Dienstag, 26. März 2013


Ohne meinen Anwalt sag ich nichts….


Ohne meinen Anwalt sag ich nichts….
“Auszüge” aus Band II Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät..

Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden
ISBN-13: 978-3-95488-219-9 Engelsdorfer Verlag
Selbstverständlich suchen unsere Pubis gerade in dieser Zeit die Reibung und die Auseinandersetzung mit den Eltern. Mit wem sollten sie sich auch sonst auseinandersetzen, wenn es um die Durchsetzung ihrer, wie sie glauben neu erworbenen Rechte, als Pubi geht.
Auch wenn sie sich früher niemals für so etwas interessiert haben, bekommt man spätestens im Alter von 14 Jahren das Gefühl, es mit kleinen Juristen zu tun zu haben. Was unsere Kinder plötzlich über Gesetze wissen, insbesondere darüber wie lange ein Jugendlicher im Alter von 14 Jahren Abends ausbleiben darf, ab wann Alkohol getrunken werden darf und ab wann das Rauchen erlaubt ist. Ob dies mit unseren Vorstellungen übereinstimmt ist ihnen in diesem Fall vollkommen egal.
Denn alle anderen dürfen schließlich auch so lange in der Disco bleiben, also warum ausgerechnet ICH nicht. Sie werden sich anhören müssen, dass sie Rückständig sind und nichts vom realen Leben verstehen.
Über dieses Thema habe ich mich erst vor kurzem mit einem alleinerziehenden Vater unterhalten. Seine 15 Jährige Tochter wollte Abends mit Freunden in die Disco und bat ihren Vater, ohne überhaupt vorher zu fragen wie lange sie ausbleiben dürfe, sie um halb 12 ab zu holen. Ihm fiel die Kinnlade herunter, als sein Töchterlein einen so langen Ausgang von ihm forderte. Doch seine Reaktion war für mich einfach nur sensationell.
Er sah seine liebe Tochter mitleidig an und sagte dann zu ihr, dass er sie am Freitag Abend leider nicht um halb 12 abholen könne, da er selbst eingeladen sei und sie frühestens um halb 3 Uhr Morgens abholen kann.
Daraufhin sah das Töchterlein den Herrn Papa verdutzt an und meinte, was sie denn so lange alleine in der Disco machen würde, außerdem kämen nach Mitternacht immer so komische Typen (woher diese Erkenntnis stammt weiß der Papa allerdings immer noch nicht….. Lach) und ihre Freunde wären dann auch nicht mehr da.
Da entgegnete der Papa gönnerisch, dass er sie dann eben um 10 abholen würde, da er wisse, dass ihre Beste Freundin auch um 10 abgeholt würde und nicht um halb 12, weil die Eltern der Freundin zur selben Feier eingeladen waren wie er selbst. Außerdem könnte ja die Freundin gleich mitfahren und sie würden dann zusammen auf die Feier gehen, da ist es sicher noch schöner als ganz alleine in der Disco.
Nun die Tochter war innerlich zufrieden, musste natürlich noch maulen, denn ohne Maulen beendet kein Pubi eine Diskussion.
Sie merken natürlich, dass sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen wurden und werden dementsprechend entrüstet reagieren. Aber das dürfen wir Eltern uns nicht so zu Herzen nehmen. An diesen Zustand gewöhnt man sich schnell.
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Montag, 25. März 2013


Eine Gescheiterte Existenz II Zwischen Vater und Mutter.



“So genannte Rabenmütter – Berichte von Frauen, die ohne ihre Kinder leben” dreht sich, wer hätte es gedacht, um Mütter, die der traditionelle Gegenpol zu alleinerziehenden Vätern sind.
Ohne statistisch genau auszuwerten, geht mein Bauchgefühl permanent von Müttern, die in ihren Trennungsschemen ähnliche Erfahrungen machen aus. Sie heiraten (fast alle) einen Mann, der nur auf den ersten Eindruck als Vater der eigenen Kinder passt – und sich dann entweder selbst als jemand anders entpuppt oder erst “viel zu spät” als ein ganz anderer Mensch entlarvt wird.
Dann kommen gesundheitliche Probleme bei diesen Frauen hinzu – entweder körperlicher oder seelischer Natur – die ihre Leistungskraft schmälern und die Energie, die man sonst ja vollständig für die Kinder, den Haushalt und den ungeliebten Ehemann aufgebracht hat, vollkommen auffrisst. Und meist treffen sie in dieser schweren Phase einen anderen Mann. Einen der zuhört. Einen, der ihnen hilft, ihre Probleme in den Griff zu kriegen. Und – einige der bezeugenden “Mütter” sind so ehrlich – und der sie beim Sex mehr antörnt, als der Typ, der den ganzen Tag außer Haus ist, ihnen die Kinder als Beschäftigung dal ässt und dann sowieso nicht die selbe Wellenlänge hat, wie man selbst.
Puh. Harter Tobak. Mir bleiben trotzdem noch Fragen offen:
Warum prüften sich die Frauen nicht, bevor sie sich auf ewig banden? Oder “kamen sie aus der Nummer einfach nicht mehr raus”, wie das eine mir auch persönlich bekannte Mutter mal erklärte? Und vor allem: ist es wirklich so schwer, zuzugeben: “Papa, [der] allerbeste Mensch, den ich mir als Bezugsperson für meine Kinder vorstellen kann”
Eine Mutter wird, wenn möglich, wohl immer tun, was für die Kinder gut ist. Das schließt ein Weggehen (um nicht selbst zerstört zu werden) mit ein. Und nicht aus.
Die alles beherrschende Frage bleibt weiterhin im Dunkeln, was wird aus dem Kind, den Kindern?? Wie kann eine Mutter dann noch Bindungsfähigkeit zu ihrem Kind behalten und wer ist schlussendlich der Leidtragende wenn nicht das Kind, die Kinder??
Sicherlich gehört zum Muttersein mehr als nur eine gute Ehe oder ein Intaktes Verhältnis zu seinem Kind, es bedarf der Fähigkeit eigene Bedürfnisse hinten an zustellen und sich selbst trotzdem als Vollwertig und Emotional stark zu betrachten. Mutter sein darf nicht mit dem Ende einer Beziehung, einer Ehe, einer Partnerschaft als erledigt betrachtet werden, sondern ganz im Gegenteil, das Kind , die Kinder benötigen dann im besonderen die Aufmerksamkeit, die Achtung und den Respekt aber auch die Zuneigung und die Liebe beider Elternteile.
Wenn also wie im Falle von C. die Mutter das Haus verlässt und das Kind zurücklässt, muss Sie sich darüber im klaren sein dass ihr Sohn sich von ihr Verlassen fühlt und sich selbst überlassen sieht, auch wenn der Vater noch da ist. Wer kann es also C. verdenken dass er sich dann die fehlende Zuneigung, die verloren geglaubte Liebe und die Beachtung, bei anderen Menschen sucht, sich denen hingibt und deren Aufmerksamkeit sucht?
C.,s Geschichte ist das traurige Scheitern eines Jungen bei dem Versuch, den Vater in einen guten und einen schlechten Menschen aufzuspalten und sich nur dessen geschätzten Eigenschaften anzueignen. Er brauchte eine Psychotherapie, die versuchte, möglichst viele Wunden seiner Kindheit zu heilen, die dadurch entstanden waren, dass keine der drei Beziehungen der Vater-Mutter-Kind-Triade funktioniert hat.
Sein Schicksal ist exemplarisch für viele Jungen von Dominanten Lieblosen Vätern und Schwachen Lieblosen Müttern und zeigt, wie stark der Wunsch nach dem Ähnlichsein mit den Eltern ist, ob der Vater nun ein “Guter” oder ein “Böser” ist, oder die Mutter Stark oder Schwach ist. Das gilt auch für den mehr oder weniger normalen Beziehungsalltag von Kindern und ihren Eltern. Ein Kind wird sich auch mit einem von der Mutter als “schlecht”, “unzuverlässig” oder “unverantwortlich” bewerteten Vater identifizieren wollen, ja müssen. Überwiegen nicht die positiven Zuschreibungen der Mutter an den Vater und die realen Erfahrungen des Kindes mit ihm, wird das Kind darüber mit großer Wahrscheinlichkeit Selbstwertprobleme entwickeln. Es wird sich fragen: Wer bin ich, wer darf ich sein, wenn ein zentraler Teil von mir nicht gut ist oder nicht gut sein darf? Macht der Vater die Mutter unentwegt schlecht, haben Sohn und Tochter das gleiche Problem.
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Die Buchreihe ist überall im guten Buchhandel und hier erhältlich

