Montag, 29. April 2013


Eine gescheiterte Existenz “Opfer oder das Versagen”


Ein Spielzeug, das nach Gebrauch, nach ausgiebiger Benutzung einfach weg geworfen wird.

C. suchte nun sein Glück in der Bayrischen Metropole und ist dort wieder, nur das was er bisher auch immer wieder war.
Ein beliebig benutzbares Objekt “Frischfleisch” derer, die sich seiner Bedienen und nach Gebrauch weg werfen.
Seine Leiblichen Eltern, haben bis heute nicht begriffen, was Sie ihrem Kind angetan haben, wie groß ihre Verantwortung,ja ihr Versagen war und noch immer ist.
Fast schon Ziellos treibt C. in eine unkalkulierbare Zukunft, in einen Sumpf, aus Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, immer auf der Suche nach Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Achtung und Respekt. Er findet sich nicht zurecht, wie denn auch? er ist in seiner eigentlich Entwicklung, weit hinter der seiner Altersgenossen hinterher.
Er ist nicht auf dem Entwicklungsstand seines Alters, sondern eher auf dem eines 14 – 15 Jährigen, der jetzt erst seine Präferenzen zu deuten weis, der physisch, wie auch Psychisch, seinen Altersgenossen weit hinterher hinkt und den Anschluss nicht finden konnte.
Dies darin begründet, dass er bereits in seiner frühen Kindheit, seiner frühen Jugend, immer nur Ablehnung, Zurückweisungen und Demütigungen erfahren hatte und Lieblosigkeit erdulden musste.
C. wurde nicht nur zum Objekt derer, die nur ein Spielzeug in ihm sahen und betrachteten, nein vielmehr auch Gegenstand des Elterlichen Versagens.
Sein Lebensziel, all seine Versuche sich zu beweisen, alle Hoffnung die er hegte, endlich Anerkannt und geliebt zu sein, scheinen sich wie zuvor nicht Verwirklichen zu lassen.
C. ist Opfer seines Vaters Liebloses Verhalten und bedauerlicher Kollateralschaden einer überforderten und von ihrem Ex Mann gedemütigten Mutter geworden, dieses Kind ist auch ein Opfer der immer Kälter werdenden Gesellschaft, die sich scheinbar nur um Dinge kümmert, welche sich in den eigenen Vier Wänden abspielen.
Wir alle haben die Pflicht, uns unseren Kindern, ja unseren höchsten Gut, wie wir es doch all zu gerne bezeichnen, zu widmen, ob nun unsere Eigenen oder die des Nachbarn, welche auf Hilfe und auch Unterstützung hoffen.
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Sonntag, 28. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V “Defizite”



Sie heißen Lisa, Timo, Sarah oder Kevin, sind zwischen elf und fünfzehn Jahre alt und haben etwas gemeinsam: sie streiten viel, provozieren ständig andere kinder oder Mitschüler oder demolieren, was ihnen gerade in den Weg kommt. Sie krakeelen, johlen und stören unentwegt, sind ungelenkig, unkonzentriert und unaufmerksam beim Spielen und unsozial gegenüber ihren Mitmenschen. Sie sind das, was Fachleute heute als verhaltensauffällig bezeichnen.
“Mit Schulbeginn weisen etwa 20 bis 25 Prozent der Kinder Verhaltensauffälligkeiten auf”, so eine Wissenschaftliche Studie”In den meisten Fällen werden die Defizite bereits im Kindergarten erkannt. Die betroffenen Kinder zeigen zumeist massive Störungen im Sozialverhalten oder enorme Defizite in der motorischen Entwicklung. Sie leiden unter Koordinations- und Konzentrationsstörungen oder haben Wahrnehmungs- oder Sinnesstörungen.
Die sozialen Defizite äußern sich unter anderem darin, dass die Kinder Probleme in der Kontaktaufnahme zu gleichaltrigen haben, Schwierigkeiten im Gruppenverhalten auftreten, die Kinder schnell aggressiv werden und ihre Frustrationstoleranzgrenze stark herab gesetzt ist.
Vielfach fehlt den Kindern das Gespür für den eigenen Körper und seine motorischen Fähigkeiten. “Kindern mit Defiziten im Bereich Koordination, Konzentration und Motorik fällt es beispielsweise schwer, rückwärts zu gehen”, “einige können nicht auf einem Bein hüpfen oder balancieren. Oder sie stoßen permanent mit anderen Kindern zusammen, stolpern oft oder fallen ständig hin. Diesen Kindern eilt häufig der Ruf voraus, dass sie ungestüm und unkontrolliert seien. Anderen fällt es schwer sich zu konzentrieren, sie lassen sich extrem leicht ablenken und können sich nicht ausreichend auf ein Spiel oder eine gestellte Aufgabe einlassen. Die Folge davon ist, sie werden zu Außenseitern.”
Mögliche Ursachen solcher Verhaltensauffälligkeiten, liegen oft im sozialen Umfeld, Freunde, Familie, Schule und gehen einher mit, dem Gefühl dort nicht Anerkannt zu sein, oder sich Im Stich gelassen fühlen.
Soziale Defizite, die sich immer mehr Manifestieren und sich von der Kindheit, bis hinein ins Erwachsenenleben ziehen.
Defizite die oft zu spät erkannt werden und sich die betroffenen auf dem unausweichlichen Weg des Scheitern befinden. Hier liegt eine soziale Sprengkraft verborgen, deren Resultat meist nicht absehbar ist und in manchen Fällen zu unvorstellbaren Folgen führen kann.
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Freitag, 26. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Abgründe


