obwohl ich selbst nie einem wirklich durch und durch bösartigen Kind begegnet bin, kenne ich doch gute Eltern, deren Kinder geradezu Tefloneigenschaften zu besitzen scheinen, an denen alle guten Einflüsse ihres Umfelds wirkungslos ablaufen. In ihrem Drang, sich selbst zu verwirklichen, sehen sie ihre Eltern als Feinde, die es zu bekämpfen gilt.
Es gibt sicher eine Reihe Teenager-Monster, die sich zu egomanischen Menschenfressern entwickeln, doch durchläuft eine große Zahl eine erstaunliche Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling, wenn sie erwachsen werden. In der Zwischenzeit wurden die Eltern jedoch durch
die verschiedenen Abgründe von Dante’s Inferno getrieben.
Es gibt keine universal gültigen Regeln für die Kindererziehung. Empfehlungen, ja; eiserne Regeln, nein.
Es muss klar sein, dass die Erziehung eines Kindes die oberste Priorität für die Eltern hat, besonders dann, wenn das Kind ein Junge ist. Ob der Nachwuchs geplant war oder nicht, spielt hier keine Rolle. Wenn ein Kind ankommt, muss ihm die Spitzenposition in der Familie zukommen. Seine Erziehung ist wichtiger, als berufliche Karrieren von Vater und Mutter, wichtiger als ihre Liebesbeziehung, als Freundschaften und natürlich als Sport, Erholung und Vergnügen. Es geht nicht darum, diese Aktivitäten aufzugeben,
sondern sie den neuen Verantwortlichkeiten unterzuordnen.
Viele Eltern verbringen einen nicht geringen Teil ihres Lebens als Chauffeure ohne Uniform, die ihre Kinder zur Schule und zum Sport, zu Übungsstunden und zum Zahnarzt fahren. Solche gemeinsamen Fahrten, Vater oder Mutter allein mit dem Kind, bieten hervorragende Gelegenheiten zu reden.
Statt Radio zu hören und zuzusehen, wie der Sohn mit flinken Fingern nach passender Musik sucht, oder allein mit seinem iPod in seinen Lieblingssound abtaucht, kann Vater/Mutter solche Fahrten zu Gelegenheiten unbeschwerter Konversation werden lassen, bei der es mehr aufs Zuhören, als auf Belehrung ankommt. Hier besteht eine gute Chance herauszufinden, was dem Kind
gefällt und wo ihn der Schuh drückt.
Das einzige Problem bei der Suche nach dem, was zwischen den Ohren des Sohnes gerade wichtig ist, ist, dass es zeitkritische Ereignisse sind. Wenn man meint, die Gefühlslage des Kindes verstanden zu haben, verwandelt es sich vielleicht in eine völlig andere Person. Die eigene Vorstellung über ein Kind korrigieren und anpassen zu können, ist eine häufig unterschätzte, aber wichtige elterliche Überlebenstechnik.
Cover: Die Tragik im Leben eines Kindes
Christian Lukas-Altenburg 2017
Dieser Band gehört in die Ulmer Reihe
neben den Band das böse Spiel mit dem Leben 1 und dem Band
Die Spielregeln des Planeten JVA von Dr. Vinzenz Mansmann
Schon in kürze erscheint in dieser Reihe der gemeinsame Band von Dr. Mansmann und mir,
Das böse Spiel mit dem Leben II 
Dieser Band hier wurde für den Nationalen Buchpreis das Politische Buch der Friedrich Ebert Stiftung vorgeschlagen..
Jetzt überall im guten Buchhandel
Dieser Band gehört in die Ulmer Reihe
neben den Band das böse Spiel mit dem Leben 1 und dem Band
Die Spielregeln des Planeten JVA von Dr. Vinzenz Mansmann
Schon in kürze erscheint in dieser Reihe der gemeinsame Band von Dr. Mansmann und mir,
Das böse Spiel mit dem Leben II 
Dieser Band hier wurde für den Nationalen Buchpreis das Politische Buch der Friedrich Ebert Stiftung vorgeschlagen..
