Montag, 31. März 2014

Der Strafvollzug und sein Alltag.

so in etwa könnte man den heutigen Tag in Landsberg umschreiben.
Da werden die Mauern der Justiz, etwas durchlässiger gemacht, um den Medien einen kleinen Einblick zu geben.

Natürlich immer mit dem Nachdrücklichen "Nein" hier wird Niemand und keiner besser oder schlechter behandelt .

Doch trotzdem, ist allen klar, Hoeneß ist nicht Niemand und schon gar nicht keiner! Selbstverständlich wird er eine bessere Behandlung erfahren, sei es nur im Persönlichen Umgang "Ansprache oder Umgang" Auch und das sollten sich so manche Selbsternannte Experten klar machen, wird Hoeneß sicherlich nicht all zu lange im sogenannten Geschlossenen Vollzug darben, sondern schon bald in den den viel zitierten Offenen Vollzug, den Freigang gelangen.

Übrigens und da sollten sich diese vermeintlichen Experten, vielleicht einmal etwas besser Informieren, kann Hoeneß natürlich auch von beginn an an in den Genuss solcher Vollzugslockerungen gelangen, hierfür haben die Strafvollstreckungsvorschriften des Freistaates wie auch dessen Strafvollzugsgesetz, entprechende Möglichkeiten vorgesehen, die Hoeneß auch erteilt werden könnten.

Es wäre von Vorteil, wenn so mancher vermeintlicher Experte besser den Mund halten würde, als dem Medienkonsumenten einen Schmarren zu erzählen. Die Medien, sollten vielleicht bei der Auswahl ihrer Experten, aber auch ihrer Berichterstatter, ein wenig kritischer umgehen.

Die Vollzugsanstalt, hat für mein Empfinden etwas zu viel Respekt vor dem künftigen Prominenten Insassen und sollte schleunigst wieder zum eigentlichen Aufgabenfeld,namentlich der Resozialisierung zurückkehren.
Die letzten tage in Freiheit !
Was Uli Hoeneß erwartet, ein interessantes Interview mit einem ehemals Prominenten Insassen der JVA Landberg.
Ein Ex-Häftling der JVA Landsberg erzählt
Zweimal die Woche kriegt Hoeneß Marmelade

Nach Ostern muss Uli Hoeneß in die JVA Landsberg. Josef Müller kennt sich dort bestens aus. Er, der einst eine Größe in der Münchner Schickeria war, wurde 2007 wegen Steuerhinterziehung und Anlagebetrug zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Im Interview mit n-tv.de spricht Müller über den Knastalltag und gibt Hoeneß Tipps.

n-tv.de: Sie waren nach Ihrer Verurteilung unter anderem in der JVA Landsberg inhaftiert. Was ist die größte Umstellung für Uli Hoeneß, wenn er seine Strafe dort antritt?

Josef Müller: Alphatiere wie Hoeneß sind es gewohnt, Befehle auszugeben und Verantwortung zu tragen. Aber im Gefängnis geben Sie jegliche Eigenständigkeit ab, die Entscheidungen treffen andere. Damit wird Hoeneß am Anfang große Probleme haben. Ihm werden 20-jährige Vollzugsbeamte sagen, wann er seinen Kaffee trinkt, duschen darf und wann die Zellentür auf- und zugeht.

Was passiert mit neuen Gefangenen, die nach Landsberg kommen?

Wenn er nach Landsberg kommt, muss Hoeneß als erstes die Sachen abgeben, die er in der Haft nicht behalten darf. Seine Habe wird in der Zugangskammer aufbewahrt. Hoeneß wird Anstaltskleidung anziehen müssen, dann erfolgen die technischen Aufnahmemodalitäten.
Er muss zu einem Arzt, der ihn auf ansteckende Krankheiten untersuchen wird, sie machen ein Foto von ihm und er erhält eine Nummer, unter der man ihn von nun an führt. Wer suizidgefährdet ist, bekommt einen roten Punkt auf die Akte.
Bei Hoeneß wird das sicherlich nicht der Fall sein.

Kommen neue Häftlinge direkt in eine Einzelzelle?

