Montag, 17. Juni 2013

Im Dschungel der Justiz. Knasthuren: Vergewaltigung im Strafvollzug

Über Vergewaltigungen in Strafvollzugsanstalten wird nur in den seltensten Fällen gesprochen.

Zum einen ist es natürlich schwierig an Informationen heranzukommen weil der Strafvollzug selbst nicht möchte, dass entsprechende Informationen nach draußen dringen, zum anderen ist es aber auch den Häftlingen eher peinlich, was sie im Knast erlebt haben, was Ihnen entweder selbst passiert ist oder was sie selbst anderen angetan haben.
Homosexuelle Handlungen, freiwillig oder unter Zwang gehören zum Gefängnisalltag. Dabei scheint der Strafvollzug wohl der beste Beweis dafür zu sein, dass Homosexualität anscheinend nicht angeboren ist, sondern hauptsächlich mit dem persönlichen Lebensumfeld zu tun hat. Die meisten der Langzeitgefangenen unterhalten homosexuelle Kontakte erst, seit sie „eingefahren“ sind und hören nach ihrer Entlassung meist sofort wieder damit auf.

Besonders junge Männer, die im Gefänis landen gelten dabei als „Frischfleisch“ Es geht den älteren Mitgefangenen nicht nur um ihre sexuelle Befriedigung, sondern der „Neue“ soll möglichst „kaputt“ gemacht bzw erniedrigt werden, um ihn dann als persönlichen Diener benutzen zu können
Besoners junge, unerfahrene, schmächtige Sträflinge mit weiblichen Gesichtszügen sind daher gefährdet schon kurz nach Strafbeginn zum „Mädchen“ gemacht zu werden.
Meist versuchen ein oder mehrere Gefangene den Neuen besonders brutal zu vergewaltigen. Das wir dann solange wiederholt bis sich der neue mit seiner Rolle abgefunden hat.
Oftmals wir er dann verpflichtet, sich besoners weiblich anzuziehen und zu schminken und seine Haare wachsen zu lassen. Dann wird er zur „Knasthure“ und seine „Besitzer“ bieten ihn gegen Bezahlung (Geld, Drogen) auch anderen Gefangenen an. Diese Form der Prostitution ist in fast allen Gefännissen Gang und Gebe. Schwächere Gefangene finden sich oftmals mit dieser Rolle ab, da sie ihnen wenigstens den Schutz ihres Zuhälters, sowie eine Einkommensquelle sichert.
Allerdings stehen diese „Knasthuren“ auf der untersten Skala der Gefängnis-Hierarchie und werden dort bis zu einer möglichen Entlassung bleiben. Ebenso sind diese natürlich in ständig Gefahr sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren. Von ihrem „Besitzer“ sind sie vollkommend anhängig….und ständig in Gefahr.
Um diese schrecklichen Zustände zu unterbinden wäre es unumgänglich die Gefangenen 24 Stunden am Tag zu kontrollieren was aber meist nicht möglich oder gewollt ist.
Es kommt nicht selten vor, das selbst Bedienstete, in solche Vorfälle verwickelt sind..
Und somit bedeutet für einige der Strafvollzug, dass sie ein Lebenlang gezeichnet und traumatisiert werden.
Die Verantwortlichen in Justiz und Politik, setzen alles daran, dass diese Skandale nicht an die Öffentlichkeit gelangen..
Besonderst Erschreckend hierbei die Zustände in vielen Jugend Strafvollzugsanstalten, wo diese Perversion schon Alltag ist und keiner sich darum kümmert, dem entgegenzutreten.
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Eine gescheiterte Existenz V. Kinderneurosen und Kinderpsychosen.



