Freitag, 28. Oktober 2016

Was für eine Zeit.

da stehen Menschen in den Geschäften an, um sich Blutverschmierte Masken oder Wund Attrappen mit herausquellenden Innereien zu kaufen.
Alles für ein Spektakel namens Halloween!!
Wie krank ist unsere Kultur eigentlich geworden, wenn Schauerliche Masken, künstliche Wundmale oder heraus stehende und quellende Innereien, als hipp oder gar Kultig bezeichnet werden?.
Kinder mit Totenmasken oder im Outfit sogenannter Untoter herumlaufen zu lassen, scheint heute mehr denn je angesagt zu sein, als jemals zuvor auch nur Denkbar. Einen Totenkult zu Verehren, Ekelhafte Maskierungen und Stinkende Gewänder zu tragen ist in meinen Augen, mehr als Bedenklich und wirft die Frage nach der Zivilisierten Kultur des sogenannten Abendlandes auf.
Am selben Tage feiern Millionen von Christen den Reformationstag, der durch den Totenkult immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird und bei so manchen Zeitgenossen die Frage im Gesicht geschrieben steht, wo sind unsere Christlichen Werte geblieben?.
Es ist in meinen Augen, tragisch und Unverständlich, wie Eltern , Erzieher oder auch die Verantwortlichen der Gesellschaft, solch ein treiben auch noch gut heißen können, Vorbilder wie viele Prominente, "Unsummen an Geld" in fragwürdige Kostümpartys stecken" und damit solch einen Totenkult, auch noch Gesellschaftsfähig machen.
Unsere Christliche Kultur steht am Abgrund und Wir wundern uns darüber, das gewaltbereite Salafisten oder Hass Prediger immer mehr Zulauf erhalten.!!
Eine in sich dekadente Gesellschaft, die immer mehr Verfällt und Werte, wie Menschenrechte und Humanität als lästig empfindet, ist es was sich in den vergangenen 20-25 Jahren schleichend breit gemacht hat.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels fällt in diesem Jahr einem übersinnlichen Wesen zu, das wir aus jenen Zeichnungen M.C. Eschers kennen, in denen aus der Spitze des Bleistifts das Krokodil von der einen in die andere Dimension wandert. Ich weiß nicht, ob die schöne Kunst der "Rötel-Zeichnung nach Fotovorlage" auf den Jahrmärkten des Lebens noch vertreten ist – Sie wissen, liebe Leser der Süddeutschen Zeitung, was ich meine.
Zur öffentlich-rechtlichen Visualisierung gibt es nur wenige künstlerische Konzepte
Wir sagen: Carolin Emcke. Wir rufen: Carolin Emcke! Wir lassen es herabschallen: Carolin! Emcke! Dann wenden wir uns dem Publikum zu und fragen: Ja bitte? Für was noch mal ist Carolin Emcke der Nobelpreis für Mikroliteratur verliehen worden? Nein, seien wir fairer und fragen: Welche These von Carolin Emcke fällt Ihnen spontan ein? Oder: Welchen Text von Carolin Emcke lasen Sie als vorletzten, welchen als letzten? Und was davon wissen Sie noch?
Ja, liebe Philosophen und Pastorinnen: Es sind unsere Leisen im Lande, die am Ende des Tages gesagt haben werden, dass der frühe Vogel den Wurm fängt und der Apfel nicht weit vom Stamm, das Licht des Morgens stets aus dem Osten und der Tag nicht vor dem Abend fällt. (Wobei das Ende des Tages sowieso ein existenzialistisches Grundproblem ist, das der schnöde Immobilienmarkt stets nur erahnen kann).
Nehmen wir einen Apfelbutzen: Abgegessen, teilweise bräunlich oxidiert, mit Spuren von Zahnfleischbluten. Charles Bukowski, ein unbekannter Dichter, hätte dazu gesagt: "Dein Schlüpfer, meine Seele: Auf beidem eine Spur von Scheiße." Der Preisträgerin würde so etwas nicht über die Lippen gehen. Sie hat persönlich ein Tempotaschentuch beweint. Wir lieben so was. Wir möchten unbedingt ebenfalls den Friedenspreis des deutschen Kuscheltuchhandels. Und spenden ihn dann an ein Waisenkind auf Haiti. Wir melden uns hiermit an auf der Warteliste der zehn verfolgtesten lesbischen Friedenskämpferinnen ohne eigene Meinung.
"Wer sich nicht mehr vorstellen kann, wie einzigartig … jeder einzelne schwarze Mensch ist, wer sich nicht vorstellen kann, wie ähnlich sie in ihrer grundsätzlichen Suche nach Glück und Würde sind, erkennt auch nicht ihre Verletzbarkeit als menschliche Wesen, sondern sieht nur das, was schon als Bild vorgefertigt ist" (so spricht die Preisträgerin in ihrem Werk Gegen den Hass, 2016). Was ist dem noch hinzuzufügen – außer, dass jedes Körnerbrötchen auch nur ein Wesen ist, mit einer eigenen Seele, aus der Hand des Großen Weltenbäckers? Wahrscheinlich fiele nur Frank-Walter Steinmeier, dem größten aller Kandidaten einer berühmten Arbeiterpartei, etwas ein, was ähnlich belanglos durch die Zähne rinnt: Ein Geräusch der Worte, ein Mögliches an Bildern, ein Nichts an Substanz.
quelle: Fischer im Recht "Zeit Online"
Meine These vom Chamäleon Vorsitzenden Richter und selbsternannten Kolumnisten Fischer bestätigt sich wieder und wieder, auch diesmal hat er es geschafft neben verzückten Gähnen und Kopfschütteln über so viel unbedarftes Sophistisches und in der Tat auch Unsinniges Verbales erbrechen.
Da schreibt ein Bundesrichter am Bundesgerichtshof über eine weit über die Grenzen geschätzte Autorin und Publizistin und meint dass er diese durch sein Verbales Dauer Diarrhö herabzusetzen habe....
Herr Fischer sollte doch lieber in seinem 2 Strafsenat am BGH dem er Vorsitzt wirken, bzw. dort seiner Arbeit nachgehen für die er durch den Steuerzahler bezahlt wird, wobei selbst dort ist er nur halbherzig zugange, denn ausgerechnet dieser Senat am BGH gerät wegen seiner öfteren Untätigkeit in die Kritik und lässt erahnen wie es um unseren Rechtsstaat bestellt ist.
Herr Fischer ist in der Tat kein Kolumnist denn er fabriziert eigentlich nur Verbalen Mist, ob nun in seinen Rechts Kolumnen oder aber als Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof.
Sein Rechtsempfinden mag ja vielleicht den einen einen oder anderen beeindrucken und einen strahlenden Saubermann der Rechtsstaatlichkeit strahlen lassen, wenn der geneigte Leser aber die Sonnenbrille die er aus Gründen des Blendschutzes trägt abnimmt, Entdeckt er den wahren Fischer, einen in der Tat nicht ausgelasteten Juristen, der sich selbst gerne als den einzig wahren Rechtsphilosophen sieht und doch tatsächlich, bei den mit Verstand ausgestatteten Leserinnen und Lesern nur gelangweiltes Gähnen und manchmal auch Kopfschütteln auslöst ob dessen Verbalen Dauer Diarrhö das er immer wieder in seiner mit Sophismen übersprudelnden Kolumne zu besten gibt.
Her Bundesrichter Fischer, ersparen Sie uns doch bitte solch einen Verbalen Mist und wenden Sie sich wieder der Rechtssprechung zu, wobei selbst in dieser Tätigkeit verursachen Sie nur Verbales Diarrhö und stetiges Unbehagen bei den Rechtsuchenden.
Also warum nicht einfach in den Ruhestand wechseln, da dürfen Sie dann ihrer Lieblingsbeschäftigung des verbreiten von Langeweile und Gähnen weiter nachgehen, oder einfach Bingo im Senioren Zentrum verweilen.
Mit freundlichsten Grüßen
Christian Lukas-Altenburg
Autor & Publizist