Ich glaube nicht, dass Hoeneß sich zunächst mit fünf anderen Leuten in einer Zelle bewähren muss. Vermutlich kommt er gleich in eine Einzelzelle. Viel hängt von der Gefängnisleitung ab. Sie kann das steuern. Hoeneß könnte auch von den anderen Gefangenen separiert werden. Dann hätte er einen separaten Hofgang ohne die anderen. Aber das kann ich mir nicht vorstellen. Man muss immer daran denken: Eine JVA will einen Promi wie Hoeneß möglichst schnell wieder loswerden. Der geht ja nicht allein ins Gefängnis. Die Presse und sein Anwalt kommen mit. Wenn es einen kleinen Zwischenfall gibt, wäre das sofort ein Riesending. Die JVA will nicht, dass Interna nach draußen dringen. Deshalb schätze ich, dass Hoeneß nach drei bis sechs Monaten Freigänger wird.

Das heißt, er könnte tagsüber raus aus dem Gefängnis und einer Arbeit nachgehen und müsste nur über Nacht wieder in die JVA.

Genau, aber es kommt natürlich auch immer darauf an, wie sich der Gefangene benimmt. Ich kann Hoeneß nur raten:
Im Knast muss er sofort von seinem Thron heruntersteigen und sich den Gegebenheiten unterordnen. Diesen Fehler habe ich gemacht. Als ich in die JVA kam, dachte ich, ich wäre der große Müller und das gab sofort Ärger.

Was passiert, wenn Hoeneß sich nicht unterordnet?

Sonderrechte kann er dort nicht erwarten.
Benimmt er sich überheblich, wird er was erleben.
Sie werden ihn genauso behandeln wie alle anderen und vielleicht sogar noch etwas schroffer. Das System JVA wird sich nicht auf eine Hoeneß-Agenda einstellen. Auch im Gefängnis passt der Spruch:
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Hoeneß muss freundlich zu den Beamten sein, sonst läuft das nicht. Ich habe meine Rolle nach ein paar Tagen angenommen und gerafft "Josef, da hast du keine Chance". Das sollte Hoeneß auch tun. Er muss sich sagen "Hier bin ich nicht Uli Hoeneß, sondern Gefangener in Zelle 2039/14". In der JVA ist er nicht besser als derjenige, der zwei Flaschen Wodka bei Aldi geklaut hat. Erst wenn er das checkt, wird er anerkannt.

Sie saßen nicht nur in Landsberg ein, sondern auch in München und Straubing. Wie unterscheiden sich die Gefängnisse?

Es gibt große Unterschiede. Nach Straubing zum Beispiel kommen nur die schweren Jungs, da geht's wirklich zur Sache und hart her. Aber nach Landsberg kommen immer nur Ersttäter und Verurteilte mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Ich sage ungern Kuschel-Knast, aber das ist schon eine wesentlich lockerere Version von Gefängnis. An die spartanische Ausstattung muss man sich zwar gewöhnen. Aber in Landsberg gibt es mehr Besuchszeiten, ein Schwimmbad, Tischtennisplatten, die Zellen sind in der Regel offen, nach der Arbeit kann man zusammen im Gemeinschaftsraum sitzen und Fernsehen schauen - hier wird vieles angenehmer gehandhabt. Der Staat will den Menschen, die das erste Mal straffällig geworden sind, eine Brücke zurück in die Gesellschaft bauen.

Josef Müller wurde 2010 vorzeitig aus der Haft entlassen. Im vergangenen Jahr schrieb er das Buch "Ziemlich bester Schurke", in dem er seine Geschichte erzählt. Heute ist Müller 59 Jahre alt.
Josef Müller wurde 2010 vorzeitig aus der Haft entlassen. Im vergangenen Jahr schrieb er das Buch "Ziemlich bester Schurke",
in dem er seine Geschichte erzählt. Heute ist Müller 59 Jahre alt.

Wie startet ein typischer Gefängnistag?

In der Regel werden die Zellen um sieben Uhr aufgeschlossen.
Dann geht die ganze Meute zum Duschen. Als nächstes gibt es Frühstück. Da kommt ein metallener Wagen, der den Häftlingen zum Beispiel Brot und Margarine anbietet. Zweimal in der Woche gibt es Marmelade. In einer JVA gibt es jedoch immer einen Lebensmittelladen, in dem man fast alles kaufen kann, das es in einem normalen Supermarkt auch gibt. Mittagsessen gibt es zwischen elf und zwölf.

Schließt man eigentlich Freundschaften im Gefängnis?