Die Persönlichkeitsanteile, die nicht von der Außenwelt erwünscht sind, verdrängt das Kind. Sie werden in den sogenannten Schatten geschoben. Dort landet alles, was für das Kind als äußerst schmerzlich empfunden wird.
Ein Ursprungstrauma wird manifestiert und erhält zusätzlich das Siegel des Vergessens. So ist dann das Leben für das Kind wieder einigermaßen auszuhalten.
Doch das bleibt kein endgültiger Zustand. Nach ihrer Verdrängung ins Unbewusste entfalten die ungeliebten und damit abgespaltenen Eigenschaften der Persönlichkeit irgendwann wieder eine erhebliche Dynamik und Wirksamkeit. Das Leben präsentiert dann auf den vielfältigsten Ebenen diese unterdrückten Persönlichkeitsanteile. Durch aktuelle Ereignisse werden die Ursprungstraumata wieder reaktiviert. Sie werden bei sich selbst und vor allen Dingen bei anderen Menschen wahrgenommen und z.B. als schlecht, schädlich oder bedrohlich bewertet. Das ist der unbewusste Vorgang der Projektion.
Gerade in dem was ich über C. berichtet hatte, können wir all dies erkennen und uns dann die Frage stellen, was muss ein Kind / Junge alles ertragen, um ehrliche Anerkennung zu erhalten, wirkliche Liebe und Aufmerksamkeit zu bekommen?
Der unbewusste Mensch denkt im wahrsten Sinne nicht im Traum daran – vielleicht im Albtraum – dass alles, was ihm begegnet oder geschieht, irgendetwas auch mit ihm selbst zu tun hat. Die Psyche des Menschen ist so angelegt, dass abgespaltene, ungeliebte eigene Persönlichkeitsanteile durch Projektionen auf andere Menschen übertragen werden.
Die Verletzungen, die das Kind in seiner Entwicklung erfahren hat, sind traumatische Erlebnisse und daher nur unzureichend mit dem Wort “negativ” beschrieben.
Also, wenn gerade die anderen Menschen als Spiegel der eigenen traumatischen Energien wahrgenommen werden, sollten alle Lampen angehen. Wenn die Projektion zurückgenommen werden kann und erkannt wird, wo die „negative“, also traumatische, Energie ihren Ursprung hat, dann ist ein großer Schritt getan. Das erfordert Mut und Bewusstheit. Das ist nicht immer leicht. Wer schaut schon gerne in die Fratzen seine seelischen Abgründe?
Von Laotse gibt es eine passende Schrift:
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch
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Donnerstag, 25. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. “Verlassen”

Eine damals 46-jährige Frau hatte im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ihre vier Kinder im Alter von zwölf, elf, neun und acht Jahren ohne Aufsicht in einer völlig verdreckten Wohnung zurückgelassen und war zu ihrem Freund gezogen. Wochenlang mussten sich die Kinder alleine durchschlagen. Dann meldete sich der Älteste beim Jugendamt; die Geschwister wurden in einem Heim, dann in einer Wohngruppe untergebracht.