Irgendwann hat sich die Redeweise eingebürgert, vom Paradies der Kindheit zu sprechen. Die Erwachsenen blicken zurück auf ihre Kinderjahre und pflegen diese zu verklären. Dabei verdrängt man aber vieles, was in jener Lebensphase an Nöten, Schwierigkeiten und Tragik enthalten ist.
Nur selten strahlt über dem Kinderland überwiegend der Sonnenschein, und viel häufiger ist es, dass Kinder im Verlaufe ihres Wachsens und Werdens mit gravierenden Problemen konfrontiert werden. Vor allem die Tiefenpsychologie sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie haben mit dem Mythos der sorglosen Kindheit gründlich aufgeräumt. Wir wissen heute, daß die ersten Lebensjahre bis hin zur Pubertät und Adoleszenz schwierige Entwicklungsaufgaben eine masse für Kinder und Jugendliche bereithalten.
Jahrzehnte psychologischer Kinderbeobachtung haben ergeben, daß viele Kinder neurotische Phasen oder gar handfeste Neurosen durchmachen, ohne dass die Eltern oder Lehrer das immer sachgemäß registrieren. Man spricht dann bestenfalls von “Kinderfehlern” und “Entwicklungshemmungen” , ohne zu wissen, daß hierbei die Gefahr eines gesamtmenschlichen Scheiterns besteht. Oft verschwinden zwar die Symptome im Laufe der Jahre, aber das neurotische Grundmuster bleibt bestehen. Wenn im späteren Leben Kalamitäten und Konflikte in dieselbe Kerbe schlagen, die schon in der Kindheit strukturiert wurde, können oft wie aus scheinbar heiterem Himmel seelische Erkrankungen ausbrechen. *Gerhard Danzer*
Warum aber laufen so viele Kindesentwicklungen schief? Das liegt an der erzieherischen Unbeholfenheit von Eltern und Lehrern ebenso wie an den kulturellen Rahmenbedingungen. Eltern und Lehrer sind selbst bisweilen nur mangelhaft erzogen und seelisch gestört. Man kann aber den Kindern nicht mehr geben, als man hat; und wenn die Erzieher nicht gut mit den eigenen Lebensaufgaben zu Rande kommen, werden neurotische Traditionen über Generationen hinweg weitergegeben. Wie sehr solche Defizite – verbunden mit mangelhaften Schul- und Ausbildungssituationen sowie einer von Nihilismus und Beliebigkeit geprägten Kultur – Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung behindern und sie in Lebensatmosphären der Einsamkeit und manchmal auch Verzweiflung bringen, kann man unter anderem in den Büchern von Philippe Ariés Geschichte der Kindheit (1960) und von Lloyd de Mause Hört Ihr die Kinder weinen? (1977) nachlesen. Es gibt über die Jahrhunderte hinweg eine schwarze Pädagogik, die mit fabelhafter Sicherheit Kinderneurosen, Kindersychosomatosen und sogar Kinderpsychosen hervorrief.
Diese Störungen und Erkrankungen wurzeln im Charakter des Menschen. Andere Begriffe für Charakter sind stabiles Verhaltensmuster und Lebensstil. Darunter ist zu verstehen ein Insgesamt von Gewöhnungen, Einstellungen, Gesinnungen, Verhaltensweisen, Stimmungen und Weltanschauung. Der Charakter entsteht in der Auseinandersetzung des Kindes mit seinen biologischen Gegebenheiten und seiner Umwelt. Dabei kommt auch ein schöpferisches Element zum Tragen.
Keine Charakterentwicklung kann kausal nur aus der Biologie oder nur aus dem Milieu hergeleitet werden. Es kommt darauf an, wie das Kind Einflüsse aufnimmt und verarbeitet.
Darin besteht ein Freiheitsspielraum, den man nicht unterschätzen soll.
Neurotische Charakterzüge sind in der Regel durch Affekte gestützt und radikalisiert. Wie schon der Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler in seinem Hauptwerk Über den nervösen Charakter (1912) umfassend darstellte, geht man nie fehl, wenn man bei neurotischen Kindern oder Erwachsenen nach zugespitzten und von Affekt untermalten Eigenschaften sucht, welche die Einfügung ins soziale Leben empfindlich erschweren. Als solche nervöse Charakteranomalien beschreibt Adler z.B. Überempfindlichkeit, Ängstlichkeit, Trauer, Neid, Ehrgeiz, Eitelkeit, Geiz, Eifersucht, Hass, Pessimismus, Verstimmungen usw. Begründet aus Vernachlässigung, Zurückweisungen, Lieblosigkeit und Herabsetzungen.
Ich habe in der Buchreihe Eine gescheiterte Existenz, vieler solcher Gründe ausführlich dargelegt und betrachtet.
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Sonntag, 16. Juni 2013

