Samstag, 30. August 2014

Ex-Richter Frank Fahsel hat
Unzählige Kollegen erlebt, die man schlicht "kriminell" nennen kann.
Versteckt in einem unscheinbaren Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 9. April 2008 war ein Statement zu lesen.

Richter Frank Fahsel schrieb dort:
"Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht "kriminell" nennen kann. Ich habe ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungenerlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind.
Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor "meinesgleichen"."

Frank Fahsel, früher Richter am Landgericht in Stuttgart, gibt tiefe Einblicke in das, was Tausende Bürger täglich vor deutschen Gerichten erleben. Besser kann man den Zustand in Teilen der deutschen Justiz nicht auf den Punkt bringen, mit Hilfe derer Politik und Wirtschaft den Rechtsstaat missbrauchen. Explizit kriminelles Justizhandeln gibt es zuhauf. Der Sumpf schließt die höchsten deutschen Gerichte ein. Daher gibt es praktisch keine Verurteilung wegen Rechtsbeugung, Strafvereitelung im Amt und Begünstigung. Selbst schwerste Wirtschaftskriminalität wird gegen Zahlung geringer Beträge eingestellt.

Auszug aus "Recht oder Gerechtigkeit" Die Justiz am Abgrund.

Sonder Besuche ??

Da ist ja rein richtiger Promi Knast Tourismus im Gange und uns
Uli erfreut sich vieler Besucher..
Aber wie kann das sein? Eigentlich steht einem Strafgefangenen
2 Stunden Besuch im Monat zu.

>"ART. 27 Bayrisches Strafvollzugs Gesetz.

RECHT AUF BESUCH

(1) 1 Gefangene dürfen regelmäßig Besuch empfangen. 2 Die Gesamtdauer beträgt mindestens eine Stunde im Monat. 3 Das Weitere regelt die Hausordnung.

(2) Besuche sollen darüber hinaus zugelassen werden, wenn sie die Behandlung oder Eingliederung der Gefangenen fördern oder persönlichen, rechtlichen oder geschäftlichen Angelegenheiten dienen, die nicht von den Gefangenen schriftlich erledigt, durch Dritte wahrgenommen oder bis zur Entlassung aufgeschoben werden können....<

Jetzt die allumfassende Frage, verzichtet etwa Frau Hoeneß oder die Familie Hoeneß, zu Gunsten der Bayrischen Promis auf ihr Besuchsrecht ?? oder findet hier wiederum eine Bevorzugung des Prominenten Insassen "Uli Hoeneß" statt ??
Die Frage aller fragen wäre dann auch, was soll dieser Promi Tourismus eigentlich, wie soll denn dies für die Behandlung und Wiedereingliederung dienlich sein.??

Ich sagte es bereits einmal, eine solche Vorzugsbehandlung eines Inhaftierten, hat es in Deutschland noch nicht gegeben und hinterlässt die frage nach der Gleichbehandlung vor dem Gesetz, welche gar ""Verfassungsrang besitzt...

Donnerstag, 28. August 2014

Dein Seelenleben gleicht einer Achterbahn, die kein Ende zu finden scheint. Das ständige auf und ab, die vielen Looping und das Adrenalin in deinen Adern, zeugt von deinem Wesen, deiner Suche und deinem Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe.

Genauso Lebte und Lebe ich jeden Tag meines Lebens, immer angetrieben
von der Angst und der Furcht nicht gesehen zu werden, nicht erkannt zu werden. 
Diese Angst ist die Wahrheit, das herum nur Fiktion, die mich in meinem Leben begleitet hatte. Wie du wollte ich dies niemals Wahrhaben und Ignorierte alles was mich umgab und versuchte in die Realität zurück zu holen.

Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee,
Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,und
niemand lächelt so, wie du's grad tust.
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je,was du weißt, gewusst. Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt, und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld;
denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.
Du bist du, ja, du bist du!