Hier, in der von einem Verein betreuten Einrichtung, blieben Joshua, Frida, Maria und Moses ein gutes Jahr lang – und entwickelten sich prächtig. „Am Anfang waren sie total verstockt und verschlossen“, erzählt ein Betreuer, der die Kinder mitbetreute. Nachdem sie aber dann mit weiteren sechs Kindern im Alter von 8 bis 17 Jahren und wechselnden Betreuern in der Gruppe zusammenlebten, seien sie immer aufgeschlossener geworden.
„Sie konnten wieder Kinder sein, ohne Verantwortung tragen zu müssen“, sagt der 26-jährige Betreuer. „Sie lernten wieder, zu lachen und zu weinen, Emotionen zu zeigen.
Sie sind mittlerweile selbstständige Persönlichkeiten geworden, die Dinge bewusst hinterfragen, Wünsche äußern und ein Selbstwertgefühl entwickelt haben.“
„Da gab es häufig Tränen“
Natürlich habe es immer wieder Krisensituationen gegeben, sagt der Betreuer. Dazu trug die Mutter maßgeblich bei, die in einer Zeitung die Frage, warum sie die Kinder denn allein gelassen hätte, mit dem Satz beantwortet hatte: „Vielleicht hatte ich einfach mal die Schnauze voll.“ Anfangs sei sie noch zwei Mal die Woche zu Besuch gekommen.
Darüber seien die Kinder sehr glücklich gewesen. Sie hätten viel geschmust und seien danach aufgeputscht gewesen.
Dann, nach einem halben Jahr, seien die Geschwister aber immer häufiger enttäuscht von der S-Bahn-Station, von der sie ihre Mutter abholen wollten, zurückgekommen.
Ihre Besuche wurden immer seltener. „Da gab es häufig Tränen“, erzählt der Betreuer. „Die Kinder waren zutiefst erschüttert.“
Irgendwann sei die Mutter, der vom Familiengericht mittlerweile das Sorgerecht aberkannt wurde, gar nicht mehr gekommen. Die Enttäuschung darüber hätten alle vier Kinder noch längst nicht überwunden.
Auch der Vater, ein gebürtiger Mosambikaner, sei nur selten dagewesen. In der Wohngruppe seien die Kinder aber regelrecht aufgeblüht. Joshua, dem ältesten – der für seine drei Geschwister monatelang Vater- und Mutterersatz gespielt und darauf geachtet hatte, dass Zähne geputzt und Hausaufgaben gemacht wurden, dass etwas zu essen da war – sei erst einmal klar gemacht worden, dass er keine Verantwortung mehr zu tragen brauche.
Die Kinder, die zunächst als „verstockte Allianz“ aufgetreten seien, seien nach und nach sanft voneinander getrennt worden. „Die drei Kleineren waren ihrem großen Bruder ja geradezu hörig“, sagt eine Betreuerin. Die „perfekte Familie“
Die Jungs seien dann in verschiedene Fußballvereine gegangen, die Mädchen in Tanzgruppen. Viel Spaß hätten die Kinder auch auf Reisen gehabt. Und in der Schule seien auch alle mehr oder weniger problemlos – normal eben – mitgekommen. „Wir haben so etwas wie die perfekte Familie geboten.“
die Kinder sind dann weg aus der Wohngruppe des Vereins in einer Wohngruppe eines anderen freien Trägers.
Ich hatte Joshua den heute 19 Jährigen ältesten dieser Kinder”Persönlich” kennengelernt und war von seiner Offenheit über das was ihm und seinen Geschwistern widerfahren war, sehr beeindruckt. Er erzählte mir von seinen Erlebnissen und dem was er und seine Geschwister alles durchmachen mussten. Ich dachte bei diesen Erzählungen ständig an das was C. in seiner Kinder und Jugendzeit erlebte und heute noch erleben muss.
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Mittwoch, 24. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V Wurzel der Qual