Sonntag, 23. Oktober 2016

Herzliche Glückwünsche an Carolin Emcke zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016
Liebe Carolin, ich freue mich sehr darüber dass du in diesem Jahr diese Auszeichnung erhalten hast. Wir hatten schon viele gute und vor allem schöne Gespräche auch über dein Buch das hier mit ausgezeichnet worden ist "Gegen den Hass"
Ich freue mich dich ende November in Berlin zu sehen, wenn du wie du schon zusagtest meine Lesung besuchen wirst.
Der Stiftungsrat des Deutschen Buchhandel hat mit dir eine wirklich würdige Preisträgerin geehrt.
Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay ›Gegen den Hass‹ zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit
Herzlich Willkommen auf Fischerverlage.de, dem Portal der S. Fischer Verlage: Hier finden Sie über 7.000 Bücher, alle Autoren, aktuelle Buchtipps, Leseproben, Videos, Lesungen, Presseinformationen, Foreign Rights, Unterrichtsmaterialien.
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Freitag, 21. Oktober 2016

Der Schwachsinn trägt einen Namen "BA. Jobcenter"
Einen sehr interessanten Beitrag zu verschiedenen Hartz IV Maßnahmen und deren Sinnhaftigkeit hatte bereits 2013 „Stern TV“ aufgegriffen. Die Einzigen, die von solchen Maßnehmen im Endeffekt profitieren, scheinen die Bildungsträger, meist private Unternehmen, zu sein. Nach Angaben von Stern TV hat die Bundesagentur für Arbeit in den letzten 10 Jahren rund 39 Milliarden Euro in solche Qualifizierungsmaßnahmen gesteckt. Dabei sind eben diese Maßnahmen fraglich und der Erfolg steht in den Sternen. Aber wie eine Sprecherin der BA im Interview sagte, sei eine Vermittlungsquote nicht einmal Voraussetzung.
Bis heute hat sich an dieser Praxis nicht geändert und es scheint vollkommen egal zu sein wofür hier Milliarden verschwendet werden.
Ein beispiel zeigt wie Sinnlos diese Maßnahmen doch wirklich sind
Ein Bildungsträger in Baden-Württemberg führt im Auftrag der Jobcenter solche angeblichen Trainingsmaßnahmen durch.
Dieser unterteilt dies in so genannte Module, die sich wie folgt zusammensetzen.
Modul 1
Überblick über den Arbeitsmarkt in der Region und bundesweit sowie Ausblick auf künftige Entwicklungen.
In diesem Modul geht es unter andrem um den Öffentlichen Nahverkehr und die Kinderbetreuung weniger denn um Zukunft Chancen der Bewerber auf dem Arbeitsmarkt.
So wird der Örtliche Öffentliche Nahverkehr vorgestellt, fehlt nur noch die Gratis Buskarte und der Fahrplan.
In Sachen Kinderbetreuung geht es um mögliche Unterstützung durch die Jugendämter, wozu aber das durch einen Bildungsträger vermittelt wird bleibt im unklaren.
Modul 2.
Möglichkeiten der Arbeitssuche u.a. Online Angebote . Jobportal der BA Vorstellung der BA und ihrer Aufgaben.
Zumindest ein klein wenig Sinn, wobei wieder die Frage aufkommt, wozu dies durch einen bezahlten privaten Bildungsträger und nicht durch die BA oder das Jobcenter selbst vermittelt wird?
Danach nicht zu Vergessen das beliebte Bewerber Training, mit Rollenspiel am fiktiven Telefon, man darf sich das dann auch belustigend Vorstellen, jedoch die Sinnhaftigkeit bleibt unklar.
Modul 3.
Gezieltes Einkaufen Lernen.
Der Umgang mit Geld und wie man doch mit etwa 1,50 € ein schmackhaftes Mahl zubereiten kann..
Ich denke dass hier die Fantasie mit manchen Verantwortlichen in der BA bzw dem Jobcenter durchgegangen ist.
Modul 4.
Wege zu Behörden
der Umgang mit anderen Behörden und welche Selbsthilfe es geben könnte, auch hier entzieht sich mir die Sinnhaftigkeit, denn wer einmal den Olymp der Jobcenter durchstreifte, weis wie er mit solchen umzugehen hat und vor allem wo er gelandet ist.
Auch hier die Frage was soll da ein Privater Bildungsträger noch vermitteln können??
Dieser Spaß kostet die Ämter, und damit auch den Steuerzahler, 500-800 Euro monatlich pro Teilnehmer. Welcher Sinn steht dahinter – sollen diese Menschen, die eh schon aufgrund der Langzeitarbeitslosigkeit frustriert und ganz unten sind, grundlegende und alltägliche Dinge neu lernen?
Scheinbar erfüllt die Agentur für Arbeit mehr eine Tätigkeit als sozialpädagogische Einrichtung anstatt Menschen in Arbeit und Ausbildung zu vermitteln und verteidigt diese Qualifizierungsmaßnehmen mit der Motivation der Langzeitarbeitslosen.
Dies bestätigte auch die Autor und Medienexperte Christian Lukas-Altenburg,in seinem Neuen Buch der Wahnsinn hat einen Namen "Jobcenter", der in einer fundierten Recherche eine ganze Mafia Industrie an Privaten Bildungsträger aufdeckte die sich an diesem System eine goldene Note verdienen.
Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.
Damit scheint das Jobcenter seine Pflichten zu erfüllen und, wie Eingangs erwähnt, weniger mit Vermittlungsangeboten zu dienen und sich vielmehr um die Psyche der Hartz IV Bezieher zu kümmern und den Menschen das Leben neu beizubringen. Das kennen viele ja schon von ihren Eltern, als es darum ging, Radfahren oder Schwimmen zu lernen.
Dieser Beitrag zeigt jedenfalls sehr deutlich, dass sich die BA ihren vermeintlich pädagogischen Bildungsauftrag sehr viel Geld kosten lässt und diesen sehr ernst nimmt, allerdings weniger seiner eigentliche Aufgabe nachkommt, Menschen in Beschäftigung zu bringen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Thomas Fischer selbsternannter Moralapostel der Deutschen Justiz hat wieder einmal die Verbale Keule geschleudert und seine zum teil tatsächlich Objektives Rechtsempfinden mit dem des Staates und dessen Justiz zu vermengen.
Was nun seine Argumentation zum TV Special der ARD angeht, gehe ich auch konform, denn auch ich halte dies für doch sehr Surreal wie hier der Zuschauer zum Entscheidungsträger gemacht werden soll.
Seine Thesen jedoch und das unterstreiche ich immer wieder sind von tatsächlicher Rechts Objektivität weit entfernt und hinterlassen bei mir doch das Gefühl dass der Bundesrichter Thomas Fischer und der Kolumnist Thomas Fischer wie dr. jekyll mr. hyde um die Aufmerksamkeit des geneigten Zuschauer Kämpfen.
Fischer hat wiedereinmal meine These vom Chameleon Fischer bestätigt und macht mich doch immer wieder sprachlos.
Der Bundesrichter der über seines gleichen herzieht, der Kolumnist der versucht mit Witz seine Standpunkte durchzusetzen.
Dann hat dieser Richter/Kolumnist noch seinen persönlichen Disput mit Frau Schwarzer seiner Intim Feindin wenn es um Moral und Ethik geht
Ich amüsiere mich jedesmal über deren kleine Verbalen Fights und frage mich dann, hat dieser vermeintliche Jurist seinen Beruf verfehlt und doch lieber Romanautor werden sollen? Also ich vermute einmal er ist mit seiner Position am BGH nicht ganz ausgelastet, denn sonst würde dieser Bundesrichter doch mehr Objektives Recht sprechen anstelle Sophistische Kolumnen zu schreiben.
In diesem Sinne Herr Fischer überdenken Sie doch noch einmal ihre Präferenzen in der Berufswahl
Herzlichst ihr Christian Lukas-Altenburg im Geiste immer bei Ihnen ^^