Eine gescheiterte Existenz V das Soziopathie

Kinder, die eines der Elternteile als Soziopathen haben, können dieses Verhalten von ihnen ererben oder auch Übernehmen. Forschung hat gezeigt, dass das Verhalten der sociopathic Elternteil des Kindes beeinflusst auch, was ihn zu einem Soziopathen er selbst zu werden. Doch für Soziopathie vererbt zu werden, ist es nicht notwendig, dass das Kind mit dem Elternteil, der dieses Problem hat zu leben. Auch adoptierte Kinder, die sociopathic leiblichen Eltern haben zeigen können die Eigenschaften dieser psychischen Erkrankung.

Umwelt: Studien zum Soziopathen haben ergeben, dass Umweltfaktoren können auch dazu führen, sie zu antisoziales Verhalten zu entwickeln. Kinder haben eine Tendenz zu imitieren ihre Eltern und wenn einer von ihnen hat dieses Problem, es kann sicherlich auf das Kind zu. Es ist auch gesagt worden, dass ein Kind, elterlicher Liebe in den ersten Jahren des Lebens beraubt hat auch Chancen für die Entwicklung dieses Verhalten. Auch mit Kollegen mit gewalttätigem Verhalten kann zur Entwicklung von Soziopathen Tendenzen bei Kindern führen.
Trauma:Kinder, die eine Art von traumatischen Erlebnis in ihrem Leben durchgemacht haben auslösen können sociopathic Verhalten in ihnen. Es wurde berichtet, dass die Exposition gegenüber bestimmten traumatischen Ereignissen, wie, Unfall, Tod eines Elternteils, etc. einige der Gründe, dass Soziopathen, was sie gemacht haben.
Soziopathische Tendencies in Kinder
Einer der sociopathic Tendenzen von Kindern gezeigt wird gewalttätiges Verhalten. Sie sind körperlich aggressiv und haben keine Skrupel, verletzen den anderen Kindern und Tieren. Sie können ständig in Aktivitäten frönen, wie, stehlen, lügen oder betrügen, aber nicht bereit sein, ihre Fehler zu akzeptieren, wenn sie mit Beweisen konfrontiert. Das Schlimmste daran ist, dass diese Kinder zeigen nicht jede Art von Schuld auch nach, Dinge zu tun, die moralisch und sozial falsch sind. Wie Kinder, die sociopathic Tendenzen frei von Gefühlen und Emotionen, sie sind unfähig, mit den Opfern, die sie verletzen und damit das Gefühl keine Reue überhaupt für ihr Verhalten einfühlen. Andere sociopathic Tendenzen Checkliste für Kinder beinhalten:
Aggressives Verhalten
Impulsive Natur
Starkes Sexualisiertes Verhalten
Verantwortungslosigkeit
Schlechte Verhaltenstherapie Selbstkontrolle
Unfähigkeit, Beziehungen zu Gleichaltrigen pflegen
Sprechens und der Sprache Probleme
Unangemessen anspruchsvollen
Zerstörerischer Natur
Argumentative und herrisch
Lernprobleme
Manipulative Verhaltensweisen
Diese verachtende Tendenzen bei Kindern sind wirklich schwer zu kontrollieren als auch Bestrafung nicht haben kann keine Wirkung auf sie. Eltern müssen reichliche Menge Geduld haben im Umgang mit solchen Kindern. Beratung eines Psychologen wird auch nützlich sein bei der Behandlung dieser Verhaltensprobleme bei Kindern. Das erste, was Eltern tun müssen, ist zu versuchen, ein Vertrauensverhältnis mit den Kindern zu schaffen. Obwohl diese Zeit in Anspruch nehmen können, schließlich werden die Kinder nicht nur lernen, ihre Eltern zu vertrauen, sondern auch ihre Umgebung, Kollegen sowie sich. Mit Hilfe eines Psychiaters, können die Eltern bei der Schaffung einer liebevollen sowie einer disziplinierten Umfeld für die Kinder, wo sie lernen, zwischen dem, was richtig und was falsch ist zu differenzieren können. Beratungsgespräche mit einem Experten wird auch bei der Entwicklung von positiven Veränderungen in dem Verhalten des Kindes zu unterstützen.
Kinder mit sociopathic Tendenzen werden häufig ignoriert und von ihren Kollegen, Mitschülern oder im sozialen Umfeld isoliert und manchmal sogar von ihren Eltern, weil sie schwierig zu handhaben sind. Allerdings müssen Eltern wissen, dass sie zu isolieren kann sogar noch verschlimmern ihren Zustand und damit ihre Chancen, Soziopathen als Erwachsene.
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Samstag, 8. Juni 2013