Samstag, 23. März 2013


Eine Gescheiterte Existenz II Wahrheit-Concretus


Wussten Sie schon dass die Nähe eines Menschen gesund machen, Krank machen, Todt und Lebendig machen kann, dass die nähe eines Menschen gut und böse machen, traurig und froh machen kann? Wussten Sie schon dass das wegbeleiben eines Menschen sterben lassen kann, dass das kommen eines Menschen wieder leben lässt, dass die Stimme eines Menschen einen anderen Menschen wieder aufhorchen lässt, der einst für alles Taub war? Wussten Sie schon dass das anhören eines Menschen wunder wirken kann, dass das wohlwollen Zinsen trägt, dass ein Vorschuss an Vertrauen hundertfach zurückkommen kann, dass tun mehr ist als reden, wussten Sie dies alles schon ?? Ich möchte diese Worte eines Englischen Philosophen auf Sie einwirken lassen und hoffe dabei dass Sie diese auch wirklich Verstehen können. Denn oft ist es doch so das wir gerne Wohltragende Worte aussagen, aber deren Bedeutung dann doch nicht Verstanden haben.
Ich gehe einen Schritt weiter und Frage Sie ganz provokant, wussten Sie schon dass ein Kinderlachen herzen mit Freude und Liebe füllen kann, wussten Sie schon dass Tränen eines Kindes auch aus Freude fließen können? Wir Sehen so vieles und sehen es dann doch nicht, weil wir zu oft die Augen verschließen und Glauben so vieles zu erkennen, aber das wesentliche bleibt uns dann doch verborgen. Wir hören so vieles und hören es dann doch nicht, weil wir oft auch unsere Ohren verschließen, weil wir oft nicht dass hören wollen, was uns von unseren Kindern gesagt wird.
Es gibt da einen schönen Satz den mir einmal ein kleines Mädchen vortrug, der wie folgt lautet.
Ich glaube an die Sonne , auch wenn diese gerade nicht scheinen sollte, Ich glaube an Gott auch wenn ich ihn nicht sehen kann, ich glaube auch an Gerechtigkeit, auch wenn diese scheinbar nicht da ist.
Diese Worte kamen von Anja einem 14 Jährigen Mädchen, dass wenige Wochen zu vor ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall verloren hatte und trafen mich doch sehr unvorbereitet.
Ich wage einmal diese Worte fortzusetzen und sage, Ich glaube an den Menschen der mir gegenübersteht und die Hand reicht oder um Unterstützung und Hilfe bittet. Wir sollten wohl öfter wieder unsere Augen und Ohren unseren Verstand öffnen um zu erkennen was sich Tag täglich in den Gedanken unserer Kinder abspielt, um zu erkennen welche Nöte , welche Ängste diese mit sich tragen und suchend nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Liebe sind.
Ich nenne dies den Floh Effekt , hier die Selbstlosigkeit eines damals 16 Jährigen Homosexuellen Jungen, der sich nicht damit abfand, ständig die Diskriminierungen, wegen seiner sexuellen Neigung zu ertragen und kurz um, eine Schwul Lesbische Jugendgruppe gründete, sich für diese Jungen und Mädchen einsetzte und so manchen Vätern und Müttern, den Spiegel ihres eigenen Versagen quasi ungeschönt vor das Gesicht hielt. Floh hatte begriffen dass man sich regen muss um anderen ihre Defizite aufzuzeigen, dies aber ohne Vorwürfe tat, sondern immer mit der Absicht verbunden, versuchte diesen Eltern, diesen Vätern und Müttern zu zeigen dass man sein Kind lieben kann, auch wenn es nicht der Gesellschaftlichen Norm entsprach und eben trotz allem immer noch ihre Kinder waren. Dieser Junge hatte mich damals tief beeindruckt und ich musste zugeben , auch ich war einer dieser Menschen der sich zu oft davon leiten lies wie andere über eine wie auch immer begründete unangepasste Lebensweise die Nase rümpfte.
Wir alle tragen Charaktermasken und haben dabei verlernt, den Menschen zu erkennen, welcher aus Angst vor Spot und Hohn, oder des Verlassen werden, sich nicht getraut diese Charaktermaske abzulegen. Die Wahrheit ist Konkret, sagen Hegel, Lenin oder Augustinus. Aber was ist denn nun Wahrheit? 
Das Lateinische Wort „Concretus“ übersetzt man als „zusammengewachsen“, wo aber liegt die Wahrheit ? Sie ist Ausdruck und Ergebnis unseres Handelns, so Sokrates, sie ist das Handeln selbst so Kant . Sie ist das Handeln unter einer Charaktermaske, nicht wirklich Vorsatz-los.