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Es ist schwer zu Verstehen, dass die
Deutsche Justiz , die Deutsche Politik tatenlos zusieht wie hier durch die Türkische Staatsgewalt Türkische Mitbürgerinnen und Bürger regelrecht verfolgt werden.
Darüber hinaus wird in Deutschen Städten und Gemeinden durch die Türkische Administration Wahlkampf für den Türkischen Staatspräsidenten betrieben, der für sehr viel Unruhe sorgt.
Wann endlich wird diesem Treiben ein ende gesetzt?
Ich kann es nicht oft genug betonen:
Wer von den Türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger glaubt man müsse die Ideologie eines Autokratischen Despoten gut heißen und Unterstützen, soll dies doch bitte in seinem Herkunftsland machen und auch dorthin zurückkehren.
Wer die Demokratische Grundordnung unseres Gemeinwesen nicht Respektieren kann bzw. ablehnt, hat hier nichts zu suchen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass in unseren Städten und Gemeinden Türkische Mitbürgerinnen und Mitbürger durch den Türkischen Staatsapparat Verfolgt und Bedroht werden.
Unsere Politik - Justiz und alle Verantwortlichen unserer Gesellschaft sind aufgefordert diesen Treiben entgegenzutreten.
Zum Fall des gestern entwichenen SV,ler in Hamburg mal ein Wort
Der Mann stand zur Entlassung aus der SV an er galt somit nicht mehr als gefährlich
Das er nun sich selbst quasi Entlassen hat kann keinem angelastet werden, denn er hatte bereits die höchsten Lockerungen die ein Insasse der SV erlangen kann.
In sofern kein wirkliches Versagen der Justiz, allerdings so im Beschluss aus 2015 zu entnehmen erlangte dieser Mann die Lockerungen auf Grund eines Gutachten seines Therapeuten
der ihn nicht als Gefährlich einstufte.
Wenn also tatsächlich noch eine Gefährlichkeit vorliegen sollte, dann ist es ein grober Fehler des Therapeuten der den Mann in seinem Gutachten als ungefährlich einstufte
Das auf eine Öffentlichkeitsfahndung in der Sache verzichtet wurde spricht dann doch eher für eine ungefährlichkeit des Mannes.

Dr. Vinzenz Mansmann live beim Ortsgespräch der Bildschirm Zeitung in Bad-Waldsee am 11.03.2017 
Gelegenheit zum Autorengespräch mit dem Autor von Die Spielregeln des Planeten JVA. Mehr Informationen zur Veranstaltung auf der Facebook Seite Planet JVA
Unser Top Tipp
aus der Bestseller Reihe Im Dschungel der Justiz
Vorgeschlagen für den Nationalen Buchpreis das Politische Buch.
Im Dschungel der Justiz 14
Chance oder Untergang Bd.3
Aus der Ulmer Reihe

Wenn der erfahrene Richter recht hat, werden jeden Tag in Deutschland 650 Menschen in Deutschland zu Unrecht wegen einer Straftat verurteilt.
Recht oder Gerechtigkeit 3
Wie alle Bände dieser Reihe direkt und ohne Umschweife die Justiz betrachtet.
Justizirrtümer lassen sich nicht gänzlich ausschließen", dies ist der Standardsatz, mit dem Richter, Staatsanwälte und Justizminister solche Fälle bewältigen.
EPUBLI.DE

Das kann ich nur Unterstreichen !
Wozu Literatur?
Mauern, Zäune, Abgrenzung, Nationalismus, Protektionismus-einfache Lösungen, deren Unbrauchbarkeit sich mehrfach erwiesen hat.
Eine radikal reduzierte Sprache, aggresiv, verächtlich machend, selbstherrlich, wehleidig, voll wirklicher Lügen, die sich als alternative Wahrheiten tarnen.
Das Schüren von Feindbildern und Angstmacherei verhindern konstruktive Auseinandersetzung und verführen zur Akzeptanz autoritärer Strukturen.
Literatur steht für differenzierte Wahrnehmung, Abwägung und Gestaltung, für das Sichtbarwerden von Widersprüchen und Herausfordern zu eigenständigem Urteilen.