Durch sintflutartige Regenfälle hat die Hochwasserlage in Deutschland verheerende Ausmaße angenommen. Tagelanger Dauerregen führte vielerorts zu Überschwemmungen der höchsten Alarmstufe. In zahlreichen Städten wurden Evakuierungen durchgeführt. Mindestens 3000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. In vielen Orten wurden historische Hochwasserstände erreicht. Und was kommt nach dem Hochwasser? Tausende Menschen stehen vor dem Nichts.
Helfen Sie den Menschen mit Ihrer Spende!


Spenden-Stichwort: Hochwasser-Hilfe 2013
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Bayernhilfe: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00

Hochwasser Passau 1230
Sparkasse Passau
BLZ 740 500 00


Verwendungszweck Hochwasserhilfe 2013

Auch CLA Autoren & Medien Service beteiligt sich an der Aktion


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Dienstag, 4. Juni 2013

Unvorstellbare Gewalt



Brutale Szenen aus Deutschlands größtem Gefängnis: Ein Häftling wird in seiner Zelle in der JVA Tegel von Mitinsassen attackiert. Immer wieder schlagen die Täter auf das schon bewusstlose Opfer ein. Sie prügeln ihm blaue Flecken, brechen ihm die Rippen.
Aufnahmen vom 9. Mai vor, die die Misshandlungen zeigen. Tatort ist die Teilanstalt 3. Dort sind 322 Haftplätze für Räuber, Gewalttäter und lebenslänglich Verurteilte reserviert.
Die Attacken beginnen um 12.50 Uhr: Eine Gruppe von Häftlingen schüttet zunächst Wasser in die Zelle des Mithäftlings (53). Der Mann sitzt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Knast.
Gegen 13.04 Uhr wird er mit einem Radio bewusstlos geschlagen, liegt regungslos auf seinem Bett. Jetzt zückt ein Zeuge ein Handy und filmt die Situation.
Knast Prügel 1
„Schlagt ihn tot!“, ruft jemand und die Prügel-Orgie beginnt.
Eine zweite Videosequenz zeigt einen Notarztwagen im Knasthof. Unter lautem Gejohle und Schmährufen wird der Kinderschänder ins Humboldt-Krankenhaus gebracht.
Knast Prügel 2
Ein gutes Buch zu Weihnachten Verschenken und Gutes tun
Ein spezifisches Problem in den Vollzugseinrichtungen stellt der sexuelle aber auch der Psychische Gewalttätige Missbrauch von Mitgefangenen dar. Insoweit gehen nordamerikanische aber zwischenzeitlich auch Deutsche empirische Untersuchungen von einem Anteil von bis zu 25 % der Inhaftierten aus, die während der Haft mindestens einmal Opfer von sexueller Nötigung oder Vergewaltigung wie auch anderer schwerer Gewalt durch andere Gefangene wurden. Menschenrechtsorganisationen weisen darauf hin, dass insbesondere sexuelle bzw. sexualisierte Gewalt in Haftanstalten häufig aus Scham oder Angst vor Rache verschwiegen wird und deshalb eine hohe Dunkelziffer existiert.
Erschreckendes Ergebnis einer Studie Jeder vierte Häftling in Deutschland wird innerhalb eines Monats Opfer von Gewalt. Das kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat für eine Studie zum Thema “Gewalt hinter Gittern” 6384 Häftlinge in mehreren Bundesländern anonym befragt. Die “Zeit” zitiert in ihrer aktuellen Ausgabe aus der Studie. Demnach gaben 25,7 % der Männer und 25,6 % der Frauen an, in den vier Wochen vor der Befragung Opfer von Gewalt im Gefängnis geworden zu sein. Bei Jugendlichen liegt der Anteil bei 49 %.
Die Gefangenen sprachen von körperlichen und sexuellen Übergriffen bis hin zu Vergewaltigungen in der Gemeinschaftsdusche. Besonders in Gemeinschaftszellen und auf unübersichtlichen Fluren und dunklen Ecken auf Höfen kommt es zu Übergriffen.
Die Hälfte der Opfer gab an, keine Anzeige erstattet zu haben. Jeder zweite Gefangene wurde schikaniert, erpresst oder von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen, mit Müll oder Exkrementen beworfen oder durch Lügen und Gerüchte verächtlich gemacht worden zu sein.
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Die Reihe Im Dschungel der Justiz ist überall im Buchhandel und hier erhältlich..
Das Video zeigt eine solchen Gewaltausbruch und wurde heimlich mit einem Handy von einem Insassen gemacht.
Handys im Vollzug? Ja auch das ist Alltag und die Verantwortlichen behaupten noch bis heute, das diese Geräte von Besuchern eingeschmuggelt werden, doch wer “”Logisch Denkt” weiß es ist ist für einen Besucher nicht möglich! Diese werden sehr Intensivst bei betreten einer Vollzugsanstalt Durchsucht. Also doch Bedienstete?