Ich möchte nochmals auf C. eingehen, der wie ich bereits ausführte durch seinen Vater nur Herabsetzung und Erniedrigung erfuhr, der selbst immer auf der Suche nach Zuneigung und Aufmerksamkeit wie auch Liebe war, diese aber bei seinem Vater nie finden konnte. C. war auch durch die völlige Passivität der Mutter ein Kind dass in seiner frühen Jugend schon mehr Seelenqualen mit sich trug als manch Gleichaltriger und er war stetig auf der Suche nach sich selbst.
Ein Kind-Jugendlicher, der gar in Gesprächen seines Vaters mit dritten erfahren musste was sein Vater und wie sein Vater über ihn dachte, was er von seinem Sohn hielt und wie Enttäuscht doch dieser über die Homosexualität seines Sohnes war, ihm gar ein Internat für solche Menschen suchen wollte und seinem Kind in einer heftigen Auseinandersetzung sogar Wort-Wörtlich sagte, er hoffe dass sein Kind einmal einem Perversen Menschen oder gar einem Aidskranken in die Hände fiele, bei seinen ständigen suchen nach Gleichgesinnten. Der seinen damals 17 Jährigen Sohn gar von der Hochzeit mit seiner zweiten Frau ausgeladen hatte, weil C. gerade einmal nicht Zeit hatte sich den ständigen Demütigungen seines Vaters auszusetzen und er sage dass er gerade keine Zeit auf ein Telefonat hat, weil er sich für einen Arztbesuch richten musste und sein Vater dies als Respektlosigkeit ihm gegenüber auslegte.
Die Mutter gekränkt von ihrem Sohn, weil er den neuen Lebenspartner von Ihr nicht akzeptierte bzw. noch nicht dazu in der Lage war, abwendete und in Ihrem Sohn die Schuld für ihre Situation zu erkennen glaubte. Ja die Schuld für ihr eigenes Scheitern, fanden beide Elternteile hauptsächlich bei ihren Kindern, der Vater äußerte sich mir gegenüber folgendermaßen, am Scheitern meiner Ehe war ich und meine Frau schuld aber auch die beiden Kinder, denn diese nahmen ihm die Freiheit und haben ihn schwer belastet. Was bitte soll ein Kind denken, Fühlen, wenn es solche Worte aus dem Munde seines Vaters hört? Wie soll ein Kind darauf reagieren, wenn es erfährt dass es doch eigentlich Unerwünscht ist und war?. C. wurde durch seine Kindheit und auch frühe Jugend in seiner eigenen Entwicklung schwer geschädigt, denn er war nicht auf dem Entwicklungsstand eines Gleichaltrigen, sondern hinkte 3-4 Jahre diesem Entwicklungsstand hinter her und beide Elternteile schienen dies nie bemerkt zu haben.
Was aber ist denn nun der Grund für das Verhalten der Eltern? Warum können Sie ihren Sohn nicht annehmen wie er ist und warum sind diese scheinbar nicht in der Lage dem Kind, ihre Aufmerksamkeit, ihre Zuneigung zu geben? Ich will jetzt niemanden Anklagen oder diese mit Vorwürfen überhäufen, denn zum einen steht mir dies nicht zu und zum anderen würde es auch meinem Naturell im Menschen das gute sehen zu können, das jeder Mensch in sich trägt widersprechen.
Die Mutter wie auch der Vater sind Offenbar an sich selbst gescheitert und haben damit das Kind in seiner Entwicklung behindert. Es gibt viele mögliche Antworten, die ich nicht geben kann, sondern die diese Eltern selbst suchen und erkennen müssen. C. war und ist ein Kind-Jugendlicher, der noch immer die volle Aufmerksamkeit , die uneingeschränkte Zuneigung , den Respekt und vor allem aber Liebe benötigt, um sich aus seiner Situation, seinem Schmerz und seiner Einsamkeit befreien zu können. Das kann aber letztendlich nur gelingen, wenn auch der Vater und die Mutter endlich begreifen, was sich in der Seele ihres Kindes abspielt und es wagen sich darauf einzulassen. Die Mutter vielleicht zu früh mit der Last der Verantwortung für ein Kind belastet, der Vater der seine Lebensplanung auf Erfolg und Finanzielle Sicherheit, weniger auf Familie und der Fähigkeit zu positiven Emotionen gegenüber seinem Kind ausgelegt hat, brauchen wohl selbst eine professionelle Hilfe, um das erlebte mit ihrem Kind und sich selbst verarbeiten zu können.
Ich werde später noch einmal auf C. und sein Drama eingehen und versuchen Ihnen zu vermitteln, was dieses Kind bereits in seiner Kindheit und frühen Jugend ertragen musste.
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Hilfe” mein Kind kommt in die Pubertät II.



Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden ISBN-13: 978-3-95488-219-9 Engelsdorfer Verlag
Wer unser erstes Buch gelesen hat, der weiß, dass wir uns hier mit einer außergewöhnlichen Spezies Mensch beschäftigen…. Dem PUBI.
Oft wird er fälschlicherweise mit Außerirdischen verwechselt, wegen seinem Verhalten, dem Aussehen, seiner Sprache und seiner Kleidung.
Der Pubi tritt sowohl in männlicher als auch in weiblicher Form auf.
Der männliche Pubi
Er zeichnet sich in der Regel durch absolute Coolness aus. Trägt sehr oft Sonnenbrillen auch Abends und hüllt sich in Kleidung die uns Erdlinge vermuten lässt, dass sie tatsächlich nicht von unserem Planeten stammen können.
Der männliche Pubi hat eine spezielle Sprache. Zugegebenermaßen oft schwer zu verstehen, doch durchaus erlernbar. Nur bitte versuchen Sie niemals, wirklich niemals diese Sprache zu sprechen. Sie fallen nur in Ungnade und müssen sich sagen lassen, dass sie furchtbar peinlich sind. Es genügt vollkommen für uns als Eltern diese Sprache zu verstehen, dann ist der Pubi zufrieden.
Ebenso erkennen wir den männlichen Pubi an seinen Frisuren.
Nun soweit man dies Frisur nennen kann, denn ich würde meinen Friseur für so etwas verklagen. Nicht so der Pubi, er besticht durch eine Extravaganz, die uns zum schreien veranlassen könnte. Der jüngere Pubi versucht oft einen nicht vorhandenen Flaum, der einmal ein Bart werden könnte zu rasieren. Dabei stellt er dann bald fest, das dies keinen Sinn macht und wandelt sich irgendwann zum älteren Pubi, der den Rasierer irgendwo im Badezimmer liegen hat und der Rasierschaum bereits in der Dose eingetrocknet ist, weil er nun einfach nur zu faul ist um sich sein Gestrüpp aus dem Gesicht zu entfernen.
In Phasen, in denen der Pubi sich selbst nicht besonders mag, sollte man ihm lieber ganz und gar aus dem Weg gehen…… weiter gehts im Buch
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Es gibt noch freie Termine für Lesungen, “Interesse?” dann schreiben Sie an office@lukas-altenburg.de

Freitag, 22. März 2013


Mein Name ist Christian Lukas-Altenburg, ich bin Autor & Publizist, Mitglied im Verband deutscher Autoren, Mitglied im Arbeitskreis Kritischer Strafvollzug e.V., Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendstrafvollzug, Mitglied der Programmkommission Baden-Württembergischer Strafvollzug, Freier Dozent.

Aktuelle Veröffentlichungen....


Im Dschungel der Justiz I   Erschienen i Verlag Fischer Medien Frankfurt
Im Dschungel der Justiz II  Erschienen i Verlag Fischer Medien Frankfurt
Im Dschungel der Justiz III Erschienen i Verlag Deutsche Literaturgesellschaft Berlin
Im Dschungel der Justiz IV Erschienen i Verlag united. p.c. Neckenmarkt/Berlin/Wien


Im Dschungel unseres Handeln Erschienen im Verlag Fischer Medien Frankfurt
Im Dschungel unseres Handeln Erschienen im Verlag Fischer Medien Frankfurt

Eine gescheiterte Existenz I Erschienen im Verlag united . p.c Neckenmarkt(Berlin/Wien
Eine gescheiterte Existenz II Erschienen im Verlag united . p.c Neckenmarkt(Berlin/Wien
Eine gescheiterte Existenz III Erschienen im Verlag united . p.c Neckenmarkt(Berlin/Wien
Eine gescheiterte Existenz VI Erschienen im Verlag united . p.c Neckenmarkt(Berlin/Wien

Hilfe" mein Kind kommt in die Pubertät I Erschienen im Engelsdorfer Verlag Leipzig
Hilfe" mein Kind kommt in die Pubertät II Erschienen im Engelsdorfer Verlag Leipzig

Der Antrieb

Welche Intension treibt mich an, diese Form der Publikationen zu wählen und mich gerade für die uns umgebende Gesellschaft so intensiv interessiere.
Ich denke, dass wir so manches mal doch mit einer gewissen Betriebsblindheit geschlagen sind und dadurch so manche Ungerechtigkeit, so manches Handeln und so mancherlei Reaktion unsererseits zu erkennen. Unsere Sicht scheint oft sehr eingeschränkt, fast teilnahmslos und somit auch in mancherlei Handeln gar Kalt zu wirken. Aber es ist keine Kälte im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr eine ungewollte, ja unbeabsichtigte Kälte, die uns umtreibt und manches Handeln durch uns erst möglich macht.
Ich nenne diese Kälte auch gerne die Caritaskälte, wobei ich jetzt nicht sagen möchte das Caritas kalt sei, nein es das Handeln unsererseits das diese Kälte zum Ausdruck bringt. Caritas ist helfen, Caritas ist soziales Eintreten für seinen Nächsten und Caritas bedeutet auch, verstehen was unseren Nächsten bedrückt.
Ich lade Sie herzlichst ein, mir in den Dschungel unseres Handelns einzutauchen, in diesem zum Beispiel den Dschungel der Justiz kennen zu lernen. Hierbei auch unsere ungewollte und unbeabsichtigte Caritaskälte zu erkennen.
Ich lade Sie ein, ihr Handeln einer Revision zu unterziehen, damit Sie wieder fähig werden ihren Nächsten wieder zu erkennen.
Der Nächste ist nicht immer der Nachbar, es kann der Bettler oder der Hartz-Empfänger auf der Straße sein, es kann der unangepasste Jugendliche mit den bunten Haaren sein oder der in der Gesellschaft oft beschimpfte und diskriminierte jugendliche Homosexuelle aber auch der politisch Andersdenkende oder der von uns verachtete Straftäter sein. Der Nächste kann auch ihr Kind, ihr Vater , Ihre Mutter oder eines ihrer Geschwister sein, darum dürfen wir Vorurteile niemals zu endgültigen Urteilen werden lassen.
Ich wünsche Ihnen nun einen guten Aufenthalt auf den Webseiten, dem Blog und den Informationen zu meinen Veröffentlichungen und freue mich über jede Kritik, Anregung und auch jedes Lob von Ihnen.
Reputationen.
Ich zähle heute zu den gefragtesten Experten, wenn es um Strafvollzug, Sicherungsverwahrung oder Jugendstrafrecht geht sowie Jugend Strafvollzug geht. Und werde immer wieder von unterschiedlichsten Namhaften deutschsprachigen Nachrichtenmagazinen als Experte zu diesen Themen, zu fachlichen Stellungnahmen und Einschätzungen gebeten und auch in der Justiz, zwischenzeitlich sehr häufig in Urteilsbegründungen oder Beschlussfassungen zitiert.