Sie ist gefordert, wie selten zuvor.
Sie ist nötig, wie selten zuvor.
Text. Renate Welsh I.G.Autoren, 2017-02-26

Ein Klassiker ist zurück
Aktualisierte Neuauflage
Pubertät, dieser Begriff spukt in unseren Köpfen herum, wenn wir feststellen, dass unsere Kinder sich plötzlich anders benehmen als früher. Es…
BUECHER.DE

Samstag, 18. Februar 2017

Wenn der Vollzug in der Gestaltung des Alltags vom normalen Leben abweicht, so muss eben eine Angleichung des Lebens im Vollzug an die allgemeinen Lebensverhältnisse angestrebt werden.
Diese „Angleichungsgrundsatz“ genannte Maxime ist in Deutschland ein wichtiger und gesetzlich verankerter vollzuglicher Gestaltungsgrundsatz. Sein Hauptziel ist die Zurückdrängung tradierter, aber dem Resozialisierungsziel des Strafvollzugs
oft widersprechender Besonderheiten des Anstaltslebens sowie der Import von Normalität in die „totale Institution“.
Um soziales Lernen zu stimulieren, sollte der gekonnte, gewaltfreie Umgang mit Alltagsproblemen und Konflikten im Alltag der Jugendstrafanstalt erfahrbar und erlernbar sein. Gerade das ist aber eher selten der Fall, denn das Leben im Strafvollzug ist meist total reglementiert. Übernahme von Verantwortung für sich selbst und andere wird in der totalen Institution des Gefängnisses, bei gleichzeitiger Vollversorgung, von den Gefangenen nicht nur nicht verlangt; sie wird ihnen sogar weitgehend unmöglich gemacht. Wie also soll soziale Verantwortung gelernt werden, wenn sie im Vollzugsalltag kaum erlebt werden kann? Die Antwort ist theoretisch einfach, in der Praxis jedoch schwierig umzusetzen:
Auszug aus Chance oder Untergang
IIm Dschungel der Justiz 14
Christian Lukas-Altenburg 2017
Vor dem Gesetz sind alle gleich – diese Annahme scheint in Zukunft nicht mehr richtig zu sein. Bisher galt: Wer einen Rechtsbeistand brauchte, egal ob ihm sein Arbeitgeber kündigte, der Ex-Partner die Kinder wegnahm oder der Vermieter die Hölle heiß machte, konnte auf die Prozesskostenhilfe hoffen. Damit soll nun Schluss sein, geht es nach der Politik sollen in Zukunft nur noch die wirklich Mittellosen Anspruch darauf haben, der Rest soll sich verschulden.
Recht haben ist nicht Recht bekommen – dieses Sprichwort hat auch im deutschen Rechtssystem seine Bedeutung. Gute Anwälte sind teuer, arme Menschen können sich nur selten einen leisten. Um dennoch allen Menschen vor Gericht zumindest eine annähernd gleiche Chance einzuräumen, wurde vor 30 Jahren unter Zustimmung auch der SPD und FDP die Prozesskostenhilfe eingeführt.
Die Kürzungen betreffen vor allen jene, die ohnehin schutzlos sind: Alleinerziehende Mütter und Geschiedene, die um Unterhalt streiten, und Geringverdiener.
Diese sollen die Prozesskostenhilfe in Zukunft nur noch als Darlehen erhalten. Für viele Haushalte bedeutet das eine Überschuldung. Bei der Prozesskostenhilfe wird zunächst geprüft, ob das Verfahren Aussicht auf Erfolg hat. Gewinnt der Empfänger der Prozesskostenhilfe, so werden die Kosten der Gegenseite auferlegt. Verliert er, werden die Kosten mit der staatlichen Prozesskostenhilfe gedeckt. Anwälte, die für Prozesskostenhilfe arbeiten, erhalten niedrigere Sätze. Rechtsschutzversicherungen gibt es selten unter 60 Euro im Quartal – für viele Geringverdiener ist selbst das schon unerschwinglich. Keine Rechtsschutzversicherung deckt das Familienrecht ab – bisher waren also Frauen, die sich von ihren Partnern trennten und um Unterhalt stritten, auf die Prozesskostenhilfe angewiesen. Genau die soll nun wegfallen. Was das bedeutet ist klar: Arme und Geringverdiener werden noch seltener Verfahren gegen Ämter oder Arbeitgeber anstreben, aus Angst sich zu verschulden.