Montag, 3. Juni 2013

ARD-„Story“ resümiert den Fall des Autoschraubers Gustl Mollath, der in der geschlossenen Psychiatrie sitzt. Die einen halten ihn für ein Justizopfer, die anderen für gefährlich.

Der 56-jährige Gustl Mollath sitzt seit August 2006 in der Psychiatrie, geschlossene Abteilung. Mittlerweile schlägt der Fall des ehemaligen Autoschraubers aus Nürnberg, der mit einer Vermögensberaterin der HypoVereinsBank verheiratet war und ihr im Zuge eines Ehestreits Schwarzgeldverschiebung in die Schweiz vorgeworfen hatte, turmhohe Wellen. Ist er ein Justizopfer, erfolgreich „fertiggemacht“ von der Ex-Frau, Gutachtern und einem Richter? Oder ist Mollath doch psychisch krank und gefährlich?
Mollath wurde 2006 nach einem Strafverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung vom Landgericht Nürnberg eingewiesen.

Ein Urteil, das heute als mehr als fragwürdig gelten darf. Mittlerweile haben sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren gestellt und im Bayerischen Landtag prüft ein Untersuchungsausschuss die Hintergründe. Justizministerin Beate Merk (CSU) ist unter Druck geraten, denn lange Zeit weigerte sich die Staatsanwaltschaft, den Hinweisen Mollaths nachzugehen. Mittlerweile ist unbestritten, dass an dessen Vorwürfen, Vermögensberater der HypoVereinsBank hätten Privatkunden geholfen, Schwarzgeld in die Schweiz zu verschieben, durchaus etwas dran war. Klingt ja auch in heutigen Zeiten, in denen ein munterer Handel mit Steuer-CDs ausgebrochen ist, alles andere als verrückt. Die Bank selbst schrieb in einem internen Gutachten: „Alle nachprüfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend erwiesen.-
2006 wurde Mollath jedoch dessen mehr als 100 Seiten lange, im Streit mit seiner Ex-Frau angelegte Datensammlung zum Verhängnis. Als gegen ihn wegen angeblicher körperlicher Attacken gegen seine Ex-Frau verhandelt wurde, bescheinigte ihm das Landgericht Nürnberg ein „paranoides Gedankensystem“. Dass die Steuerfahnder Mollaths Vorwürfe gar nicht erst ernst nahmen, dafür hatte der Richter zuvor mit einem Anruf selbst gesorgt. Außerdem kam noch heraus, dass der Richter in seiner Freizeit als Handballtrainer beim 1. FC Nürnberg aktiv war – ebenso wie der neue Ehemann von Mollaths Ex-Frau, der damals ebenfalls bei der HypoVereinsBank beschäftigt war.
Durch hartnäckige Recherchen hat sich die Mainzer „Report“-Redaktion in dem Fall verdient gemacht. „Report“ berichtete im Dezember 2011 als erstes Medium über diesen zunehmend haarsträubenden Fall und brachte auch den internen Bankbericht im November 2012 an die Öffentlichkeit. Die 45-minütige Dokumentation, die in der „Story“-Reihe im Ersten läuft, bietet allerdings nicht viel mehr als eine Zusammenfassung der bereits gesendeten Magazin-Beiträge.
Report Mainz“ dabei ist längst Partei und gebärdet sich auch so. Am Ende wird das Urteil gesprochen: „Für uns hat sich der unglaubliche Verdacht bestätigt: Gustl Mollath sitzt seit sieben Jahren unschuldig in der Psychiatrie.“