Im Gefängnis bilden die Insassen immer eine Zwangs- und Schicksalsgemeinschaft. Beim sogenannten Umschluss stehen die Zellen offen und die Häftlinge treffen sich, trinken zusammen Kaffee und essen Kuchen. Manche sind einem natürlich sympathischer als andere. Man sucht sich immer diejenigen raus, die auf dem eigenen Niveau sind. In Landsberg war ich war zum Beispiel gemeinsam mit einem Lufthansa-Kapitän in Haft, der ein Vermögensdelikt hatte. Einen anderen ehemaligen Mithäftling habe ich später wiedergetroffen.

Was war Ihr schlimmster Moment im Gefängnis?

Das ist der Moment, indem hinter dir zum ersten Mal eine schwere Eisentür mit einem dumpfen Geräusch ins Schloss fällt. Normalerweise sind wir es ja gewohnt, dass an jeder Tür Griffe sind. In dem Moment hat mich Panik erfüllt. Ich leide nicht unter Klaustrophobie, aber in dieser Enge mit sich selbst zu sein, ist in den ersten Stunden und Tagen unerträglich. Das ist ein Gefühl, das über den Kopf geht. Darauf kann man sich nicht vorbereiten.

Wie nutzt man die viele Zeit allein in der Zelle?

Hoeneß könnte bereits nach drei Monaten Freigänger werden.
Einzelzelle, Handyverbot und vielleicht zum Freigang, das erwartet Uli Hoeneß in Landsberg. Er wird die Widrigkeiten des Strafvollzuges kennen lernen und vielleicht auch einen sogenannten Aha Effekt haben. Eines aber ist jetzt schon sicher, die Bayrischen Justizbehörden, werden alles Vermeiden was den Anschein haben könnte, das Hoeneß besser behandelt werden könnte, wie andere Insassen der JVA Landsberg.

Mittwoch, 26. März 2014


In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren. Das Ausmaß der Kinderarmut ist seit vielen Jahren gravierend hoch. Nähere Informationen zu Definition und Ausmaß von Armut finden Sie hier. auf den Seiten der Statistischen Landesämter.  
Wie zahlreiche Studien zeigen, hat das Aufwachsen in Armut schwerwiegende Folgen, für Kinder und Jugendliche, welche auch Folgen auf deren Entwicklung haben.

  • Arme Kinder haben schlechtere Chancen auf einen guten Bildungsabschluss.
  • Arme Kinder sind stärker in ihrer körperlichen und gesundheitlichen Entwicklung eingeschränkt.
  • Arme Kinder haben schlechtere Wohnbedingungen.
  • Arme Kinder sind von der sozio-kulturellen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen und weisen häufiger Defizite hinsichtlich ihres Spiel- und Arbeitsverhaltens, ihrer Sprachkompetenz und ihrer Einbindung in soziale Netzwerke auf.

Zur Bekämpfung von Kinderarmut müssen nachhaltige Strategien entwickelt werden, die an verschiedenen politischen Ebenen ansetzen und einen Mix aus sozialen Transfers und Investitionen in soziale Dienste und Infrastrukturen beinhalten. 

Es braucht Dringend Maßnahmen, die wie folgt erforderlich sind.

  • einen umfassenden Ausbau der Betreuungsinfrastruktur zur Verminderung von unterschiedlichen Chancen der Kinder durch eine qualitativ hochwertige Betreuung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbstätigkeit.
  • kostenfreie Bildung und Betreuung von der Kindertagesstätte bis zur Universität.
  • die bedarfsgerechte Bemessung familien- und sozialpolitischer Leistungen wie Kindergeld und Kinderzuschlag sowie der Regelsätze für Kinder in der Grundsicherung (weitere Infos dazu hier). 
  • die mittelfristige Einführung einer einheitlichen Kindergrundsicherung für alle Kinder 

Samstag, 22. März 2014

Die Erfolgs Buchreihe im Überblick.
Im Dschungel der Justiz....
Objektiv, Kritisch, Offen, Verständlich.
Ein Einblick in den Tiefen Dschungel der Deutschen Strafrechtspflege
mit Überraschenden Details und vielem was Otto Normal Bürger nicht
Wusste. Der Vierte Band wurde Vorgeschlagen für den Nationalen Buchpreis das Politische Buch 2014, der Friedrich Ebert Stiftung.
Der Fünfte Band einer von Zwei Vorschlägen zum Deutschen Sachbuch Preis der Frankfurter Buchmesse 2014

Fünf Bände Umfasst diese Außergewöhnliche Buchreihe, ein Sechster Band wird derzeit erarbeitet.
Viele Fragen sich immer wieder, kann man in Deutschland der Justiz noch trauen?