Eine Frage die mich immer wieder umtreibt und beschäftigt, ist warum konnten oder können die Eltern von C. nicht ihr Versagen erkennen?
Cover zeigt Band IV das Verlorene Kind..
Es liegt wohl daran, dass diese selbst sich nicht über ihr Handeln und dem daraus resultierenden Unterlassen, bewusst waren oder sind. Im besonderen die Mutter, welche selbst in einem sehr behüteten Elternhaus aufgewachsen und Umsorgt war, sollte doch in der Lage sein ihr Liebloses Verhalten gegenüber ihrem Sohn erfassen zu können. Diese aber hat durch ihre Ehe Hölle mit ihrem ersten Mann dem Vater ihrer Kinder, jegliches Selbstvertrauen, sowie ihre Selbstbestimmung völlig verloren. Sie war ständig seiner hervorstechenden Dominanz ausgesetzt und konnte selbst Ihre Kinder nicht vor dieser schützen, was Sie auch dazu führte, dass Sie den bezug zu ihrem Sohn, vollständig verloren glaubte und ihn, mehr ihrem Ex Partner zuordnete, als sich selbst. Dies war aber und ist eine vollkommene Fehleinschätzung, der Sie selbst erlegen ist, denn C. war ihr vom Wesen und Charakter näherstehend, als dem Vater.
C. selbst war nicht in der Lage sich gegen die ständigen Herabsetzungen und Demütigungen, die er durch seinen Vater erfuhr zu wehren. Er hoffte immer auf die Unterstützung durch die Mutter, die selbst allerdings, endlich aus dem Martyrium ihrer Ehe ausgebrochen, sich mehr und mehr ihrem Sohn verschlossen hat und sich auf ihre Neu gewonnene Freiheit konzentrierte. Ihre selbst errichtete Mauer und die Angst wieder in die Abhängigkeit, ihres Exmannes zu geraten, schirmten C. vollständig aus ihrem Gefühlsleben ab und er begann sich in seine selbst geschaffene Realitäten zurückzuziehen.
C. ist nicht an sich, sondern an seinen Eltern _ Vater wie Mutter gescheitert, er begann eine nicht enden wollende Suche, nach Liebe – Aufmerksamkeit – Zuneigung und Respekt, wie auch Anerkennung und Achtung.
Eine Suche die ihn direkt in den Schlund, seiner neu entdeckten eigenen Sexualität führte, wo er mehr Spielzeug denn Menschliches Wesen war. Benutzt zu werden und anschließend weggeworfen, war das Resultat, seiner unaufhörlichen Suche.
Die Seelenqualen, das Verlassen fühlen durch die Mutter und die ständigen anhaltenden Demütigungen, durch seinen Vater, sind die Wurzel seines unglaublichen Weges durch seine Kindheit hinein in die späte Jugend seines Lebens.
Er hat es Verdient geliebt und geachtet zu werden, wenn nicht er wer sonst?
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Samstag, 20. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. das Verzeihen...

Mich beschäftigt die Frage, ob, bzw. unter welchen Bedingungen es möglich ist, seinen Eltern für Verletzungen, die man durch sie in der Kindheit erlitten hat, (Gewalt, Missbrauch, aber auch permanente verbale Verletzungen, die dem Kind das Gefühl geben, nichts wert zu sein, nicht geliebt zu werden, usw.) und deren Folgen jetzt, im Erwachsenenalter, das Leben, die eigenen Gefühle usw., bis hin zur psychischen Störung oder Krankheit, beeinträchtigen, zu verzeihen.
Ist so ein Verzeihen leichter, wenn das Erwachsene Kind die Ursachen versteht, warum sich die Eltern so verhielten (z.B. Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, eigene psychische Störung, eventuell auch durch eine eigene "schwere" Kindheit hervorgerufen, usw.) und ist es nötig, wenn man verzeihen möchte, mit den Eltern darüber zu reden?
Ist es leichter, wenn die Eltern selbst erkennen, was sie falsch gemacht haben, und es ihnen leid tut? Und sie sich jetzt anders verhalten? Und vielleicht von sich aus mit ihrem Erwachsenen Kind darüber reden möchten? Oder gibt es auch hier Fälle, wo ein Verzeihen NICHT möglich ist?
Was ist, wenn die Eltern keinerlei Einsicht zeigen, und verleugnen, überhaupt etwas falsch gemacht zu haben ? (z.B. "ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet." bei permanenter körperlicher Misshandlung, oder "Ich habe alles nur für dich getan." "Ich habe immer nur dein Bestes gewollt.""Was willst du eigentlich, du hast doch alles gehabt!" usw.) ?
Vor Allem interessiert mich, ob es jemanden gibt, der seinen Eltern bereits verzeihen konnte, wie er das gemacht hat, und ob seine psychischen Probleme dadurch besser geworden, bzw. verschwunden sind? Und ob so ein Verzeihen überhaupt die Voraussetzung ist, um sich selbst zu Verzeihen, oder ob man es auch so schaffen kann?
Diese Fragen wird sich schon bald auch C. stellen und nach Antworten suchen. Ob er dieses auch findet, liegt auch daran, wie er selbst mit dem Erlebten aus seiner Kinder und Frühen Jugendzeit umgehen kann, ob er es schafft sich damit auch Selbstoffen auseinanderzusetzen.                     C. Erlebte eine Zeit der ständigen Demütigungen, durch seine Eltern, durch Vater aber auch Mutter und auch durch die vielen Bekanntschaften, die in ihm nur ein Objekt ihrer Begierde sahen und es nach Gebrauch einfach wegwarfen.
Diese Erlebnisse gebündelt, mit dem Glauben selbst nichts Wert zu sein sind für Ihn das Drama seiner Suche nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe. Diese Suche die ihn geradewegs in die Arme derer trieb, die in Ihm lediglich das begehrte Frischfleisch sahen oder das benutzbare Spielzeug, welches, wenn das Interesse versiegt in der Ecke des Vergessen landet.
Verzeihen Sie mir bitte diese Superlativen, aber man kann dieses Drama, das dieses Kind, dieser Junge Mensch erfahren hat und noch immer erfährt, nicht anders beschreiben.