"Auszug aus Du und ich oder unser Erleben in kurzen Worten"

Mittwoch, 27. August 2014

Ist, wer Richter oder Staatsanwälte kriminell schimpft, selbst ein Krimineller – oder eher ein Spinner? Kann sein, muss aber nicht sein. Versteckt in einem unscheinbaren Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 9. April 2008 war ein bemerkenswertes Statement zu lesen.Frank Fahsel schrieb dort:

>”Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann”<

Er schreibt weiter:..
>Ich … habe … ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind.<

Nun gut, ähnliches konnte man schon früher auf Justizkritischen Seiten wie Justizskandale.de lesen.
Der kleine, feine Unterschied ist der: Frank Fahsel ist selbst Jurist, mehr noch, er war Richter am Landgericht Stuttgart.
Mit seinem Leserbrief und seinem Lebenslauf wird er zum Zeugen gegen “seinesgleichen”.

""Auszug aus Recht oder Gerechtigkeit oder die Justiz am Abgrund"
Kaum im Handel und schon Diskutiert eine ganze Nation darüber !!

Sonntag, 24. August 2014

Meinen Leserinnen und Lesern, die heute vergeblich auf mich in Ingolstadt gewartet haben, möchte ich auf diesen Wege, meine ganz persönliche Entschuldigung ausdrücken. Leider war die Reise nach Ingolstadt ein einziges Fiasko, dem ich ausgesetzt war, so dass es nicht möglich war zu dieser Lesung zu erscheinen.

Meine Kolleginnen Martina Reuss "Autorin" Vero KAa und Maria Martin, haben aber ihr bestes gegeben um Ihnen liebe Leserinnen und Leser einen schönen Leseabend in Ingolstadt zu bieten. Diesen danke ich an dieser Stelle für ihren Einsatz und kann mit fug und Recht sagen, es sind hervorragende Autorinnen mit großen Talent.

ihr Christian Lukas-Altenburg

Samstag, 23. August 2014

Im Dschungel der Justiz 6 - Justiz im Wandel der Zeit - Christian Lukas-Altenburg
Softcover 19,50 €
IN DEN WARENKORB

Im Dschungel der Justiz 6 - Justiz im Wandel der Zeit

Beschreibung

Der 6 Band aus der Buchreihe knüpft an die Vorgängerbände an und befasst sich unter anderem mit dem Umgang von Jugend Delinquenz und Verwahrung 
Rechtsstaatlichkeit und Gleichheit vor dem ... weiterlesen

Buchdetails

Sprache: Deutsch
ISBN: 9783737504874
Format: DIN A5 hoch
Seiten: 188
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 
weniger Details
 

Weitere Titel von Christian Lukas-Altenbur

  • Du und ich
  • Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät...
  • Im Dschungel der Justiz
  • Im Dschungel der Justiz
Erst seit wenigen tagen im Handel und schon Diskutiert Deutschland über dieses Buch.
Kriminelle Justiz? gibt es das wirklich ? woher hat der Autor alles diese Tatsachenberichte ? Fragen über Fragen die sich Deutschland gerade stellt. Justizskandale gibt es ja immer wieder, aber was in diesem Buch ans Tageslicht gebracht worden ist, lässt so manchen Leser die Stimmer verschlagen. Justiz als die Dominierende Totale Institution, einmal in einem nicht besonderst guten Lichte reflektiert. Die Buchreihe Im Dschungel der Justiz, hat schon manchen Ungläubig den Kopf schütteln lassen, ob der Tatsachen und Berichte darin, dieses Buch aber zeigt Seiten der Justiz, die keiner auch nur zu erahnen glaubte.

Jetzt Überall im Handel und schon bald auf vielen Lesungen Präsent.