Kritik an Gerichtsurteilen hat es immer gegeben, doch in letzter Zeit scheinen sich Fälle zu häufen, die das Urteilsvermögen sowie die Verhandlungsführung der Justiz in Misskredit gebracht haben. Gibt es zu viele Fehlurteile bei uns? Kann man in Deutschland der Justiz noch trauen? Auch die Frage nach dem Sinn und Zweck der Strafen, beschäftigen dabei viele Gemüter und es gibt immer wieder Fragen, die scheinbar Niemand beantworten kann.
Dem soll diese Buchreihe abhelfen und einen Einblick in diesen manchmal dichten Dschungel der Justiz gewähren.

Die gesamte Buchreihe ist überall im Handel erhältlich und auch überall
Verfügbar..
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Dienstag, 18. März 2014



Ich möchte hier nochmals auf C. eingehen, der wie ich bereits ausführte durch seinen Vater nur Herabsetzung und Erniedrigung erfuhr, der selbst immer auf der Suche nach Zuneigung und Aufmerksamkeit wie auch Liebe war, diese aber bei seinem Vater nie finden konnte. C. war auch durch die völlige Passivität der Mutter ein Kind dass in seiner frühen Jugend schon mehr Seelenqualen mit sich trug als manch Gleichaltriger und er war stetig auf der Suche nach sich selbst. Ein Kind-Jugendlicher, der gar in Gesprächen seines Vaters mit dritten erfahren musste was sein Vater und wie sein Vater über ihn dachte, was er von seinem Sohn hielt und wie Enttäuscht doch dieser über die Homosexualität seines Sohnes war, ihm gar ein Internat für solche Menschen suchen wollte und seinem Kind in einer heftigen Auseinandersetzung sogar Wort-Wörtlich sagte, er hoffe dass sein Kind einmal einem Perversen Menschen oder gar einem Aidskranken in die Hände fiele, bei seinen ständigen suchen nach Gleichgesinnten.


Der seinen damals 17 Jährigen Sohn gar von der Hochzeit mit seiner zweiten Frau ausgeladen hatte, weil C. gerade einmal nicht Zeit hatte sich den ständigen Demütigungen seines Vaters auszusetzen und er sage dass er gerade keine Zeit auf ein Telefonat hat, weil er sich für einen Arztbesuch richten musste und sein Vater dies als Respektlosigkeit ihm gegenüber auslegte.
Die Mutter gekränkt von ihrem Sohn, weil er den neuen Lebenspartner von Ihr nicht akzeptierte bzw. noch nicht dazu in der Lage war, abwendete und in Ihrem Sohn die Schuld für ihre Situation zu erkennen glaubte.
Ja die Schuld für ihr eigenes Scheitern, fanden beide Elternteile hauptsächlich bei ihren Kindern, der Vater äußerte sich mir gegenüber folgendermaßen, am Scheitern meiner Ehe war ich und meine Frau schuld aber auch die beiden Kinder, denn diese nahmen ihm die Freiheit und haben ihn schwer belastet. Was bitte soll ein Kind denken, Fühlen, wenn es solche Worte aus dem Munde seines Vaters hört? Wie soll ein Kind darauf reagieren, wenn es erfährt dass es doch eigentlich Unerwünscht ist und war?. C. wurde durch seine Kindheit und auch frühe Jugend in seiner eigenen Entwicklung schwer geschädigt, denn er war nicht auf dem Entwicklungsstand eines Gleichaltrigen, sondern hinkte 3-4 Jahre diesem Entwicklungsstand hinter her und beide Elternteile schienen dies nie bemerkt zu haben.


Was aber ist denn nun der Grund für das Verhalten der Eltern? Warum können Sie ihren Sohn nicht annehmen wie er ist und warum sind diese scheinbar nicht in der Lage dem Kind, ihre Aufmerksamkeit, ihre Zuneigung zu geben?
Ich will jetzt niemanden Anklagen oder diese mit Vorwürfen überhäufen, denn zum einen steht mir dies nicht zu und zum anderen würde es auch meinem Naturell im Menschen das gute sehen zu können, das jeder Mensch in sich trägt.
Die Mutter wie auch der Vater sind Offenbar an sich selbst gescheitert und haben damit das Kind in seiner Entwicklung behindert, nein vielmehr schwer beeinträchtigt Es gibt viele mögliche Antworten, die ich nicht geben kann, sondern die diese Eltern selbst suchen und erkennen müssen. C. war und ist ein Kind-Jugendlicher, der noch immer die volle Aufmerksamkeit , die uneingeschränkte Zuneigung , den Respekt und vor allem aber Liebe benötigt, um sich aus seiner Situation, seinem Schmerz und seiner Einsamkeit befreien zu können.
Das kann aber letztendlich nur gelingen, wenn auch der Vater und die Mutter endlich begreifen, was sich in der Seele ihres Kindes abspielt und es wagen sich darauf einzulassen.