Entgegen aller Gerechtigkeit
Es kann nicht Gerechtigkeit bedeuten, wenn der Zugang zu einer kompetenten Rechtsberatung in so existenziell wichtigen Fällen wie dem Job, der Wohnung oder dem Unterhalt in Zukunft nicht mehr möglich ist. Die Alternative, sich für das Gerichtsverfahren zu verschulden, ist absurd. Wer gibt einer alleinerziehenden Mutter oder einem Geringverdiener denn einen Kredit? Es kann nicht sein, dass eine gerechte Behandlung vor dem Rechtssystem über Schulden erreicht werden muss.
Die Prozesskostenhilfe gehört zu den Grundfesten eines demokratischen Rechtssystems.
Das Recht der Reichen und Vermögenden, soll wohl das neue Rechtsstaatsprinzip werden, der Arme und Bedürftige soll doch zufrieden sein das man ihn überhaupt noch hört.
Diese zugegeben Sarkastische Einschätzung, ist aber trotzdem sehr der Realität näher stehend als man Glauben mag.
Der Dschungel der Justiz also nur für Reiche und Vermögende überhaupt noch durchstreifbar ?
Prof. Dr. h.c. mult Christian Lukas-Altenburg beschreibt die Chancen inhaftierter Straftäter unter dem Gesichtspunkt des mit dem Gebot der Resozialisierung und den verfassungsrechtlich ausgestatteten Rechtsanspruches auf Wiedereingliederung, wirklich echte Hilfen für ein zukünftig straffreies Leben in der Gesellschaft zu bekommen. Es wird wieder Kritisch aber doch Sachlich und Objektiv, der Dschungel der Justiz eingehend unter die Lupe genommen und durchforstet. Das Hauptaugenmerk liegt, in der Thematik der Jugend Delinquenz und deren Ursachen und knüpft auch an den vorangegangenen Band das böse Spiel mit dem Leben an.
Prof. Dr. h.c. mult Christian Lukas-Altenburg beschreibt die Chancen inhaftierter Straftäter unter dem Gesichtspunkt dem der Resozialisierung und…
EPUBLI.DE

Gehe deinen Weg ruhig mitten in Lärm und Hast und wisse welchen Frieden die Stille hat und dir schenken mag. Steh mit allen auf guten Fuße, wenn es geht, aber gib dich selber nicht auf dabei.
Sage deine Wahrheit immer ruhig und Klar und höre die anderen auch an, selbst die Unwissenden und Dummen, denn auch Sie haben ihre Geschichte.Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für dein Gemüt.
Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst, wisse dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.Denn es wird immer Größere und auch geringere Menschen geben als dich selbst.
Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen, strebe wohl danach auch weiter zu kommen, doch bleibe Bescheiden.
Dass ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens.
Übe dich in Vorsicht bei deinem Tun, die Welt ist voller Tricks und Betrug. Aber werde nicht Blind für das was dir an Tugend begegnet.Sei vor allem immer du selbst und anderen heuchle keine Zuneigung,wo du diese nicht Spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe,wo diese sich regt.
Sie erfährt so viel Entzauberung und erträgt so viel Dürre und wächst doch voller Ausdauer,immer wieder aufs neue wie das Gras. Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit und von Herzen an und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn diese Endet.
Pflege die Kräfte deines Gemüts, damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft,aber überfordere dich nicht durch Wunschträume, denn viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlogenheit.Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir selbst..
Lebe in Frieden mit Gott wie du ihn gerade begreifst für dich und was auch immer deine Mühen und deine Träume sind, in der lärmenden Verwirrung des Lebens - halte Frieden in deiner Seele mit all ihrem Trug,ihrer Plagerei und auch ihren zerronnen Träumen,die Welt in der du heute lebst ist immer noch Schön und herrlich anzuschauen.