Dienstag, 18. Oktober 2016

Thomas Darnstädt, Jurist und langjähriger Mitarbeiter des „Spiegel“, befasst sich in seinem Buch mit Fehlurteilen der Justiz. Dass es diese gibt, werden viele erfahrene Strafjuristen sogleich einräumen und dabei an Freisprüche denken.
Doch der Titel – „Der Richter und sein Opfer“ – verrät bereits, dass sich Darnstädt mit der Verurteilung Unschuldiger befasst, zu der es nach allgemeiner Auffassung nur in wenigen, wenn auch tragischen Einzelfällen kommt.
Demgegenüber hat ein Richter am Bundesgerichtshof 2011 in einem Kommentar zur Strafprozessordnung die Behauptung aufgestellt, dass jede vierte Verurteilung in Strafsachen ein Fehlurteil sei. Das ist für Darnstädt der Ausgangspunkt seiner Betrachtung. Er schildert anschaulich und dramatisch einschlägige Fälle, ohne jedoch in Sensationslust und Polemik zu verfallen. Ob seine Bewertungen im Einzelnen zutreffen, vermag der Rezensent nicht zu beurteilen, doch mit der Analyse der Fehlerquellen liegt Darnstädt richtig: Sie bestehen unter anderem darin, dass falsche Zeugenaussagen und Geständnisse nicht als solche erkannt werden. Was die Würdigung der Angaben eines erwachsenen Zeugen oder Angeklagten betrifft, ist dies nach Auffassung des Bundesgerichtshofs „ureigenste Aufgabe“ des Strafrichters, der danach in der Regel nicht der Hilfe eines Sachverständigen bedarf. Doch die Vermittlung einschlägiger Erkenntnisse der Psychowissenschaften gehört nicht zur Juristen-Ausbildung und selbst für die besondere Tätigkeit als Strafrichter oder Staatsanwalt sind solche Kenntnissse keine Voraussetzung. quelle:Tagesspiegel
Es ist wie es bereits der Vorsitzende Richter des 2 Strafsenat am Bundesgerichtshof Thomas Fischer ausführte.
Ärmere Menschen zu bestrafen falle der Justiz leicht, bei Mächtigen versage diese.
Worte die mich persönlich immer wieder in rasche bringen, denn diese stammen von einem Richter der selbst immer wieder Entscheidungen trifft, welche fast ausschließlich eben diese Ärmere Menschen treffen und er selbst beklagt dies dann auch noch, wie Schizoid das doch tatsächlich ist ,
Unsere Justiz bedarf und sage ich ständig und ohne Unterlass einer dringenden Revision einer Inneren Reform und Kontrolle.
Nur dann ist es möglich wieder wirkliche Rechtsstaatlichkeit zu wahren bzw walten zu lassen. Christian Lukas-Altenburg 2916