Ob es Ihnen wirklich Gelingt, hängt auch davon ab, eigene Fehler zu Erkennen um diese dann auch Revidieren zu können. 

Die Buchreihe Eine gescheiterte Existenz, füllt Mittlerweile 5 Bände und ist eine Autobiographische Abhandlung, über die Schmerzlichen Erfahrungen eines Kindes bis hinein in sein Erwachsen werden. Es ist eine Unfassbare Geschichte, die viele Leserinnen und Leser als Schwere Kost bezeichneten.  Die Buchreihe ist überall im Handel erhältlich und auch alle Online Händler wie z.b. amazon oder Buch.de führen diese Reihe in ihrem Sortiment.

Samstag, 15. März 2014

Die Rückmeldungen auf meine TV Beiträge in RTL - NTV und der ARD sind wirklich sehr Überwältigend. Hoeneß sei dank ^^ kommen fast schon täglich neue Interview anfragen von verschiedensten Medien und sogar ein Angebot als fester Medienexperte "Strafvollzug und Jugendstrafrecht" für einen TV-Sender war dabei^^ Ich selbst finde diese Arbeit "Aufgabe" als sehr Spanend und Aufregend, es verlangt ein hohes Maß an Konzentration und auch sehr viel Selbstdisziplin, aber macht auch wirklich Spaß.

Trotzdem werde ich aber auch weiterhin meine Gedanken in Buchform zu Papier bringen und auch weiterhin eher Kritisch unsere Gesellschaft betrachten und auch wenn Nötig diese Gedanken "Offen" aussprechen.
Meine bisher sehr gute Arbeit mit meinen Co-Autoren, werde ich auch sicher fortführen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit diesen immer wieder auf ein Neues. 

Freitag, 14. März 2014

RTL Explosiv mit einem Interview zum Fall Hoeneß
Nicht vom Bild beeinflussen lassen^^ das war leider so im Link enthalten.. Am besten reinschauen gleich der erste Beitrag.

Das Interview zum Fall Hoeneß in Explosiv
Der Bayern Boss muss in den Knast..
Nicht durch das Titelbild Verwirren lassen, das ist leider so vorgegeben vom Magazin
Gleich der erste Beitrag beinhaltet das Interview

Christian Lukas-Altenburg. Morgen zwischen 5:00 Uhr und 10:00 Uhr im Interview mit Jochen Trus am Morgen" bei 105'5 Spreeradio in Berlin zum Fall Hoeneß.

Mittwoch, 12. März 2014

Es wäre wohl die Höchststrafe für den Bayern Boss, eine Zelle in den Mannschaftsfarben des BVB.

Allerdings wird dies wohl ein Wunschtraum vieler BVB Anhänger sein, denn Hoeneß wird wohl, wenn er denn zu einer Haftstrafe Verurteilt werden sollte, seine Haftzeit im sogenannten Offenen Vollzug absitzen dürfen.

Das bedeutet nichts geringeres, als dass Hoeneß tagsüber seiner Arbeit nachgehen könnte und nur zur Nacht und an Wochenenden in die Zelle müsste. Schon einige Promis vor Ihm hatten diese Vollzugsform genossen,
so unter anderem der legendäre Peter Graf "Vater der Tennis Gräfin Steffi" oder aber Manfred Schmieder, "Big Manny" Flowtex Affäre, sowie auch der Schauspieler Martin Semmelrogge, der des öfteren in dieser Vollzugsform
seine Haftstrafen verbüßen durfte. Hoeneß kann auch auf die sogenannte Halbstrafenregelung hoffen, welche auch im Bayrischen Vollstreckungsgesetz vorhanden ist und würde ihm die Chance geben, bereits nach Verbüßung der hälfte seiner Haftzeit auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen zu werden.