Freitag, 12. April 2013


Eine gescheiterte Existenz “Krisen”

Spontan würden die meisten von uns wohl mit Nein antworten. Ich möchte Ihnen im folgenden jedoch aufzeigen, warum es wichtig für Kinder ist, Krisen zu erleben und zu bewältigen. Mit „Krisen“ meine ich keine traumatischen seelischen Verletzungen, sondern die kleinen und größeren Herausforderungen im Alltag, durch die Kinder – begleitet von ihren Eltern – Fähigkeiten einüben, die sie später brauchen werden.
Cover zeigt Band IV das Verlorene Kind.
Wir als Eltern haben mitunter Angst davor, unseren Kindern Widerstand, Enttäuschungen, Verzicht und Herausforderungen zuzumuten.
Der Grund dafür kann in nichtverarbeiteten Krisen liegen, die wir selbst als Kinder erleben mussten, und auf die wir bis heute weder Antwort noch Heilung gefunden haben.
Wenn wir in solch einem kritischen Wendepunkt einer schmerzhaften Krise steckengeblieben sind, – vielleicht in Resignation oder in der Anklage gegen Menschen und gegen Gott –, werden wir verständlicherweise viel eher dazu neigen, unseren eigenen Kindern Krisen ersparen zu wollen und sie vor allen schmerzhaften Erfahrungen zu schützen.
Wir sind uns oft gar nicht bewusst, dass die- eigentliche Schwierigkeit nicht in der Krise an sich besteht, sondern im Fehlen der hilfreichen Begleitung und Ermutigung durch die Eltern. Kritische und krisenhafte Situationen lassen sich trotz aller Anstrengung nicht verhindern, und so besteht die Gefahr, dass wir unsere eigenen unbewältigten Enttäuschungen und Verletzungen in unsere Kinder hineinprojizieren.
An dem was ich bereits in dem Erlebten von und mit C. aufgezeigt habe, kann man sehr deutlich die Folgen betrachten, die sich fast wie Selbstverständlich aus einer Über-Behütung oder auch aus einer Fahrlässigen Vernachlässigung resultieren.
C. erlebte und Erlitt eine unglaubliche Kind und Jugendzeit, aus der er selbst, sich bis heute nicht befreien konnte und bewegt sich am Abgrund eines sich nicht Schließen wollenden Schlund, in dem er zu Versinken droht.
Dieser Schlund des Hoffnungslosen und der Lieblosigkeit, scheint für ihn unüberwindbar und doch gibt er nicht auf seinen Weg zu finden und damit Liebe, Anerkennung und Zuneigung zu erlangen. Die Höllen die bereits Durchwanderte, scheinen keinen Ausweg zu bieten, da weder Mutter noch Vater, begriffen haben was Sie ihrem Sohn alles zugemutet haben und nicht Realisieren, welche eigene Verantwortung diese an seinem bisherigen Lebens und Leidensweg tragen.
Ich selbst fange erst an dies alles zu Realisieren und finde mich auch in einer Spirale, des eigenen Versagens und beginne zu begreifen, welche tatsächliche Dramatik sich mir selbst mit diesem Jungen Menschen dargeboten hat.
Liebe ist den Menschen an zunehmen, wie dieser tatsächlich ist und immer schon war. Im Falle von C. ein Junger Mensch, der nach Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung und Anerkennung suchte und seine Hoffnung immer darin bestand, diese zu Finden.
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Donnerstag, 11. April 2013