Sonntag, 16. Oktober 2016

Bundesrichter Thomas Fischer sagt: Ärmere Menschen zu bestrafen falle der Justiz leicht, bei Mächtigen versage sie Er ist Vorsitzender Richter am deutschen Bundesgerichtshof und viel gelesener Kommentator deutschen Strafrechts, nebenbei sorgt er mit pointierten Bemerkungen zur deutschen Politik für Aufsehen: Strafrechtler Thomas Fischer. Im Interview erklärt er, warum die Strafjustiz mit einfachen Dieben besser umgehen kann als mit verbrecherischen Bankchefs und warum er glaubt, dass Drogen kein Fall für das Strafrecht sind. Die Fragen stellte Maria Sterkl. *** STANDARD: Wie gerecht ist die Strafjustiz? Fischer: Wir haben im Wesentlichen ein Unterschichtenstrafrecht: Wir können gut umgehen mit sozial unterprivilegierten Menschen, mit Dieben, Körperverletzern, Dealern. STANDARD: Was heißt "gut umgehen"? Fischer: Die Justiz ist ihnen überlegen. Diese Straftaten sind einfach zu verstehen: Eine Leiche liegt auf der Straße, der Mörder läuft weg, das Messer trieft von Blut. Solche Täter sind meist willig, sie kommen, wenn sie geladen werden, lassen sich halbwegs ohne Widerstand verurteilen. Sie bevölkern in großen Mengen unsere Gefängnisse. Sobald die Untreue nicht mehr den Kassier der Bank, sondern den Bankvorstand betrifft, wird es schwieriger. Solchen Straftaten ist die Justiz überhaupt nicht gewachsen, da bricht das System zusammen. STANDARD: Genau dort geht es aber um wirklich viel Geld. Fischer: Und um viel Macht. Um Taten, die von hochintelligenten Menschen lange vorbereitet und verschleiert werden. STANDARD: Wie dem begegnen? Fischer: Es geht darum, über die Struktur der Gesellschaft zu verhandeln. Wer sind die Guten, die Bösen? Die Banker, die die letzte Bankenkrise verursacht und 600 Milliarden verbrannt haben, sind das schreckliche Verbrecher – oder sind das Wir? Im Zweifel sind das ja unsere Ehegatten, Schwestern, Freunde, die sagen: Wir haben ja nur gemacht was alle machen und was der Markt verlangt. STANDARD: Wer ist da zu zahm: das Gesetz, oder das Personal das es anwenden soll? Fischer: Es gibt ja nicht das Recht, das wie ein gemauertes Gebäude dasteht und in das die Gesellschaft von der Justiz hineingetragen wird. Das Recht ist ein Prozess, es wird immer neu erschaffen. Stichwort Untreue: Was ist eine Pflichtverletzung, was ist ein Schaden? Da streiten sich die Gelehrten, die Praktiker, die Angeklagten unendlich, und bis der Streit entschieden ist, sind alle Straftaten verjährt. STANDARD: Wird das Strafrecht solchen Delikten nie gewachsen sein? Fischer: Wir müssen uns fragen, wofür Strafrecht überhaupt da ist. Man könnte zynisch sagen: Es ist dazu da, fünf oder drei Prozent der Bevölkerung wegzusperren, um bei den anderen ein bisschen Angst zu erzeugen. Strafrecht ist nicht dazu da, das Gute im Menschen hervorzubringen. Das lässt sich eher mit nichtrechtlichen Mitteln steuern. STANDARD: Also gemäß dem Spruch "Gute Sozialpolitik ist die beste Verbrechensprävention"? Fischer: Ja, wobei das ein eher verkürzter Spruch ist. STANDARD: Ergänzen Sie ihn. Fischer: Der Satz stimmt schon. Aber er ist eher gemünzt auf Standardkriminalität, auf die Jugendlichen der Unterschicht, denen man Perspektiven bieten muss… STANDARD: ... und nicht auf die Notare und Bankvorstände. Hat die Justiz bei solchen Tätern auch deshalb mehr Skrupel, weil man sich in einem kleinen Land wie Österreich teils um Ecken kennt – was beim jugendlichen Ladendieb eher nicht der Fall ist? Fischer: Das mag sein, aber das habe ich nicht gemeint. Der junge Dieb lebt meist in einer völlig anderen Welt. Mit dieser Welt kennt sich der Stab der Justiz oft gar nicht aus. Da geht man mit einem völlig abgehobenen schablonenartigen Beurteilungsschema an den Beschuldigten heran und sagt: "Na reißen Sie sich doch mal zusammen!" Obwohl offenkundig ist, dass er das gar nicht kann und auch gute Gründe hat, sich nicht zusammenzureißen. Da geht es um soziale Empathie, nicht um persönliche Bekanntschaft. STANDARD: In Österreich herrscht bei vielen der Glaube, dass Ex-Politiker nicht angeklagt werden, weil sie halt "Beziehungen" haben. Fischer: Gut, die Österreicher sind geborene Verschwörungstheoretiker. Hier kommt man immer schnell auf das Thema, wie alles Unbill der Welt damit zusammenhängt dass jetzt gerade wieder die falsche Partei den falschen Posten besetzt hat (lacht). Es wird wenig über Strukturen geredet, viel über Personen. Solche Vorstellungen verharmlosen das Problem. Das Problem