Du und Ich
oder unser Erleben in kurzen Worten.
Christian Lukas-Altenburg 2014/2015
epubli. CLA Medien.
Der Wohnungsbau ist per Gesetz auf die komfortable Nutzung toter Autos ausgerichtet. Kinder haben da bitte auf Seite zu treten.
Die größte Armut, die wir sehen, ist tatsächlich die emotionale. Viele Kinder fühlen sich alleine gelassen und haben keine Bezugsperson.
Sie kommen auch deshalb zum Essen zu uns, weil sie mit Menschen am Tisch sitzen wollen, die ihnen zuhören, sagte mir eine Betreuerin eines Hortes. In vielen Familien wird gar nicht mehr gesprochen. Da sitzt dann jedes Kind in seinem Zimmer mit dem Fernseher, wenn es denn eines hat und isst sein eigenes Abendbrot.
Oder Kinder müssen - wie in vielen Fällen - in die Verantwortungsrolle eines Erwachsenen schlüpfen,weil die Eltern nicht genug Kraft haben.
Kann man ein Kind groß ziehen ohne liebe und Zuneigungen ? So dass es, wenn es erwachsen wird, zu einem Gefühlslosen Menschen wird ?
Diese Perspektivlosigkeit ist in vielen Familien extrem ausgeprägt. Dort sagen schon Jugendliche mit 14-15 Jahren oder jünger: Wir wollen nicht mehr, wir haben keine Lust mehr aufs Leben.
Sie haben schon von klein auf wenig Bildung mitbekommen, brechen die Schule ab oder werden zu früh schwanger und haben dadurch keine Ausbildung. Sie kennen nur das Milieu um sich herum, ihre trostlose Hoffnungslosigkeit in der Familie – das ist fast schon eine Art Ghetto.
Ist das nun die viel beschworene Zukunft eines Kindes ?
Wenn ja, dann haben Wir jetzt schon Verloren.
Immer einen klick wert ...
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Aus dem Manuskript "Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät III"
Eltern können ihren Söhnen helfen, den Sprung aus einer verspielten Kindheit ins Erwachsenendasein mit Freude zu schaffen und diese Gewinnen damit. Also, ich gebe zu: das mit der Freude war nicht so ernst gemeint und was den Gewinn angeht, habe ich einfach gelogen.
Eltern haben jedoch gute Möglichkeiten, ihren Söhnen zu helfen, den Sprung aus einer verspielten Kindheit in das Erwachsenendasein zu schaffen.
In einem kürzlich publizierten Beitrag habe ich die vielfältigen Berichte über schlechte Ausbildungs- und Berufsleistungen von Jungen im Vergleich zu Mädchen kommentiert und auf die wachsende Sorge hingewiesen, dass viele Jungen in einer Gedankenwelt der Pornographie, des Sports und der Videospiele gefangen sind.
Das soziale Umfeld hat sich in fataler Weise verändert und junge Männer, die einst den „wilden Westen“ besiedelten und die robuste Wirtschaft unseres Landes aufbauten, sitzen heute gelangweilt in Klassenzimmern oder Bürocontainern. Das Bedürfnis des Mannes, sich zu bewähren, um unabhängig zu werden, wird nicht gestillt, wenn er im Fernsehen den Ballspielen seiner Nationalhelden zuschaut. Und, obwohl es vielleicht schon für den Hasch– und Bier–abhängigen Schwager nicht mehr möglich ist, sich zu ändern, kann man doch eine Menge tun, dieses Schicksal den heranwachsenden Jungen zu ersparen.
Das Kind liebender und nüchterner Eltern erscheint als Inkarnation des Teufels. Ich erwähne dies hier, denn obwohl ich selbst nie einem wirklich durch und durch bösartigen Kind begegnet bin, kenne ich doch gute Eltern, deren Kinder geradezu Tefloneigenschaften zu besitzen scheinen, an denen alle guten Einflüsse ihres Umfelds wirkungslos ablaufen. In ihrem Drang, sich selbst zu verwirklichen, sehen sie ihre Eltern als Feinde, die es zu bekämpfen gilt.