Eine gescheiterte Existenz oder Abgelehnt und Verlassen

 Cover zeigt Band IV das Verlorene Kind.
Nicht so die Eltern von C. der Vater hat seinen Sohn von beginn an abgelehnt, er war Unerwünscht, kein Wunschkind.
Er war nicht der Sohn den er sich Wünschte und tat alles um sein Kind zu demütigen.
Seine Aussage einst bei mir, “Er muss auf die Schnauze fliegen und wird sicher Untergehen. Dieses Kind war nicht gewollt und hat all meine Zukunftspläne zunichte gemacht.
Die Mutter bereits durch den Herrschsüchtigen und Dominanten Ehemann, in eine Nebenrolle in der Familie und in der Partnerschaft gedrängt, hatte keine Kraft sich ihrem Sohn wirklich anzunehmen und entfernte sich immer mehr von ihrem Kind.
Wenn wir ein Kind niederschreien „Du machst mich noch wahnsinnig!“, wenn wir es ohrfeigen oder beschimpfen:
„Du bist ja unfähig!“, du wirst es nie zu etwas bringen, du bist nicht mein Kind, wird das Kind zum Objekt eigener Unfähigkeiten, eigenes Versagen. Das Kind fühlt sich schlecht, wertlos, unfähig und ohnmächtig. Aber gelernt hat es nichts und kann auch nichts Positives weitergeben.
Dieses Kind wird in seiner Entwicklung, schwerwiegend geschädigt und verliert neben Vertrauen, auch den festen Boden unter sich.
C. hat all dies erfahren und war ständig auf der Suche, nach Anerkennung, Liebe, Zuneigung und Respekt.
Er verlor den Boden unter den Füßen und flüchtete sich in eine Virtuelle Realität, die ihn dann zum Objekt, zum Spielzeug anderer machte. Er der nichts anderes wollte, als von seinem Vater und seiner Mutter behütet und Geliebt zu werden, wird es schwer haben, wieder auf Menschen mit Vertrauen zu zugehen.
Er hat aber immer noch die Kraft und den Willen, es allen zu beweisen, dass er tatsächlich etwas erreichen kann und auch möchte. Er wenn denn ein Mensch da ist, der ihn nimmt wie er ist, kann aus dem was er selbst erlebte und noch heute immer wieder erfährt, Positives für seine Zukunft entnehmen. Das einzige was fehlt ist dann, der Mensch, der ihn seine Zuneigung und seinen Respekt, bedingungslos zu geben bereit ist und ihn anleitet wie auch hilft, aus dem Teufelskreis, seiner wiederkehrenden Verhaltensweisen auszubrechen.

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Mittwoch, 10. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Die Seele Leidet