liegt darin, welche Normen wir haben. Wir können ja nicht 80 Prozent der Gesellschaft einsperren. STANDARD: Wenn ich Sie frage, was derzeit strafrechtlich verboten ist, aber legalisiert werden sollte – was antworten Sie? Fischer: Ich halte die strafrechtliche Drogenbekämpfung für vollkommen gescheitert. Das Recht sollte hier weitgehend liberalisiert werden. STANDARD: Auch etwa bei Heroin? Fischer: Ja. Dieser War on Drugs verschlingt Abermilliarden und führt nur dazu, dass gigantische Kartelle massiven Gewinn machen. Suchtbekämpfung ist keine Aufgabe des Strafrechts. STANDARD: Wie erklären Sie sich diesen Widerstand, Cannabis zu legalisieren? Fischer: Das kann man nur schwer erahnen. Da stecken irgendwelche Tabuvorstellungen dahinter. Als ob Drogen im weitesten Sinne ein Betrug an der Gesellschaft seien: "Unsereins muss hart arbeiten, und der lässt es sich gut gehen und knallt sich den Kopf voll"… STANDARD: … was bei Alkohol ja akzeptiert wäre… Fischer: … ja, genau – zumindest bis zur sozialen Auffälligkeit. Es ist ein irrationaler Neid, dass jemand nicht arbeiten muss und als krank gilt, wo er sich doch ständig in einen Rauschzustand versetzt. STANDARD: Was ist erlaubt und sollte strafbar sein? Fischer: Korrpution im Gesundheitswesen. In Deutschland kann sich jeder Kassenarzt von Pharmafirmen bestechen lassen, das ist nicht strafbar. Ein skandalöser Zustand. STANDARD: Woran ist die Aufklärung der rechtsextremen NSU-Morde gescheitert? Fischer: Die Bereitschaft, Rechtsextreme zu verfolgen, geht gegen Null. Weil das in der Wahrnehmung der Menschen ja ordentliche Jungs sind. Denken Sie, was in den Siebzigerjahren zur Zeit des RAF-Terrorismus in Deutschland los war, wie die gesamte Gesellschaft mobilisiert war, um diese paar Hansln zu finden. Es gab Straßeninterviews, da waren die Leute bereit, die Terroristen an jeder Straßenlaterne Deutschlands aufzuhängen. Was da für Todesstrafenarten vorgeschlagen wurden – unglaublich. STANDARD: Bei den aktuellen Brandanschlägen auf Asylheime ist weniger Empörung zu merken? Fischer:Die ganz große Mehrheit ist zwar gegen solche Anschläge – aber sie distanzieren sich nicht von den Menschen. Da gibt es diese merkwürdige Vorstellung, dass das schon ordentliche Jungs sind, die ja das richtige wollen, nur halt mit ein bisschen jugendlichem Übereifer. Das ist eine hochgefährliche Situation, weil dadurch Gewaltstraftäter extremen Rückhalt in der Gesamtbevölkerung, in der normativen Kultur der Gesellschaft finden. STANDARD: In welche Richtung verändert sich das Strafrecht? Fischer: In den letzten zwanzig bis dreißig Jahren geht es in eine ganz bestimmte Richtung – in Richtung eines polizeiorientierten Sicherheitsstrafrechts. Die Grenze zwischen Erlaubtem und Verbotenem wird unklarer. STANDARD: Geht das in Richtung Überwachungsstaat? Fischer: Ja, natürlich. Und der Bevölkerung ist das weitgehend egal. Sie akzeptiert gerne Regeln wie "Wer nichts zu verbergen hat, muss keine Angst haben". Oder "auf meinen PC kann jeder schauen, ich hab da eh keine Kinderpornos." Es gibt ein großes Bedürfnis nach Sicherheit, nach Bestrafung – obwohl die Zahl der Straftaten ständig sinkt. STANDARD: Überwachung bringt wenig im Kampf gegen Extremismus. Wozu dann? Fischer: Es gibt die nicht ausrottbare Vorstellung, dass man, wenn man alles weiß, auch gegen alle Gefahr gerüstet ist. Das stimmt natürlich nicht. Teilweise ist es ein Versuch, Beruhigung zu erwirken, viele Menschen glauben das und sagen: "Schön, ein Bundestrojaner, vielleicht guckt der auch mal bei mir vorbei um eine terroristische Zelle zu finden." (Maria Sterkl, 13.10.2015)
Dieser Bundesrichter erstaunt mich immer wieder.
Einerseits Objektiviert er die Deutsche Rechtssprechung, in dem er dessen Defizite aufzeigt, andererseits aber Sitzt er einem Strafsenat vor der Monatlich Dutzende Fehlurteile zu Verantworten hat und beispielsweise Beschwerden oder andere Rechtsmittel Rechtsuchender einfach als unbegründet vom Richter Tisch wischt
Thomas Fischer ist so etwas wie ein Chameleon der Strafjustiz in Deutschland. Sicher seine zum teil sehr Pointierten Aussagen, treffen den Nagel auf den Kopf und weisen auf den Katastrophalen Zustand der Deutschen Justiz, jedoch selbst diese in seinen eigenen Richterlichen Entscheidungen umzusetzen vermag er nicht bzw. möchte er nicht. Schon deshalb ist Thomas Fischer wenig glaubhaft und hinterlässt immer ein Unbehagen bei seinen Leserinnen und Lesern.