Freitag, 22. August 2014

Ich kann nicht weg


Wer ist dieser Mann in der Landsberger Zelle? Uli Hoeneß kann es nicht sein. Der wird woanders gebraucht. Den kann man nicht herunterspielen. „Deutschland hat einen schrecklichen Fehler gemacht.“ Ein fiktiver Monolog. von Evi Simeoni "FAZ" 21.08.14

„Die Wände sind dick, die Türen unrechtmäßig verschlossen, man lässt mein Glück nicht zu mir vor“
Ich friere. Ich friere.
Ich werde woanders gebraucht. Ich brauche ein Telefon und meine Sekretärin. Mein Platz auf der Tribüne darf nicht leer bleiben. Der Richter wusste nicht, was er tat. Er kannte meinen Namen, aber er wusste nicht, wer ich bin. Dass ich auserwählt bin. Dafür gibt es Beweise, die jeder kennt.
Ich habe alle Titel gewonnen, die es gibt. Alle müssen sich erinnern an mich. An meine scharfen Läufe in Richtung Tor. Ich war der schnellste Stürmer, ich flog nach vorne, die Ellbogen locker, ohne Furcht, den blonden Helm auf dem Kopf. Das war ich vor vierzig Jahren. Und das bin ich heute. Mich kann man nicht herunterspielen.
Der Ball kommt von Paul, ich bin sicher, dass der Ball zu mir kommen wird, mein Herz sieht ihn fliegen, mein Herz kann ihn lenken, ich laufe los, der Pass sucht mich, als wäre ich ein Magnet, ich treibe den Ball vorwärts, niemand kann mir folgen, ich spüre, wie die Spieler von Atletico schrumpfen, nichts mehr zu hören, sie wissen, nur ich kann hier gewinnen, ich bin es, der einzige Gewinner hier. Der Torwart verkrampft bei meinem Anblick, er macht die Beine breit, ja, er macht die Beine breit, und ich trete den Ball hindurch, ins Tor, ins Tor.
Ihre Schultern hängen schon, Atlético hat aufgegeben, aber ich bin noch nicht satt, ich mache es wieder, von der Mittellinie sprinte ich los, ich bin ein Grashüpfer, du kannst meine Bewegung nicht sehen, ich bin plötzlich weg und plötzlich da. Nur noch ein einziger Gestreifter steht mir im Weg, ich lasse ihn zappeln, ich kann ihn mit der Kraft meiner Blicke zucken lassen, gehe rechts vorbei, Eusebio Bejarano kommt von hinten angerannt, nur ein Schatten hinter meiner Schulter, an mich kommt er nicht heran, und dann ist es ganz leicht. Der Torwart ist fort. Ich schiebe locker ein, ein, ein.
Brüssel 1974. Ich halte den Europapokal der Landesmeister hoch, wir sind die ersten Deutschen, die das schaffen.
Wir werden im Sommer Weltmeister und posieren in Badehosen. Wir sind schlank und sehen gut aus, mein Brusthaar knistert, wir sind München, wir sind Deutschland, wir sind die Welt, es gibt nur uns und unsere Zigarren.
Deutschland hat einen schrecklichen Fehler gemacht.
Ich bin unverwundbar. Aber wo ich jetzt bin, wissen sie das nicht. Man kann den Beifall für mich hier nicht hören. Die Wände sind dick, die Türen unrechtmäßig verschlossen, man lässt mein Glück nicht zu mir vor. Aber draußen klatschen sie ohne Stocken weiter, ich weiß es, der Applaus ist da. Nur nicht hier.
Warum erkennen sie nicht, dass die Liebe mich geleitet hat? Ich habe zahllosen Menschen gegeben, was sie lieben. Sie singen und johlen, sie tragen unsere Namen auf dem Rücken, sie können die besten Mannschaften der Welt für sieben Euro spielen sehen. Ich habe ihnen gezeigt, wie stark sie sind, wenn sie unseren Weg mitgehen. Ich habe ihre Träume genommen und in der Wirklichkeit rekonstruiert.
Warum muss ich jetzt weinen? Hinter der verschlossenen Tür bin ich ein anderer.
Ich habe alle Pokale berührt. Ich bin der FC Bayern.