Cover zeigt Band IV das Verlorene Kind..
Ein mulmiges Gefühl im Bauch, Herzklopfen, schweißnasse Hände, Harndrang oder der berühmte Kloß im Hals sind Phänomene, die wohl jeder in psychisch anstrengenden Situationen schon an sich beobachten konnte. Sie sind Teil der normalen menschlichen Reaktionen und gehören in den Zusammenhang entwicklungsgeschichtlich
alter Verhaltensmuster, die dem Menschen das Überleben in einer sich verändernden und manchmal bedrohlichen Umwelt ermöglicht haben.
**Jan Gerrit Behren**
Diese “normalen” Reaktionsweisen, die sich auch in Formulierungen wie z.B. “das schlägt mir auf den Magen” , “da bleibt mir die Luft weg” etc. niederschlagen, treten schon bei Kindern und Jugendlichen auf. Sie haben für sich genommen keinen Krankheitswert, wenn sie nur vereinzelt auftreten und nicht einschränkend sind. Sie können aber helfen zu verstehen, wie sich seelische ( “Psyche” = altgriechisch für Seele) Vorgänge auf den Körper (altgriech. “Soma” ) auswirken können, was meist unbewusst geschieht und kaum zu beeinflussen ist.
**C.Lukas-Altenburg Carola Bindt**
Die Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters ist ein umfangreiches Gebiet, das für die Kinderheilkunde und die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie eine hohe Bedeutung hat, weil körperliche und seelische Vorgänge eng zusammenhängen.
Ich gab in meinen Berichten über C. bereits einige Verhaltensmuster auf, die eigentlich bei jedem Verantwortungsbewussten Menschen, Alarm auslösen müssten, nicht jedoch bei seinen Eltern “Vater – Mutter”
Beide haben nicht erkannt, oder wollten es nicht Erkennen, was in ihrem Sohn vor sich geht und taten es als Kindliches Gehabe ab und Verstanden nicht die Dramatik welche sich vor ihren Augen abspielte.
C. indes rutschte immer Tiefer in ein Seelisches und psychisches Loch, das sich unter ihm auftat.
Er war nicht in der Lage sich diesem Drama selbst zu stellen und flüchtet sich in seine Virtuelle Realität, in der er dann zum Willenlosen Spielzeug derer wurde, die ihn nach Gebrauch dann einfach wegwarfen. Ein Kind das bereits in frühen Kinder und Jugendtagen, einen Lebensweg beschritten hatte, den man nicht für möglich erachtet hätte.
Kinder / Jugendliche, sind keine keine Erwachsenen, weder körperlich noch psychisch. Ihre geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten befinden sich in der Entwicklung, welche mitunter sehr schnell verläuft.
Eine auftretende Symptomatik muss vor dem Hintergrund des momentanen Entwicklungsstadiums bewertet werden. Dies aber haben seine Eltern trotz vieler Warnhinweise auch aus der Schule, beflissentlich Ignoriert und ihrem Kind, ihrem Sohn einen schwerwiegenden Entwicklungsschaden zugefügt.
Seine sich darstellende Verfassung, kann man überhaupt nicht richtig erfassen, geschweige überhaupt begreifen.
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Dienstag, 9. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Wege zum Glück


Was tun wenn man zusehen muss, wie sich ein Mensch immer weiter ins Abseits stellt, andere ihn lieber meiden, obwohl er sich doch so um Zuneigung und Freundschaft bemüht?.

Cover zeigt Band IV der Buchreihe.
Diese Frage ging mir immer wieder durch den Kopf, wenn ich C. und seine fast schon Aussichtslosen Versuche, Aufmerksamkeit und Respekt zu erhalten betrachtet hatte.
Ich sah einen Jungen Menschen, der trotz aller eigenen Bemühungen, Anerkennung, Liebe, Zuneigung und Beachtung zu erhalten, immer wieder in alte und bekannte Verhaltensmuster abgegleitet ist und scheinbar nicht aus der Spirale der Vereinsamung entkommen konnte.
Er ein Kind / Junger Erwachsener, der allen Beweisen wollte, ich schaffe es auch ohne euch, ist dabei immer mehr in den Schlund der Hölle seiner eigenen sexuellen Präferenz zu versinken. Für viele nur ein Objekt, weniger “Mensch” eine gute Gelegenheit, ein Willenloses Spielzeug, das man nach Gebrauch einfach weg wirft.
C. suchte und sucht noch heute, nach Geborgenheit, Liebe, Aufmerksamkeit und Beachtung. Zuneigung und glaubte gefunden zu haben,diese stellte sich dann immer wieder als Enttäuschung heraus und führte ihn zurück in alte und bekannte Verhaltensmuster.
Ein Kind / Jugendlicher, der bereits mit 12 – 13/14 Jahren im Land umher reiste um sich auf nicht ungefährliche Dates einlässt, im Glauben darin seine Erfüllung, seine Liebe und Anerkennung zu finden.
Er hat einen Lebensweg hinter sich, den man seinen schlimmsten Feinde nicht Wünschen würde und ist den Verlockungen, derer die ihn als Objekt und Spielzeug ihrer Begierde betrachten, fast schon Hilflos ausgesetzt. Die Frage die mich umtreibt, Wer außer seinen leiblichen Eltern “Vater/Mutter” trägt Verantwortung, für diesen bisherigen Lebensweg des Jungen?
Wir alle als Gemeinschaft/Gesellschaft, tragen eine gewisse Mitverantwortung, da wir alle doch viel lieber weg schauen als hinsehen und uns nicht dazu berufen fühlen, diesen Jungen Menschen, von denen es leider sehr viele gibt, halt zu geben!.
Ja man kann viele gute Ratschläge geben und doch weis auch Ich wie schwer gerade diese Zeit ist. Ich selbst habe das auch erfahren müssen und war so manches mal am Ende meiner Weisheit, jedoch hab ich für mich festgestellt dass es um so wichtiger ist mit seinem Kind immer auf Augenhöhe zu sein,nicht darüber stehen, nicht immer Mahnend den Zeigefinger erheben, sondern auch einmal zulassen, sich einzugestehen dass man sehr viele Fehler gemacht hat, im Bezug auf das Agieren des Kindes, dem Loslösen und der Tatsache, dass man nicht mehr der Mittelpunkt seines Kindes ist, aber dennoch für dieses immer sehr Wichtig sein wird.
Die Hoffnung bleibt, das Wir wie auch seine Eltern, irgendwann begreifen, wie Wichtig für einen Jungen, für ein Kind wie C. Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung ist.
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Dienstag, 2. April 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Kinder brauchen Liebe, Anerkennung und Fürsorge,