Es gibt sicher eine Reihe Teenager-Monster, die sich zu egomanischen Menschenfressern entwickeln, doch durchläuft eine große Zahl eine erstaunliche Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling, wenn sie erwachsen werden. In der Zwischenzeit wurden die Eltern jedoch durch
die verschiedenen Abgründe von Dante’s Inferno getrieben.
Es gibt keine universal gültigen Regeln für die Kindererziehung. Empfehlungen, ja; eiserne Regeln, nein.
Es muss klar sein, dass die Erziehung eines Kindes die oberste Priorität für die Eltern hat, besonders dann, wenn das Kind ein Junge ist. Ob der Nachwuchs geplant war oder nicht, spielt hier keine Rolle. Wenn ein Kind ankommt, muss ihm die Spitzenposition in der Familie zukommen. Seine Erziehung ist wichtiger, als berufliche Karrieren von Vater und Mutter, wichtiger als ihre Liebesbeziehung, als Freundschaften und natürlich als Sport, Erholung und Vergnügen. Es geht nicht darum, diese Aktivitäten aufzugeben,
sondern sie den neuen Verantwortlichkeiten unterzuordnen.
Viele Eltern verbringen einen nicht geringen Teil ihres Lebens als Chauffeure ohne Uniform, die ihre Kinder zur Schule und zum Sport, zu Übungsstunden und zum Zahnarzt fahren. Solche gemeinsamen Fahrten, Vater oder Mutter allein mit dem Kind, bieten hervorragende Gelegenheiten zu reden.
Statt Radio zu hören und zuzusehen, wie der Sohn mit flinken Fingern nach passender Musik sucht, oder allein mit seinem iPod in seinen Lieblingssound abtaucht, kann Vater/Mutter solche Fahrten zu Gelegenheiten unbeschwerter Konversation werden lassen, bei der es mehr aufs Zuhören, als auf Belehrung ankommt. Hier besteht eine gute Chance herauszufinden, was dem Kind
gefällt und wo ihn der Schuh drückt.
Das einzige Problem bei der Suche nach dem, was zwischen den Ohren des Sohnes gerade wichtig ist, ist, dass es zeitkritische Ereignisse sind. Wenn man meint, die Gefühlslage des Kindes verstanden zu haben, verwandelt es sich vielleicht in eine völlig andere Person. Die eigene Vorstellung über ein Kind korrigieren und anpassen zu können, ist eine häufig unterschätzte, aber wichtige elterliche Überlebenstechnik.
Cover: Die Tragik im Leben eines Kindes
Christian Lukas-Altenburg 2017

Mittwoch, 8. Februar 2017

Unsere Gefängnisse machen kriminell. Wir müssen weg von der Wegsperr-Mentalität hin zu einer wirksamen Resozialisierung, sagen die führenden Strafrechtsexperten Bernd Maelicke und Christian Lukas-Altenburg.
Prof. Bernd Maelicke: Gefängnisse können die Resozialisierung jedenfalls nicht alleine leisten. Das Ziel muss sein, dass der Gefangene nach der Entlassung nicht erneut straffällig wird. Statistiken zur Rückfallquote zeigen aber, dass häufig das Gegenteil der Fall ist. Gefängnisse sind geradezu Schulen des Verbrechens. In allen Gefängnissen weltweit gibt es Gewalt, Erpressung und sexuellen Missbrauch. Und die Häftlinge lernen von ihren Mithäftlingen – auch im Hinblick auf neue Straftaten.
Prof. h.c. Christian Lukas-Altenburg. Der Deutsche Strafvollzug brilliert durch Deprivation und Disziplinierung, weniger denn durch wirkliche Konzepte zur Resozialisierung und Wiedereingliederung.
Das System Strafvollzug in Deutschland ist mehr denn je ein Problemfall der Gesellschaft und der Justiz in den Ländern.
Nirgends in Deutschland wird tatsächlich Resozialisiert noch gibt es dafür überhaupt Sinnvolle Konzepte.