Was soll ich hier? Die Leute, die mich ins Gefängnis schicken, wollen nicht verstehen. Ich kann nicht verloren haben. Ich war schon als Kind Kapitän. Ich verliere nicht. Sie glauben das. Aber sie täuschen sich.
Ich bin auf den Jäger zugekrochen damals, über die kalte Wiese, er hat mich nicht erkannt, weil es dunkel war. Und weil ich blau war vor Kälte.
Aber ich habe mich erkannt.
Ich bin auserwählt. Vier Leute sind in München eingestiegen in die Piper Seneca. Die Maschine erreichte Hannover nicht. Sie ist abgestürzt ins schwarze Moor. Es gab nur einen Platz mit Überlebenschance. Meinen. Hinten rechts. Nicht angeschnallt.
Ich war schon Manager. Paul spielte noch für Deutschland. Wir wollten ihm zusehen. Auf dem Flug bin ich eingeschlafen. Dann krieche ich über die Wiese.
Ich sagte zum Jäger: Ich friere. Ich friere.
Der Ball liegt am Elfmeterpunkt. Ich laufe an wie in Trance, schieße, ohne auf den Torwart zu blicken. Beim Schuss gerate ich in Rücklage, mein Bein schwingt durch wie ein loser Sekundenzeiger, fast hätte ich mich selbst umgestoßen. Ich schaue dem Ball nach, sehe ihn immer höher steigen. Wie eine Rakete saust er in Richtung Wolken. Ich schlage die Hände vors Gesicht. O Gott. Was soll das für eine Rückkehr nach Deutschland werden. Belgrad 1976, wir verlieren das Finale der Europameisterschaft, ich bin völlig apathisch. Alles um mich rückt in weite Ferne, wird grau. Ich registriere nichts mehr.
30640407© AFPVergrößern„Ich bin kein Gefangener. Ich besuche andere im Gefängnis. Aus Mildtätigkeit“
Diese Szene verfolgt mich nicht. Es gibt sie nicht. Der Elfmeter ist nicht geschossen worden. Wir haben das Endspiel nicht verloren. Ich kann nicht verlieren.
Sechs Jahre später krieche ich über die Wiese. Hinter mir Flugzeugtrümmer. Es ist still. Ich verstehe nicht. Was ist mit den anderen? Ich habe keine Schmerzen. Ich friere. Es ist dunkel. Nebel will sich auf mich senken, aber dann kommt der Jäger. Er hat einen Fuchs geschossen und in eine Decke gehüllt. Jetzt nimmt er den Fuchs heraus, legt ihn in den Graben und breitet die Decke über mich. Die Decke ist warm, ich fühle, wie das Fuchsleben in meine Adern dringt. Ich bin der Einzige, der überlebt hat. Dafür muss es einen Grund geben.
Der Fuchs ist der Beweis. Ich bin jetzt der Fuchs. Der andere musste sein Leben geben. Aus seinem Fell wurde ein Kragen gemacht für den Wintermantel meiner Frau Susi.
Seit jener Nacht kann ich alles erreichen. Ich habe über alle mein Urteil gesprochen. Auch über den Papst in Rom. Ich fand ihn weltfremd und ein Problem. Und Fußball-Weltmeister war er nie. Und als man dort sauer wurde, habe ich ihm die Ehrenmitgliedschaft angeboten. Bei mir. Dem FC Bayern.
Draußen, hinter den Fenstergittern, sehe ich Stacheldraht. Ich bin nicht, wo ich bin. So dumm kann niemand sein, dass er mich hier hineinschickt. Ich bin der Vater. Ich bin der FC Bayern. Ich habe spekuliert und Steuern hinterzogen. Für wen? Für mich und damit für den FC Bayern. Ich opfere mich, bis ich nicht mehr atmen kann.
Der Richter redet von Millionen. Aber er vergisst meine Wohltaten. Ich habe immer Gutes getan, für Arme, Kranke und Unglückliche, für die Verlierer. Ich wollte immer gut sein. Jetzt soll ich den Staat bestohlen haben. Ich, der Spender. Warum kann er das nicht trennen? Ich kann es doch auch.