Wie wäre es Herr Bundesrichter, wenn Sie denn endlich wirkliches Recht sprechen würden anstelle nur Phrasen zu dreschen ?
Christian Lukas-Altenburg 2016
Der demokratische Rechtsstaat lebt von einer bürgernahen und leistungsfähigen Justiz. Ihre Unabhängigkeit ist Voraussetzung für die Sicherung des Rechtsfriedens in unserer Gesellschaft.
Die staatlichen Gerichte schaffen durch ihre Urteile „im Namen des Volkes“ Rechtssicherheit, die Staatsanwaltschaften stehen bei der Verfolgung von Straftaten für objektive Ermittlungen und die Justizvollzugsanstalten bereiten Straftäter auf ein straffreies Leben inmitten unserer Gesellschaft vor. (quelle Justizministerium von Baden-Württemberg)
Die Wirklichkeit sieht völlig anders aus.
Die Justizvollzugsanstalten leiden unter permanenter Personalnot
Insassen werden Verwahrt weniger denn Resozialisiert, wie auch es gibt nicht einmal erfolgversprechende Konzepte hierfür.
Der Soziale Frieden eines Rechtsstaates ist auch davon abhängig, was dieser für seine Bediensteten tut, bzw. wie dieser seine in Obhut unterstellten Menschen behandelt.
Es ist kein Geheimnis dass unsere Justiz sich selbst ad absurdum führt und das Strafvollzugs System gescheitert ist.
Menschen werden gedemütigt und erleiden eine reihe an sehr bedenklichen Deprivationen, über 100 Selbstmorde in Bundesdeutschen Justizvollzugsanstalten sprechen eine eigene Sprache. Darüberhinaus werden Bedienstete durch ihren Dienstherren in fast Unmenschlicher Art und weise psychisch belastet, der Krankenstand ist schier Unverhältnismäßig hoch.
Die Politik aber Ignoriert dies und macht munter weiter, so in Sachsen - Baden-Württemberg - NRW und vielen anderen.
Sparen ist angesagt - Konzepte kosten Geld und Resozialisierung gibt es nicht zum Nulltarif, so Christian Lukas-Altenburg einer der schärfsten Justiz Kritiker in Deutschland gegenüber dem Deutschland Funk und anderen Medien.
Die Deutsche Justiz selbst, verklärt sich in Selbstbeweihräucherung und Überheblichkeit, nirgendwo anders in Europa werden Gesetze so gebogen und zurecht gelegt wie in Deutschland so der Autor & Publizist in seiner Buchreihe Recht oder Gerechtigkeit.
Deutschland als immer währender Mahner in Sachen Menschenwürde, strapaziert diese gar selbst in unerträglicher Art und weise so Lukas-Altenburg.
Wir brauchen dringend eine umfassende Justizreform so viele Experten über den Zustand der Deutschen Justiz.
Lukas-Altenburgs Foto.
Die staatlichen Gerichte schaffen durch ihre Urteile „im Namen des Volkes“ Rechtssicherheit, die Staatsanwaltschaften stehen bei der Verfolgung von Straftaten für objektive Ermittlungen und die Justizvollzugsanstalten bereiten Straftäter auf ein straffreies Leben inmitten unserer Gesellschaft vor. (quelle Justizministerium von Baden-Württemberg)
Die Wirklichkeit sieht völlig anders aus.
Die Justizvollzugsanstalten leiden unter permanenter Personalnot
Insassen werden Verwahrt weniger denn Resozialisiert, wie auch es gibt nicht einmal erfolgversprechende Konzepte hierfür.
Der Soziale Frieden eines Rechtsstaates ist auch davon abhängig, was dieser für seine Bediensteten tut, bzw. wie dieser seine in Obhut unterstellten Menschen behandelt.
Es ist kein Geheimnis dass unsere Justiz sich selbst ad absurdum führt und das Strafvollzugs System gescheitert ist.
Menschen werden gedemütigt und erleiden eine reihe an sehr bedenklichen Deprivationen, über 100 Selbstmorde in Bundesdeutschen Justizvollzugsanstalten sprechen eine eigene Sprache. Darüberhinaus werden Bedienstete durch ihren Dienstherren in fast Unmenschlicher Art und weise psychisch belastet, der Krankenstand ist schier Unverhältnismäßig hoch.
Die Politik aber Ignoriert dies und macht munter weiter, so in Sachsen - Baden-Württemberg - NRW und vielen anderen.
Sparen ist angesagt - Konzepte kosten Geld und Resozialisierung gibt es nicht zum Nulltarif, so Christian Lukas-Altenburg einer der schärfsten Justiz Kritiker in Deutschland gegenüber dem Deutschland Funk und anderen Medien.
Die Deutsche Justiz selbst, verklärt sich in Selbstbeweihräucherung und Überheblichkeit, nirgendwo anders in Europa werden Gesetze so gebogen und zurecht gelegt wie in Deutschland so der Autor & Publizist in seiner Buchreihe Recht oder Gerechtigkeit.
Deutschland als immer währender Mahner in Sachen Menschenwürde, strapaziert diese gar selbst in unerträglicher Art und weise so Lukas-Altenburg.
Wir brauchen dringend eine umfassende Justizreform so viele Experten über den Zustand der Deutschen Justiz.