Der Respektvolle Umgang mit seinem Kind, ist ein Unverzichtbares muss und sollte eigentlich Selbstverständlich sein.
Verhalten, Worte und Gesten, brennen sich in das Gedächtnis des Kindes, wie eine Aufnahme auf einer DVD oder eines Video. Immer dann wenn sich ähnliche Erlebnisse im Leben des Kindes ergeben, wird diese Aufnahme dann ob es nun möchte oder nicht Abgespielt und der allseits bekannte De Ja Vu Effekt tritt unvermittelt ein. Dieses De Ja Vu ist es auch dann, welches alte Verhaltensmuster des Kindes wieder hervorruft und dazu führt, dass das Kind wieder an Erlebnisse anknüpft, das es eigentlich längst im Unterbewusstsein begraben glaubte.
Eltern sollten sich darüber im klaren sein, ihr Verhalten, ihre Worte und Gesten, haben eine Nachhaltige Wirkung auf die Entwicklung des Kindes und sind damit, nicht nur Vor oder Feindbild, nein vor allem so etwas wie die Programmierer des Kindlichen Wesen.
Die Entwicklung eines Kindes, eines Teenagers, ist im wesentlichen davon abhängig, in welchem grade es Vertrauen, Respekt, Zuneigung , Anerkennung und Liebe erfährt und im welche Maße dieses diese Erlebnisse dann auch für sich und seine Entwicklung nutzen kann.
Entwicklungsstörungen und Beeinträchtigungen, sind ein Ergebnis Elterlicher/Familiärer Verhaltensmuster und sind meist nur sehr schwer unter Aufwand großer psychischer aber physischer Kräfte korrigierbar.
Solche Entwicklungsstörungen, sind meist Auslöser schwerer Seelischer Erkrankungen und damit auch ein Indikator psychischer Störungen eines Kindes, das mit in die Erwachsenenphase einfließen.
Kinder brauchen neben einem gesunden Urvertrauen in Ihre Umwelt, eine stetige Beachtung und Anerkennung. Nur so werden diese in der Lage sein, diese selben “Grundwerte/Urwerte” an ihre Nachkommen weiterzugeben. Ein positives Lebensgefühl wird begünstigt durch die sub­jektiv erlebte Zufriedenheit durch gemeinsam verbrachte Zeit, einen liebe- und respektvollen Umgang, verlässlichen Schutz und gleichzeiti­ge Unterstützung bei der Erprobung der eigenen Fähigkeiten“
“Kinder brauchen auch ein Umfeld wo sie spielen können, wo Freizeit, Spaß und Lernhilfen geboten werden. Kinder brauchen auch Vater und Mutter, auch nach einer Trennung(…)alleine am letzteren liegt in Deutschland vieles schon im argen.”
Cover zeigt Band IV der Buchreihe….
Ständige Demütigungen, Herabwürdigungen und Missachtung, führen unweigerlich zum Scheitern dieses Kindes, dieses Menschen.
Vergessen wir bitte nicht. Eine Gesellschaft ist nur so Stark wie dessen schwächstes Glied.
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Diese Buchreihe ist überall im guten Buchhandel erhältlich..

Respekt ? was ist das überhaupt ?  Respektlos erscheint so manches mal Handeln und das daraus resultierende Unterlassen, nicht nur Kinder s...