Sonntag, 9. März 2014

Alltag der Straßenkinder

Auch wenn die Betroffenen ihre Situation gelegentlich romantisieren und von Freiheit und Unabhängigkeit schwärmen, stellt sich ihr Alltag, nüchtern betrachtet, meist wenig erfreulich dar. Deutlich gesagt: Straßenkinder leben meist von Betteln, Prostitution und Diebstählen. "Im Zentrum steht die Sicherung des Überlebens."

Köln, Hohe Straße So haben sich zum Beispiel in den deutschen Groß- und Mittelstädten aus dem Straßenkindermilieu richtige Stricherszenen herausgebildet. Die Jungen, die dadurch ihr Geld verdienen, zeichnen sich vor allem durch ordentliche und teure Kleidung aus, wodurch sie sich von den anderen Straßenkindern unterscheiden. In der Stricherszene ist bekannt, dass angenehmes Auftreten und Aussehen Marktvorteile bringt; und so verdient ein Stricher je nach Aussehen und Alter 25 bis 100 Euro täglich. Die "Dienstleistungen" der Jungen umfassen dabei das gesamte Spektrum der Möglichkeiten, vom Posieren für Foto- und Filmaufnahmen mit ihrem Freier bis zu verschiedenartigsten sexuellen Kontakten. Im Gegensatz zu den Mädchen treten die Jungen auch oft in der Öffentlichkeit mit ihrem Freier auf, als Vater und Sohn. Mädchen aus dem Prostitutionsmilieu suchen sich meistens nach kurzer Zeit einen Freund, der sich dann häufig als Zuhälter entpuppt (oder dazu wird). Straßenkinder, die den "anderen" Weg wählen, nämlich sich mit Diebstählen durchzuschlagen, leben stärker als ihre sich prostituierenden Kumpel in der Gefahr, entdeckt zu werden.

Besonders problematisch ist die Situation für drogenabhängige Straßenkinder. Um an Drogen zu kommen, verdingen sie sich häufig bei Hehlern als Boten und Kuriere. Die meisten Straßenkinder rauchen Haschisch, "harte Drogen gefährden besonders Langzeitstraßenkinder" (www.offroadkids.de). Strichjungen verdrängen beim Haschrauchen das Erlebte, andere wollen einfach nur den Alltag vergessen und glücklich sein. Die meisten Straßenkinder versuchen sich möglichst lange von harten Drogen fernzuhalten. Doch aufgrund der Gefahr, dass sie auf der Straße unentwegt auf Drogenabhängige treffen, geraten sie unausweichlich an harte Drogen. Manche Langzeitstraßenkinder verzweifeln immer mehr an ihrer Situation und betäuben ihren Kummer mit Speed, Heroin oder Kokain.

Der Tagesablauf ist jedoch bei jedem Straßenkind gleich. Vom frühen Nachmittag an bis spät in die Nacht gehen sie ihren "Erwerbstätigkeiten" in der jeweiligen Szene nach. Bettelnde Straßenkinder verstecken sich im Winter schon nachmittags. Übernachtungsmöglichkeiten für Straßenkinder gibt es viele. Sie schlafen unter freiem Himmel, in Parks, unter Brücken, in Hauseingängen, Bauwagen, leer stehenden Häusern oder bei ihren Freiern.

Wie man in Befragungen herausgefunden hat, streben Straßenkinder, obwohl sie sich meist anti-bürgerlich geben, erstaunlicherweise ein fast schon spießig zu nennendes Lebensidyll an.

Sie wünschen sich geordnete Lebensverhältnisse, die sie zu Hause offenbar nie gekannt haben. Sie suchen Geborgenheit, die sie daheim nie erfahren haben. Umso stärker ist der Wunsch nach einer heilen Familie, mit Partner und Kind, dabei wünschen sich die Straßenkinder jedoch nie in ihre Herkunftsfamilien zurück. Der Wunsch nach Selbstständigkeit ist bei den über 16-Jährigen stark ausgeprägt. Bei den Jüngeren ist die Sehnsucht nach Geborgenheit wichtiger. Sie suchen Bezugspersonen und Zuneigung, permanente Ansprechpartner und Perspektiven.

Die meisten hoffen auf eine Arbeit, eine Wohnung, einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung.

"Sie wollen 'drogenfrei' werden, keine 'erniedrigenden' Arbeiten mehr verrichten müssen und unabhängig vom Sozialamt werden."

Menschen, die etwas schreiben, ohne wirklich etwas zu sagen, gibt es genug. Gern gelesen werden aber Texte, die authentisch, stimmig und ...