Samstag, 15. Oktober 2016

Rainer Wendt der Vorsitzende in der Deutschen Polizeigewerkschaft behauptet, dass Justizbedienstete keinen Einfluss auf Todesfälle ob nun Suizid oder aber anderer weise gehabt hätten, dass ist Undenkbar so Wendt.
Dem widerspricht der Autor & Publizist Christian Lukas-Altenburg, das ist absolut unrichtig denn es gab einige Todesfälle in Deutschen Justizvollzugsanstalten, bei denn Bedienstete zumindest passiv beteiligt waren oder aber erheblichen Einfluss hatten, gleiches gilt für ähnliche Fälle im Polizeigewahrsam.
Was der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft hier behauptet ist schlicht unrichtig so Lukas-Altenburg heute gegenüber Medien.
Christian Lukas-Altenburg ist einer der schärfsten Deutschen Justizkritiker und Autor zahlreicher Bücher zum Thema Strafvollzug

Donnerstag, 13. Oktober 2016



Wir müssen Resozialisierung neu denken. Vor allem für die zu Ersatz- und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr verurteilten Straftäter (derzeit etwa 40 Prozent) sollten und können die schädlichen Folgen des Gefängnissystems vermieden werden. Für diese Täter bewirken ambulante Maßnahmen wie gemeinnützige Arbeit oder Bewährungshilfe weitaus mehr Erfolge. Und bei den zu längeren Freiheitsstrafen Verurteilten können größere Erfolge nur bei Verzahnung und Kooperation der Maßnahmen im Vollzug und nach der Entlassung erreicht werden. Rückfallquoten sind erwiesenermaßen von 90 auf 32,8 Prozent oder von 52,5 auf 13 Prozent zurückgegangen, wenn während der Haft begonnene Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahmen nach der Entlassung fortgesetzt und mit intensiver Einzelbetreuung - einschließlich sozialer Kontrolle - verbunden wurden, so der Rechtsexperte Bernd Maelicke, 75, ist Honorarprofessor an der Leuphana-Universität Lüneburg. Er war bis 2005 Abteilungsleiter im Justizministerium Schleswig-Holstein und zuständig für die Reform des Strafvollzugs
Diese Einschätzung ist absolut richtig aber besteht leider nur auf dem Papier der Föderalen Länderjustiz, so der Strafvollzugs und Strafvollstreckungs Experte Christian Lukas-Altenburg.
Lukas-Altenburg ist einer der wenigen Strafvollzugs Experten in Deutschland und zählt zu einen der wenigen Kennern der Materie Strafvollstreckung und Strafvollzug / Sicherungsunterbringung.
Wir brauchen keinen Föderalen Flickenteppich aus Rechts und Verwaltungsvorschriften, sondern Bundeseinheitliche Konzepte zur Resozialisierung und Wiedereingliederung, so der Rechtsexperte Christian Lukas-Altenburg.
Der Deutsche Strafvollzug ist 2016 nur noch ein Schrottreifes System, dass um die Selbsterhaltung ringt, so Lukas-Altenburg
Vorfälle wie jetzt gerade erst in Leipzig zeugen vom desolaten Zustand dieses Strafvollzuges und lassen erahnen wie schlecht es um diesen wirklich bestellt ist.
Die Aussage des Leipziger Anstaltsleiter man konnte ja nicht ahnen das ein Selbstmordattentäter einen Suizid in der Haft vornehmen würde, ist dann doch nur noch das schön reden Ständigen eigenen Versagens. Christian Lukas-Altenburg verwies gegenüber dem Hessischen Rundfunk auf die Tatsache das alleine schon das Wissen oder die Vermutung das der Syrische Terror Verdächtige ein Selbstmordattentat plante deutlich machte das dieser Suizidgefährdet ist.

Montag, 3. Oktober 2016

Die Zahlen sind der Horror: Jedes vierte Kind im Alter bis zu zwölf Jahren im Bundesland Sachsen ist in ambulanter psychischer Behandlung. Tendenz: rasant steigend. Die Ursachen dafür sind im familiären Bereich zu suchen: Fehlende Zuwendung, Überforderung der Eltern, soziale Verwahrlosung. Die Probleme sind so groß, dass bereits Unter-dreijährige wegen ihrer psychischen Not ins Krankenhaus müssen. Und auch immer mehr Eltern leiden an Stresserkrankungen.
Man ist erschüttert über diese Statistikzahlen.
Es sei eine »erschreckende Entwicklung, die ungebremst anhält«. Rolf Steinbronn, Vorstandschef der mitgliederstärksten Kasse in Sachsen, der AOK plus, versucht, die alarmierende Statistik zu erklären. Seine Versicherung habe im Jahr 2011