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Eine Gescheiterte Existenz II der Vater ist Prägend.



Sitzenbleiber, Sonderschüler oder Schulabbrecher sind in der Mehrzahl männlich….
Wie schlecht ist es um die Jungs tatsächlich gestellt?…
Frank Beuster, Vater zweier Söhne und Autor des Buches „Die Jungenkatastrophe sagt dazu folgendes”..
Man kann natürlich nie alle über einen Kamm scheren, aber die Situation von immer mehr Jungen verschlechtert sich. Das hängt von bestimmten Faktoren ab – etwa vom Elternhaus, Bildungsschicht und ob ein Vater gegenwärtig als Vorbild fungiert. Wenn ein Junge mit Vater groß wird und der sich für ihn interessiert, dann steigert das eindeutig sein Selbstwertgefühl und hilft ihm bei seiner Identitätsfindung. Ein geringes Selbstwertgefühl wird für einen Jungen zum Problem, wenn er immerzu den Clown spielt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ein Verhalten, was vielfach an Jungen als störend empfunden wird. Und diese Verhaltensweisen nehmen zu.
Abweichendes, störendes Verhalten dominiert gerade in der Schule. Jungs definieren sich auch selbst zunehmend als Störer, als die Verlierer dieses Systems. Sie nehmen Schule nicht mehr als Chance wahr, sondern gehen in die Opposition und damit ein Stückweit auch in Opposition zur Gesellschaft, die diese Schule ja wiederspiegelt. Es sind zwar immer noch knapp die Hälfte der Abiturienten männlich, aber die Zahlen gingen in den vergangenen 20 Jahren deutlich zurück. Von der Grundschule wechseln die meisten Jungs auf die Hauptschule. Doppelt so viele wie Mädchen. Sitzenbleiber, Sonderschüler, Schulabbrecher oder diejenigen ohne Schulabschluss sind in der Mehrzahl männlich….
Jungs haben ein Bedürfnis nach einem männlichem Vorbild, und das wird in der Schule nicht in ausreichendem Maße bedient: weder im Kindergarten und der Vorschule, noch in der Grundschule und leider häufig auch nicht mehr in der Familie. Die Vaterfigur wird vielen Jungen vorenthalten, die Liebe eines männlichen Vorbildes. Das ist ein Defizit und kann auch nicht allein mit mütterlicher Liebe kompensiert werden. Es bleibt ein Mangel und dieser Mangel wird sich irgendwo bemerkbar machen….
Hier ist also erkennbar wie Wichtig für einen Jungen der Vater ist, ein Vater der seinem Sohn Aufmerksamkeit und Achtung gibt, ein Vater der seinem Sohn Zuneigung vermittelt und diesen Respektiert. Egal was das Kind nun für eine Entwicklung aufzeigt, es braucht den Vater genauso wie es die Mutter braucht.
Das Buch „Die Jungenkatastrophe“ von Frank Beuster ist im Rowohlt Verlag erschienen, es ist in der Tat bereits ein Standardwerk, dass deutlich die Defizite in vielen Familien aufzeigt und zum Handeln auffordert. Gerade in der Männlichen Entwicklung ist der Vater ein prägendes Element, das wichtig für das Kind ist um sich selbst Identifizieren zu können, Ein Junge ohne Ich Identität, ist bereits im Kindes und Jugendalter zum Scheitern Verurteilt und hinterlässt bei diesem schwere Schäden in der Entwicklung zum Erwachsenen Menschen. Dieses Prägende Ich aus der Fürsorge des Vaters heraus, ist also quasi für das Überleben, für die Zukunft des Kindes absolut Notwendig und darf nicht vorenthalten sein.
Die Jungenperspektive darf nicht nicht vernachlässigt werden, “die Frage ist nur, auf welche Weise diese Perspektive konstruiert wird. Was ich versuchen möchte, ist das, was man eine geschlechtsbezogene Perspektive auf Jungen nennen könnte, ein wenig mehr zu konturieren.”
Wiederholt wurden bei vernachlässigten Jungen gehäuft auftretende Verzögerungen im körperlichen Wachstum und Rückstände in der motorischen wie auch Geistigen Entwicklung beschrieben, die vermutlich auf eine Mangel- bzw. fehlende Männliche Anregungsbedingungen zurückgeführt werden müssen. Die Rolle emotionaler Vernachlässigung als mögliche Ursache bei Störungen des körperlichen Wachstums ist noch strittig. Mangelbedingte Verzögerungen im körperlichen Wachstum haben sich in Längsschnittuntersuchungen als schwache, aber beständige Vorhersagefaktoren für die weitere geistige und soziale Entwicklung von Jungen erwiesen.
Neuerdings hat die Forschung begonnen, sich mit der Frage zu beschäftigen,inwieweit Folgen von Vernachlässigung im Entwicklungsverlauf eine Entsprechung in nachweisbaren neurophysiologischen oder neuroendokrinologischen Veränderungen besitzen. Belegbar erscheint dabei zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass schwere Formen der Vernachlässigung mit einem verlangsamten
Gehirnwachstum in den ersten Lebensjahren und einem herabgesetzten Stoffwechsel in einigen Gehirnarealen einhergehen.
Dies kann als Entsprechung der bei vernachlässigten Kindern häufig beobachtbaren kognitiven Einschränkungen verstanden werden. Zu den nach aggressiven und sexuellen Übergriffen bei Kindern langfristig teilweise feststellbaren Fehlsteuerungen im Stresshormonsystem liegen für vernachlässigte Kinder bislang nur widersprüchliche Befunde vor, die sich vorläufig einer inhaltlichen Interpretation entziehen.
Ich will hier nun aber nicht all zu Wissenschaftlich argumentieren, denn zum einen ist es ja hinlänglich bekannt, was die Entwicklung des Kindes nachhaltig behindern oder gar verunmöglichen kann. Zum anderen brauchen wir ja nur, das Ergebnis der sich darstellenden Situation, näher betrachten und daraus unsere Schlüsse ziehen, um zu begreifen was dem Jungen , dem Kind angetan wird, wenn Liebe , Achtung und Zuneigung, aber auch ein nötiger Respekt vorenthalten wird.
C. lieferte uns hier bereits eine sehr Anschauliche Retrospektive, die man eigentlich nur Gründlich betrachten muss, um zu erkennen was denn wirklich getan werden muss, um ein Scheitern des Kindes Vorzubeugen.
Informationen über diese Buchreihe auch auf den Facebook Seiten
Alle Bände auch hier erhältlich.