Der Fall hat mittlerweile ein mediales Eigenleben gewonnen, das zu reflektieren auch hilfreich wäre. Zweifel an Mollaths Darstellungen und kritische Anmerkungen zur politischen Instrumentalisierung des Falls haben etwa „Spiegel“ und „Zeit“ veröffentlicht. Es geht unter anderem darum, ob Mollath in der Auseinandersetzung mit seiner Ex-Frau nicht vielleicht doch gewalttätig gewesen sein und auch Autoreifen zerstochen haben könnte. Und ob die Gutachter vielleicht doch nicht so schlampig gearbeitet haben. Im Internet wird darüber heftig diskutiert, im Fernsehen beschränkt sich „Report Mainz“ auf das Wiederaufbereiten schon präsentierter Fakten. Das ist ein bisschen wenig. 
Quelle Tagesspiegel..

Der Fall Mollath weckt das Unrechtsbewusstsein vieler Bürger. Einige haben deshalb Anzeige erstattet - unter anderem gegen Richter, Staatsanwälte, Gutachter und Mollaths Ex-Frau. Doch die Staatsanwaltschaft Augsburg sieht keinen Grund für Ermittlungen.
Quelle SZ.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat es abgelehnt, Ermittlungen in der Causa Gustl Mollath aufzunehmen. In einem Schreiben, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, erklärt die Anklagebehörde, es gäbe keine hinreichenden Anhaltspunkte "für Straftaten, insbesondere der Rechtsbeugung, Freiheitsberaubung, falschen Verdächtigung sowie falschen uneidlichen Aussage". Weder aus den Anzeigen noch aus beigezogenen Akten hätten sich Anhaltspunkte dafür ergeben. Der Rechtsanwalt Rainer Schmid aus Nagold, der am Verfahren Mollath nicht beteiligt ist, hatte im November Anzeige wegen aller in der Sache denkbaren Delikte erstattet. Gegen die Einstellung des Verfahrens hat er jetzt Beschwerde eingelegt.
Es werde von Anzeigenerstattern vorgetragen, erklärt die Staatsanwaltschaft, am Verfahren Mollath beteiligte Personen hätten sich möglicherweise strafbar gemacht, weil sie anstatt den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe Mollaths zu überprüfen, "ihn zu Unrecht in der Psychiatrie untergebracht hätten".
Die Anzeigen - nach Angaben der Behörde von zahlreichen Bürgern erstattet - richteten sich gegen Richter, Staatsanwälte, Gutachter, Ärzte, die damalige Ehefrau Mollaths sowie Verantwortliche der Hypo-Vereinsbank. Nach Prüfung aller Vorwürfe bestehe jedoch "insgesamt keine Veranlassung, Ermittlungen einzuleiten".
Als Straftatbestand der Rechtsbeugung sei allein der "Rechtsbruch alselementarer Verstoß gegen die Rechtspflege" zu werten. Jede unrichtige Rechtsanwendung und jeder Ermessensfehler von Richtern und Staatsanwälten sei nicht als solch elementarer Verstoß anzusehen. Rechtsbeugung begehe nur der Amtsträger, der "sich bewusst in scherwiegender Weise" vom Gesetz entferne. Konkrete Anhaltspunkte für ein solches Vergehen von bayerischen Justizbeamten bestehe in der Causa Mollath "auch nach eingehender Prüfung" nicht.