allein in Sachsen 58.600 Kinder erfasst, die psychologisch behandelt worden seien. 2.450 Kinder mussten sogar stationär aufgenommen werden. Besonders traurig macht die Zahl der 380 Kinder zwischen einem und drei Jahren, die wegen psychischer Erkrankungen in so jungen Jahren im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Wenn man es in Umgangssprache bringt, dann fehlen den Kindern ganz normale Familienstrukturen, Eltern, die Zeit haben und sich kümmern können. Stattdessen leiden sie unter Leistungsdruck durch die Schule und unter dem Mangel an festen Ritualen und Regeln. Laut Bericht steigen jedoch auch die Zahlen der psychisch erkrankten Erwachsenen, vor allem durch Stresserkrankungen wie Burnout.
Leider haben wir hier nur Zahlen für Sachsen und nicht für ganz Deutschland, doch die Tendenzen werden sich vermutlich in allen Bundesländern früher oder später nachweisen lassen.
Mit dem Stress der Eltern wächst der Stress der Kinder. Gleichzeitig können Eltern, die unter Druck sind, nicht mehr so gut auf die Bedürfnisse ihre Kinder eingehen.
Eine fatale Spirale setzt sich in Gang.
Wir brauchen wieder mehr Zeit für unsere Kinder und sollten uns darüber im klaren sein, das unser Wohl und Wehe, sich eben auf unsere Kinder überträgt und diese ein Leben lang begleiten wird.
So der Sozial und Gesellschaftskritiker Christian Lukas-Altenburg gegenüber der SZ und der ARD.
Lukas-Altenburg verwies in seinen Publikationen aus der Bestseller Reihe Eine gescheiterte Existenz und Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät immer wieder auf das Elternbild, welches Prägend auf Kinder und Jugendliche ist.
Tag der Deutschen Einheit?
Selten waren deutsche so Uneinig in dem was unserem Land gut tut,
Wirtschaftliche Macht Optionen, Kartelle der Macht, Sozialer Unfrieden,
Globales Hetzen nach Macht und Einfluss, das ist Deutschland heute!
Demokratischer Rechtsstaat mit einigen Dunklen Löchern darin,
Angst, Neid , Habgier, das ist Tägliche Kost in Deutschland.
Aber auch Hoffnung, Freude, Sehnsucht nach Erhalt von Frieden & Freiheit, ist Deutschland heute. Ja Wir Müssen wieder Glauben an das was Wir können um Fähig zu sein, das zu Können woran Wir wirklich Glauben.
Deutschland ist mehr als nur ein Staatsgebilde oder ein Föderaler Demokratischer Staatenbund...
Es ist mehr als nur der schnöde Mammon, Deutschland ist Beispiel dafür, wie man aus dem Nichts etwas gutes machen kann und das sollte man immer beherzigen, Deutschland sind Wir, nicht die Politik, nicht die Polit Protagonisten. Deutschland ist das was Wir daraus machen, für die Nachfolgenden Generationen ein Erfolgsmodell, wenn Wir es denn auch Wirklich wollen und nicht nur Phrasenreich davon Reden.
Der Wunsch nach harten Strafen wächst: Ein Drittel der Jurastudenten kann sich laut einer Studie die Wiedereinführung der Todesstrafe vorstellen. Mehr als die Hälfte befürwortet Folter – unter bestimmten Bedingungen.
Die Zahl der Morde und Totschläge sinkt in Deutschland seit Jahren. Die Leute fühlen sich so sicher wie fast nie zuvor. Und dennoch wächst bei jungen Jurastudenten der Wunsch nach immer härteren Strafen. Ein Drittel von ihnen befürwortet laut einer Studie sogar die Todesstrafe. Etwa gleich viele finden, dass selbst eine lebenslange Haft bei manchen Straftaten noch zu mild ist. Und die Hälfte der Befragten würde einen Verdächtigen foltern, wenn damit ein Menschenleben gerettet oder die Allgemeinheit beschützt werden könnte.
Für seine Langzeitstudie hat der Erlanger Jura-Professor Franz Streng zwischen 1989 und 2012 etwa 3100 Jurastudenten befragt, die gerade mit ihrem Studium begonnen hatten. „Das sind Ausbildungsanfänger, die noch durch die Schule, ihr Elternhaus und die Medien in ihren Ansichten geformt sind“, sagt Streng.
Die befragten Studenten schätzten das Risiko, selbst Opfer eines Angriffs zu werden, im Lauf der Jahre als immer geringer ein. Gleichzeitig würden sie für ein bestimmtes Delikt heute deutlich höhere Strafen verhängen als früher. Dies zeigte sich an einem fiktiven Beispiel: Ein Totschlag im Affekt nach der Trennung eines Pärchens. Wurden 1989 im Schnitt noch etwa sechs Jahre Haft als angemessene Strafe betrachtet, waren es 2012 fast neuneinhalb Jahre.
Mit Blick auf die Kriminalstatistik lässt sich dies nicht erklären. Demnach sinkt seit 2007 die Zahl der Gewalttaten.
„Das Bemerkenswerte ist, dass die ganz schweren Straftaten in Deutschland langfristig immer weiter abgenommen haben“, sagt der Autor & Publizist Christian Lukas-Altenburg, einer der schärfsten Kritiker der Deutschen Strafjustiz. „Die Befragten fühlen sich heute so sicher wie kaum jemals.“ Und dennoch werden von den angehenden Juristen höhere Strafen gewollt.
Vor etwa 20 Jahren wollte mehr als ein Drittel der Jura-Anfänger die lebenslange Freiheitsstrafe ganz abschaffen, weil sie als zu hart empfunden wurde. Heute wollen das nur noch zwei Prozent. Die Todesstrafe wurde 1977 von knapp 12 Prozent der Befragten befürwortet. Vor zwei Jahren dagegen wollte sie jeder dritte Student zurück.
Dies ist ein Phänomen der Rechtswissenschaften selbst, so Lukas-Altenburg. Die mehr und mehr schärferen Strafurteile basieren auf einer Konservativen Basis der Rechtslehrer, welche Junge angehende Juristen heute mehr denn je beeinflussen und die Liberalität im Straf und Strafvollstreckungsrecht grundsätzlich ablehnen. Solche angehenden Juristen bzw. Junge Richter und Staatsanwälte, sind es die heute das schärfere Strafen befürworten und das Gebot der Resozialisierung schlicht für Überflüssig halten. Eine Vielzahl derer aus Konservativen Juristen Generationen lehnen damit auch die Resozialisierung und Wiedereingliederung grundsätzlich ab so
Christian Lukas-Altenburg.

Er gilt als einer der wirkungmächtigsten und zu gleich heftig umstrittenen zeitgenössischen Justizkritiker, die rede ist von Christian Lu...