Eine Gescheiterte Existenz II der Vater ist Prägend.



Sitzenbleiber, Sonderschüler oder Schulabbrecher sind in der Mehrzahl männlich….
Wie schlecht ist es um die Jungs tatsächlich gestellt?…
Frank Beuster, Vater zweier Söhne und Autor des Buches „Die Jungenkatastrophe sagt dazu folgendes”..
Man kann natürlich nie alle über einen Kamm scheren, aber die Situation von immer mehr Jungen verschlechtert sich. Das hängt von bestimmten Faktoren ab – etwa vom Elternhaus, Bildungsschicht und ob ein Vater gegenwärtig als Vorbild fungiert. Wenn ein Junge mit Vater groß wird und der sich für ihn interessiert, dann steigert das eindeutig sein Selbstwertgefühl und hilft ihm bei seiner Identitätsfindung. Ein geringes Selbstwertgefühl wird für einen Jungen zum Problem, wenn er immerzu den Clown spielt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ein Verhalten, was vielfach an Jungen als störend empfunden wird. Und diese Verhaltensweisen nehmen zu.
Abweichendes, störendes Verhalten dominiert gerade in der Schule. Jungs definieren sich auch selbst zunehmend als Störer, als die Verlierer dieses Systems. Sie nehmen Schule nicht mehr als Chance wahr, sondern gehen in die Opposition und damit ein Stückweit auch in Opposition zur Gesellschaft, die diese Schule ja wiederspiegelt. Es sind zwar immer noch knapp die Hälfte der Abiturienten männlich, aber die Zahlen gingen in den vergangenen 20 Jahren deutlich zurück. Von der Grundschule wechseln die meisten Jungs auf die Hauptschule. Doppelt so viele wie Mädchen. Sitzenbleiber, Sonderschüler, Schulabbrecher oder diejenigen ohne Schulabschluss sind in der Mehrzahl männlich….
Jungs haben ein Bedürfnis nach einem männlichem Vorbild, und das wird in der Schule nicht in ausreichendem Maße bedient: weder im Kindergarten und der Vorschule, noch in der Grundschule und leider häufig auch nicht mehr in der Familie. Die Vaterfigur wird vielen Jungen vorenthalten, die Liebe eines männlichen Vorbildes. Das ist ein Defizit und kann auch nicht allein mit mütterlicher Liebe kompensiert werden. Es bleibt ein Mangel und dieser Mangel wird sich irgendwo bemerkbar machen….
Hier ist also erkennbar wie Wichtig für einen Jungen der Vater ist, ein Vater der seinem Sohn Aufmerksamkeit und Achtung gibt, ein Vater der seinem Sohn Zuneigung vermittelt und diesen Respektiert. Egal was das Kind nun für eine Entwicklung aufzeigt, es braucht den Vater genauso wie es die Mutter braucht.
Das Buch „Die Jungenkatastrophe“ von Frank Beuster ist im Rowohlt Verlag erschienen, es ist in der Tat bereits ein Standardwerk, dass deutlich die Defizite in vielen Familien aufzeigt und zum Handeln auffordert. Gerade in der Männlichen Entwicklung ist der Vater ein prägendes Element, das wichtig für das Kind ist um sich selbst Identifizieren zu können, Ein Junge ohne Ich Identität, ist bereits im Kindes und Jugendalter zum Scheitern Verurteilt und hinterlässt bei diesem schwere Schäden in der Entwicklung zum Erwachsenen Menschen. Dieses Prägende Ich aus der Fürsorge des Vaters heraus, ist also quasi für das Überleben, für die Zukunft des Kindes absolut Notwendig und darf nicht vorenthalten sein.
Die Jungenperspektive darf nicht nicht vernachlässigt werden, “die Frage ist nur, auf welche Weise diese Perspektive konstruiert wird. Was ich versuchen möchte, ist das, was man eine geschlechtsbezogene Perspektive auf Jungen nennen könnte, ein wenig mehr zu konturieren.”
Wiederholt wurden bei vernachlässigten Jungen gehäuft auftretende Verzögerungen im körperlichen Wachstum und Rückstände in der motorischen wie auch Geistigen Entwicklung beschrieben, die vermutlich auf eine Mangel- bzw. fehlende Männliche Anregungsbedingungen zurückgeführt werden müssen. Die Rolle emotionaler Vernachlässigung als mögliche Ursache bei Störungen des körperlichen Wachstums ist noch strittig. Mangelbedingte Verzögerungen im körperlichen Wachstum haben sich in Längsschnittuntersuchungen als schwache, aber beständige Vorhersagefaktoren für die weitere geistige und soziale Entwicklung von Jungen erwiesen.
Neuerdings hat die Forschung begonnen, sich mit der Frage zu beschäftigen,inwieweit Folgen von Vernachlässigung im Entwicklungsverlauf eine Entsprechung in nachweisbaren neurophysiologischen oder neuroendokrinologischen Veränderungen besitzen. Belegbar erscheint dabei zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass schwere Formen der Vernachlässigung mit einem verlangsamten
Gehirnwachstum in den ersten Lebensjahren und einem herabgesetzten Stoffwechsel in einigen Gehirnarealen einhergehen.
Dies kann als Entsprechung der bei vernachlässigten Kindern häufig beobachtbaren kognitiven Einschränkungen verstanden werden. Zu den nach aggressiven und sexuellen Übergriffen bei Kindern langfristig teilweise feststellbaren Fehlsteuerungen im Stresshormonsystem liegen für vernachlässigte Kinder bislang nur widersprüchliche Befunde vor, die sich vorläufig einer inhaltlichen Interpretation entziehen.
Ich will hier nun aber nicht all zu Wissenschaftlich argumentieren, denn zum einen ist es ja hinlänglich bekannt, was die Entwicklung des Kindes nachhaltig behindern oder gar verunmöglichen kann. Zum anderen brauchen wir ja nur, das Ergebnis der sich darstellenden Situation, näher betrachten und daraus unsere Schlüsse ziehen, um zu begreifen was dem Jungen , dem Kind angetan wird, wenn Liebe , Achtung und Zuneigung, aber auch ein nötiger Respekt vorenthalten wird.
C. lieferte uns hier bereits eine sehr Anschauliche Retrospektive, die man eigentlich nur Gründlich betrachten muss, um zu erkennen was denn wirklich getan werden muss, um ein Scheitern des Kindes Vorzubeugen.
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Alle Bände auch hier erhältlich.