Im Hinblick auf mögliche Falschaussagen von Zeugen bestünden "keine Anhaltspunkte für nachweisbar falsche Angaben", die, wie die Augsburger Staatsanwaltschaft anmerkt, im Übrigen "bereits verjährt wären". Psychiatrische Sachverständige und Ärzte hätten angeführt, dass "das Gesamtverhalten des Gustl Mollath deutlich zeige", dass dessen Unterbringung "erforderlich sei". Deshalb lägen "auch keine tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Freiheitsberaubung vor".
Strafbare Handlungen "der sog. Führungsriege der Hypo-Vereinsbank" seien ebenfalls nicht gegeben. Nach dem Ergebnis des bankinternen Revisionsberichts hätten sich auch "keine nachhaltigen Anhaltspunkte für die Erfüllung von Straftatbeständen durch Mitarbeiter" der Bank ergeben, "sondern vielmehr für bankinterne Verstöße". Schon aus diesem Grund seien die Verantwortlichen "auch nicht gehalten" gewesen, "eine unverzügliche Meldung an die Staatsanwaltschaft vorzunehmen".

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Die Seele Schreit und keiner hört es.

Die Uni Bielefeld hat nun in einer Studie festgestellt, das Gewalt an Kinder und Jugendlichen sind um 22,3% gestiegen.
Physische wie auch psychische Gewalt ist also wieder fast Normalität geworden. Es ist dringend Notwendig, dass dieses Thema mehr in den Öffentlichen Focus gestellt wird. Ich ging in meiner Buchreihe
Eine gescheiterte Existenz, sehr intensiv, auf solche Missstände ein und habe am fall Beispiel C. sehr klar und deutlich die folgen solcher Gewalt dargestellt.
Die Studie der Universität Bielefeld, bestätigt eigentlich nur das, was wir tag Täglich in den Familien Land auf und ab erleben. Es ist aber kein Phänomen welches nur in Sozial Schwachen Gesellschaftsschichten vorhanden ist, sondern zieht sich durch alle Schichten dieser manchmal sehr kalten Gesellschaft.
Physische wie psychische Gewalt an Kindern und Jugendlichen, kann nicht ohne Folgen bleiben, darüber sollten Wir alle uns im klaren sein.
Die Vielfältigen Formen solcher Misshandlungen, lassen keinen Zweifel daran, welche Seelische Qualen damit Verbunden sind.
Der seelische Missbrauch:
Das ist meiner Meinung nach der eigentliche Missbrauch. Kein Mensch der es nicht erlebt hat, kann nachvollziehen was es für Folgen hat, als Kind Psychisch misshandelt worden zu sein. Als Nichtsnutz und Abfall betrachtet zu werden, von den eigenen Eltern abgewiesen und Zurückgestoßen zu sein.
Immer mehr Eltern lehnen Gewalt in der Erziehung ab.Doch dass auch verbale Gewalt schlimme Kerben in der kindlichen Seele hinterlassen kann, ist vielen gar nicht bewusst. Mit Worten kann man oft sogar mehr verletzen als mit anderen Formen von Strafe. Sie zerstören Vertrauen und greifen das Selbstwertgefühl massiv an.
„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ So steht es in unseren Gesetzen. Doch wo fangen seelische Verletzungen an? Grundsätzlich kann man sagen, dass psychische Gewalt Äußerungen und Verhaltensweisen sind, die dem Kind Angst machen, es herabsetzen und ihm das Gefühl vermitteln, wertlos zu sein, nicht geliebt zu werden. Es handelt sich also um Maßnahmen wie entwürdigende Bezeichnungen, Schweigen als Strafe, Aussperren und Erniedrigen, zum Beispiel durch verächtliche Aussagen, öffentliches Demütigen oder bestimmte Gesten.