Der Richter wusste nicht: Wenn ich weg bin, spielt die Mannschaft schlecht. Es wird alles in Trümmer gehen, und das kann er nicht gewollt haben. Zum Glück habe ich Freunde, die wissen, dass ich hier nicht lange bleiben darf, weil es sonst gefährlich wird für den Fußball. Ich hoffe, ich bin schnell genug zurück, um den FC Bayern zu retten.
Ich friere. Ich friere.
Der Jäger hat mich hochgehoben und zum Auto getragen. Ich war so leicht wie ein Kind. Danach habe sich mein Körper einen Mantel zugelegt, und ich habe viele nahrhafte Würste herstellen lassen. Ich wollte nicht mehr frieren.
Ich habe keine Erinnerungen an die Millionen. Sie waren unwichtig. Aber ich konnte nicht aufhören. Warum ich gezockt habe? Ich weiß es nicht. Gegen die Kälte vielleicht. Und weil ich auserwählt bin.
Ich weiß nicht, was die Ignoranten wollen, die mich kritisieren. Ich habe den FC Bayern erschaffen. Ich habe mich selbst erschaffen. Mehr als das kann ich ihnen nicht geben. Jetzt hacken sie auf mir herum und wollen mich als Opfer sehen. Leute, die nie etwas Vernünftiges auf die Beine gestellt haben.
Was glaubt so ein Gericht eigentlich, wer es ist? Ich habe Festgeld angehäuft. Ich habe ein Stadion für 340 Millionen Euro hingestellt. Ich habe gewonnen, gewonnen, gewonnen. Das Triple. Glauben die denn, das geht ohne mich einfach so weiter? Wer soll jetzt Ribéry unter Kontrolle halten? Ich habe mich um Breno gekümmert, nachdem er sein Haus angezündet hatte. Ich bin kein Gefangener. Ich besuche andere im Gefängnis. Aus Mildtätigkeit.
Das Alleinsein macht mich schwach. Es hat keinen Sinn mehr, wütend zu werden. Aber ihr habt es doch gesehen. Der Richter hat das Urteil über mich gesprochen. Ein paar Wochen später war alles dahin. Gegen Real Madrid haben wir gespielt wie aggressive Schwächlinge. Das sind wir doch nicht. Ich mache mir Sorgen wegen Pep vor der neuen Saison. Ohne mich kann er den Laden nicht zusammenhalten. Er ist kein Vater.
Ich bin der Präsident. Daran ändert mein Rücktritt nichts. Ich kann nicht weg. Alle wissen es. Der Ministerpräsident. Die Bundeskanzlerin. Ich kann nicht glauben, dass ich im Gefängnis bin. Deutschland hat einen entsetzlichen Fehler gemacht.
Aber ich komme wieder.
Was soll hier eigentlich dieser Artikel von Evi Simeoni aussagen???
Soll hier etwa ein Nationalheld Stilisiert werden, der sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen darf, weil er eben Uli Hoeneß heißt? soll hier ein Mensch Idealisiert werden, der jegliche Bodenhaftung verloren hat?
Auch wenn es Fiktiv sein soll, so überkommt einen die Frage nach de Rechtsstaatlichen Gleichbehandlung in Deutschland und wie man mit so genannten Promis denn umzugehen hat. Auch wenn nur fiktiv die Gedanken des Uli Hoeneß beschrieben, sollte man vielleicht mehr darüber Nachdenken, was ihn denn tatsächlich in seine Situation brachte und die Führungsriege des Bayrischen Freistaates wenig kümmert, denn wofür hat man denn die Macht? Hier wird eine Person zur Unantastbarkeit erklärt und über den gemeinen Bürger gestellt, was ist das für eine Vorstellung in den Köpfen der Menschen, die tag Täglich um das einfache Überleben kämpfen, was für für eine Verlogene Moral, was für eine verboste Ethik?
Ich habe in meinem Neuen Werk " Recht oder Gerechtigkeit, die Justiz am Abgrund, genau diese Fragen aufgeworfen und an vielen Tatsachen Beispielen, dies noch mal Hinterfragt. Vielleicht sollte Evi Simeoni einmal dieses Werk lesen und ihre Zeilen in der FAZ vom 21.08.2014 überdenken.

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