Dienstag, 19. März 2013


Eine Gescheiterte Existenz II das Kindliche Verhalten setzt sich fort

Ich hatte bereits einmal ausgeführt, in welchem Maße C. doch einige male sehr Intensiv auf sich anbahnende Diskurse zwischen uns reagierte.

Es waren meist sehr Emotionale Ausbrüche seiner doch vorhandenen Impulsivität, die sich über den Zeitraum seiner Kindheit und frühen Jugend angesammelt hatte.
C. neigte dazu in manchen Situationen sehr Theatralisch zu reagieren und es kam nicht selten vor, dass dies dann in einer gewissen härte auftrat. Er war auch nicht in der Lage auftretende Dispute und Diskussionen über sein Handeln, sein Tun zu führen und zog es dann vor
lieber das Köfferchen zu Packen um vor einer Auseinandersetzung die Flucht anzutreten.
C. war und ist durch seine man muss schon sagen Verkorkste Kindheit, durch den Entzug der Zuneigung, dem Versagen von Achtung und Respekt, der ständigen Herabwürdigungen und der Lieblosigkeit im besonderen durch seinen Vater sehr geprägt und meines Erachtens auch schwerst geschädigt worden. Er suchte nach Anerkennung und erfuhr immer nur Ablehnung und Ausgrenzung selbst in der eigenen Familie, in der er scheinbar ein Fremdkörper war.
So ist mir eine Begebenheit aus dem November letzten Jahres, sehr bewusst in meiner Erinnerung. C. wollte einen Abend bei einem Schulfreund verbringen, so erzählte er es mir und ich hatte auch nichts dagegen einzuwenden. Nur ca. 2 tage danach fiel mir durch Zufall ein Fahrschein in die Hände, der allerdings etwas anderes Aussagte. C. fuhr tatsächlich heimlich zu einem Date nach Zürich und besuchte dort einen etwa 26 Jährigen Studenten um dort auch zu Übernachten.
Als ich ihn dann darauf ansprach, brach es aus ihm heraus und er machte eine fürchterliche Szene, von wegen Kontrolle und Überwachung. Ich lies mich auf diese Diskussion ein und machte ihm deutlich dass er mich damit sehr Verletzt hat und auch mein Vertrauen missbrauchte.
Es kam wie es kommen musste, wir gerieten in einen heftigen Diskurs darüber und ich musste ihm verdeutlichen, dass ich ein solches Verhalten nicht akzeptieren werde, was ihm natürlich zunächst nicht gefiel. Es war also eines dieser Date Aktionen die er bereits nach der Trennung seiner Eltern schon im alter von 14-15 Jahren, des öfteren durchzog und einfach mal los fuhr um Gleichgesinnte zu finden, die seinen Neigungen entsprachen.
Er war es schlicht weg nicht gewohnt dass es jemanden gibt, der dies nicht so einfach wie seine Leiblichen Eltern es taten hinnahm, sondern ihm deutlich zu Verstehen gab, das dies so nicht akzeptiert wird.
Es brach eine Ungeheure Emotion aus ihm heraus und er fing an hemmungslos zu Weinen, er verfiel in seine Kindliche art die er schon des öfteren zeigte. Ich lies mich auf diesen Gewaltigen Emotion”s Ausbruch ein und versuchte ihn wieder zu beruhigen.
Nach einer ganzen Weile fiel er mir in die Arme und Weinte wie es gerade so aus ihm heraus brach, was mich persönlich mit riss und wir also nun gemeinsam Weinten. C. sagte mir dass er mir nicht Weh tun wollte und er noch nie jemanden hatte der sich wirklich um ihn sorgte.
Dieses Erlebnis machte mir deutlich, in welcher Emotionalen/psychischen Lage C. sich befand und ich versuchte mich darauf Einzustellen.
Sein Vater aber auch seine Mutter, hatten quasi seit ihrer Trennung gar schon zuvor, die Kontrolle über ihr Kind verloren oder gar bewusst eingestellt, denn er war ja bereits mit 14-15 ständig zu solchen Dates unterwegs und Niemand hat ihn je daran gehindert, bis ich dies dann tat und ihm zeigte dass es noch jemanden gibt, der sich um Ihn sorgte, ihm Vertraute und vor allem ihm Aufmerksamkeit und Zuneigung gab die er so dringend brauchte.
Ein Kind ohne wirkliche Fürsorge, ohne halt und ohne wirklichen elterlichen Interesse, so wuchs er in der Zeit nach der Trennung seiner Eltern heran und es schien so als würde es Niemanden geben, der sich Gedanken um dieses Kind machte. C. suchte nach dieser Wärme, dieser Zuneigung aber auch nach Regeln die ihm gegeben werden sollen.
Doch genau dies gab ihm scheinbar Niemand mehr. So also suchte er dies alles in seiner sexuellen Neigung und den daraus resultierenden Dates, die er sich via I-Net verschaffte.
C. war seiner eigentlichen Entwicklung weit hinter her und es war deutlich zu erkennen, dass er eben nicht auf dem Entwicklungsstand Gleichaltriger war und ist. Seine Kindliche art, zum teil auch eine gewisse form der Verspieltheit und sein Physisch/psychischer Zustand, zeigten ganz klar, er war in seiner Entwicklung weit zurückgeblieben.
Es fehlte eigentlich an allem was einen 17-18 Jährigen Jugendlichen ausmachte, seine fehlende soziale Kompetenz, seine fehlende Beziehungsfähigkeit und die daraus resultierenden Defizite, waren deutlich für jeden Sichtbar.
Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, das alles waren Symptome die bei C. auftraten und immer dann zum tragen kamen, wenn er wiedereinmal mit seinem Leiblichen Vater oder auch zum teil mit der Mutter konfrontiert war.
Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Desinteresse (“Null Bock”), Ablehnung von Autorität, Aggressivität, ich könnte die Symptome noch viel weiter ausführen, allerdings wäre dass dem Thema dann nicht mehr gerecht und würde auch C. in einen völlig falschen Licht zeigen.
Das ganze Leben besteht letztlich aus einer endlosen Summe von Belastungen, alltäglichen zwar, aber lästigen, unangenehmen, peinlichen, störenden oder gar erheblich beeinträchtigenden bis quälenden oder zermürbenden. Der größte Teil ist glücklicherweise auszuhalten, befriedigend zu überwinden oder einfach “wegzustecken”. Er ruft deshalb auch keine seelischen oder körperlichen bzw. psychosozialen Symptome hervor. Wenn das jedoch nicht gelingt, dann drohen Anpassungsstörungen, Entwicklungsstörungen die dann einer besonderen Beachtung bedürfen und wenn dies ausbleibt und/oder durch zusätzliche Psychische Belastungen verstärkt wird, drohen schwerwiegende Depressionen, die dann zur Gefahr für das Kind oder den Jugendlichen werden.
C. hatte alle diese Symptome aufgewiesen und es gab Niemanden dem dies aufgefallen ist, anders kann seine Entwicklung, seine immer wieder auftretenden Kindlichen Ausbrüche aber auch der Umgang mit seiner sexuellen Neigung nicht befriedigend beantwortet werden.
Die fehlende Aufmerksamkeit, der Verlust seiner sozialen Identität, das ständige Suchen nach Zuneigung und Anerkennung, waren es mit unter dann, das diese Suche dieses heischen ohne sichtbaren Erfolg blieb, für dessen unüberwindbare Psychische und Physische Störungen Verantwortlich. Die Frage aller Fragen muss dann lauten wer hat diese Entwicklung verschuldet, wer ist für ein mögliches Scheitern dieser Existenz Verantwortlich ???
Eine Leserin meiner Seiten, sagte mir: Ich musste immer wieder eine Pause einlegen, da ich nicht in der Lage war, das was ich hier zu Lesen bekam über das Schicksal dieses Kindes zu verarbeiten.
Ich werde später nochmal auf C. eingehen und einige Begebenheiten aus dessen noch Jungen Leben erzählen, möchte aber auch dass Sie als Leser erst einmal das was Sie bereits erfahren haben auf sich Wirken lassen..
Jugendliche in der Pubertät zeigen häufig ein vermindertes Selbstvertrauen, sind apathisch, haben Ängste und Konzentrationsmängel. Auch Jugendliche können Leistungsstörungen entwickeln und zirkadiane Schwankungen des Befindens zeigen. Auch psychosomatische Störungen sind hier Anzeichen für eine schwere Depression, die nachhaltig auf die Entwicklung Einfluss nimmt.
Informationen über diese Buchreihe, auch auf den Facebook Seiten undTwitter, die Reihe Eine gescheiterte Existenz, ist überall im Buchhandel oder auch hier erhältlich