Bernd Maelike wie auch Christian Lukas-Altenburg resümieren
in ihren Büchern Das Knast-Dilemma: Wegsperren oder resozialisieren? Eine Streitschrift und Im Dschungel der Justiz 10
das böse Spiel mit dem Leben, sowie Chance oder Untergang, dass der Strafvollzug in gänze gescheitert ist und mehr Kriminalität fördert, als den Betroffenen von Kriminellen Handlungen abzuhalten.
Prof. Bernd Maelike. Fast alle Inhaftierten kommen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Sie kennen Gewalt seit ihrer Kindheit. Sie haben sie angewendet oder waren selbst Opfer. Im Gefängnis setzt sich das nun fort. Um im Gefängnis zu überleben, muss man misstrauisch sein und selbst Brutalität ausstrahlen, damit man nicht zum Opfer wird. Das führt zu langfristigen Schädigungen.
Maelike Gefängnisse sind trotz aller Reformen nach wie vor Schulen des Verbrechens. Bernd Maelicke, ein renommierter Experte auf dem Gebiet der Kriminal- und Sozialpolitik, positioniert sich seit Jahren entschieden als Gegner populärer Forderungen nach größerer Härte im Umgang mit Straftätern. Auf Basis langjähriger Erfahrungen und zahlreicher biografischer Fallbeispiele zeigt er das dramatische Missverständnis im deutschen Strafvollzug: Der Freiheitsentzug resozialisiert nicht,
die Einflüsse der Gefängnis-Subkultur dominieren.
Bei den meisten Straffälligen, insbesondere jungen, verspricht nicht Wegsperren Erfolg, sondern allein verlässliche soziale Beziehungen. Resozialisierung findet wesentlich nach der Entlassung statt. Unverantwortlich hohe Rückfallquoten sind Folgen der Systemmängel der Kriminalpolitik.
Prof. h.c. Christian Lukas-Altenburg.betrachtet den Dschungel des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzug mit all seinen Schattenseiten und Deprivationen am beispiel der JVA Ulm einer Vollzugsanstalt des so benannten Offenen Vollzuges. Er deckt unter anderem Defizite des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzuges auf und frägt nach dem Menschenbild der Gesellschaft hinsichtlich des mit Verfassungsrang ausgestatteten Grundsatzes der Resozialisierung und Wiedereingliederung ? Sein Fazit fast schon ernüchternd:
Ein Vollzugs System ohne tatsächlichen Behandlungs und Resozialisierung,s Konzept, Deprivationen und Disziplinierungen anstelle einer tatsächlichen Absicht der Resozialisierung und ein völlig Konzept und Planloses Handeln und agieren, der Verantwortlichen in Politik und Justiz..
Die Gesellschaft völlig Desinformiert und im unklaren darüber,
was sich hinter den Mauern der Justiz tatsächlich Tag täglich abspielt.
Beide renommierte Strafvollzugs Experten sind sich sicher, eine bessere Schule des Verbrechens als den Strafvollzug selbst gibt es nicht und dem ist endlich auch Rechnung zu tragen.
Christian Lukas-Altenburg sagt darüber hinaus müssen endlich Sinnvolle und vor allem Bundeseinheitliche Konzepte zur Resozialisierung her, um den Menschen wieder gerecht zu werden .Die Gesellschaft muss sich darüber im Klaren sein dass nur eine erfolgsversprechende Resozialisierung wirklich vor Straftaten schützen kann.
Die Bücher der Experten sind im Buchhandel oder bei amazon.de erhältlich und sind besonders empfehlenswert .
Christian Lukas-Altenburg 'empfiehlt' darüber hinaus das Buch Die Spielregeln des Planeten JVA von
Dr. med. Vinzenz Mansmann aus der Bestseller Buchreihe
Im Dschungel der Justiz.
"Auszug aus Süddeutsche und Zeit."
Lukas-Altenburgs Foto.

Respekt ? was ist das überhaupt ?  Respektlos erscheint so manches mal Handeln und das daraus resultierende Unterlassen, nicht nur Kinder s...