“Dann habe ich dich eben nicht mehr lieb”Psychische Gewalt zählt zu den häufigsten Formen von Gewalt an Kindern und wird oft sehr subtil ausgeübt. Man muss ein Kind nicht schlagen, um ihm weh zu tun. Liebesentzug und Herabsetzung sind eine ebenso grausame Maßnahme wie jede Demütigung. Oftmals geschieht das gar nicht bewusst. Aussagen wie „Wenn du jetzt nicht gleich hörst, dann hab ich dich nicht mehr lieb“ oder „Wie dumm kann man eigentlich sein?“ werden unüberlegt dahingesagt und hinterlassen doch ihre Spuren. Vor allem kleine Kinder sind dieser Form der Gewalt häufig ausgesetzt und können sich gegen die Abwertung, die sich in ihre Seele schleicht, nicht wehren. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben sogar herausgefunden, dass emotionaler Stress dieser Art im Gehirn Spuren hinterlässt, Liebesentzug also im wahrsten Sinne des Wortes für Narben sorgt.
Lebenslanger seelischer BallastWenn Eltern ihr Kind mit Schweigen bestrafen, so werden sie über kurz oder lang seinen Willen brechen. Denn ein Mensch möchte geliebt werden. Und das Kind lernt daraus, dass es nur dann geliebt wird, wenn es sich konform verhält, brav ist. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es sich auf die positiven Gefühle seiner Eltern ihm gegenüber nicht verlassen kann, da es nicht dafür geliebt wird, wie es ist, sondern dafür, wie es sich verhält. Wenn sich diese Erfahrung wiederholt, wird das Kind darauf programmiert, sich für nicht liebenswert zu halten, der Liebe nicht würdig zu sein. Und dieses Gefühl wird es sein Leben lang als seelischen Ballast mit sich herumtragen.
Elterliches Schweigen als FolterSein Kind zur Strafe zu ignorieren und sämtliche Versuche desselben auf Versöhnung schweigend abzulehnen, führen dazu, dass das Kind sich nicht nur hilflos sondern auch schutzlos fühlt. Viele Kinder haben mehr Angst vor diesem Gefühl als vor körperlicher Gewalt. Wobei man natürlich nicht außer Acht lassen darf, dass auch jede Form körperlicher Gewalt automatisch eine seelische Verletzung beinhaltet.
Verbale Gewalt hinterlässt keine sichtbaren SpurenDas Schlimme an der psychischen Gewalt ist auch, dass sie oft sehr viel später von der Umwelt wahrgenommen wird. Sie hinterlässt keine sichtbaren Zeichen, sondern untergräbt schleichend das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Das hat oft noch im Erwachsenenalter schlimme Folgen. Kinder, die mit Liebesentzug klarkommen mussten, haben auch später in ihren Beziehungen zu anderen Menschen häufig Probleme damit. Oft greifen sie selbst zu diesem Mittel, obwohl sie wissen, was es bewirken kann.
Psychische Grausamkeit wird oft unbewusst und unüberlegt ausgeübt
Seelische Gewalt an Kindern ist ein Thema, das erst langsam in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringt. Es ist schwer zu fassen und wird vom Einzelnen oft ganz unterschiedlich bewertet. Auch die häufig vorkommende Vermischung mit anderen Formen der Gewalt erschwert eine klare Abgrenzung. Die Frage, wann es sich tatsächlich um seelische Gewalt handelt, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Die eigentliche Intention des Erwachsenen, die grundsätzliche Bindung aber auch die individuelle psychische Verfassung des Kindes spielen hierbei eine Rolle. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Formen der psychischen Gewalt von den Eltern und Erziehenden unbewusst und vor allem unüberlegt ausgeübt werden.
Recht auf LiebeJedes Kind hat ein Recht auf Liebe, auch dann, wenn es Fehler macht. Man kann sein Verhalten kritisieren, sollte ihm aber immer signalisieren, dass es trotzdem geliebt und wertgeschätzt wird. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
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Menschen, die etwas schreiben, ohne wirklich etwas zu sagen, gibt es genug. Gern gelesen werden aber Texte, die authentisch, stimmig und ...