Der verwandelte Vegipubi


Nun kennen wir ja schon den Vegipubi, der uns gerade das Leben schwer macht, jedoch hat sich erst gestern eine Wandlung vollzogen, die uns in Erstaunen setzte.

Cover Band II Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden..
Unsere 12jährige Drama Queen, der frischgebackene Vegipubi kam in die Küche und verkündete zum Staunen aller, dass es für sie als Vegetarierin doch völlig vertretbar sei wieder Eier zu essen. Obwohl diese doch tierisches Fett beinhalten würden und ihrer Ansicht nach, noch vor einigen Tagen dafür ja schließlich ein süßes kleines Küken sein Leben lassen müsse. Als Kannibalen hat sie uns bezeichnet und ob wir uns nicht schämen würden…… usw.
Jetzt hätte sie aber erfahren, dass ihr großer, bereits erwähnter DSDS-Schwarm ja doch auch damit leben könne als Vegetarier Eier zu essen. Und schließlich hätte ihr ja auch mal jemand von uns sagen können, dass wir keineswegs Kükenmordende Ungeheuer sind, wenn wir Eier essen. Denn wenn das Ei nicht befruchtet wird und die Hühner nicht mit einem Hahn im Stall gesegnet seien, würde da auch niemals ein Küken schlüpfen.
Ich war geplättet von soviel Bildung……. Dennoch konnte ich nicht umhin, ihr zu sagen, dass sie doch bitte endlich damit beginnen sollte, einmal das Wort Vegetarier und ihres Essensgewohnheiten googlen solle, um künftig solche verhehrenden Missverständnisse zu vermeiden. Ihr Blick sprach Bände. Teils verwundert und teils unverständlich, wollte sie wissen, warum wir sie darüber nicht schon früher aufgeklärt hätten…..
Nun was soll ich dazu sagen ? Ich fand es schon irgendwie amüsant, wie sie mit fast sichtlich heraushängender Zunge oft am Tisch saß und uns anderen dabei zusah, wie wir so furchtbar eilastige Dinge wie Nudeln, Semmelknödel oder Mehlspeisen verdrückt haben. Dass sie bei diesen Gelegenheiten oft missmutig in ihrem Reis mit Gemüse oder im Salat gestiert hat, war ein befriedigender Anblick.
Mein Mann, mein Co-Autor und ich haben uns das Prädikat Rabeneltern schließlich schwer erarbeitet und sind stolz darauf……
Außerdem finden wir es sehr amüsant mit anzusehen, wie unser Vegipubi oft den Schweinsbraten oder das Saftfeisch, dass sich auf unseren Tellern sanft an Semmelknödel oder Serviettenknödel oder gar Eiernudeln schmiegt beobachtet. Sieht man den Vegipubi dabei aber direkt an, verzieht er das Gesicht zu einer angewiderten Fratze und sagt nur………… was schaut ihr so, wie kann man sowas nur essen, das ist ja geradezu ekelhaft.

Cover Band 1 Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät Augen zu und durch
Wir werden aber einen Teufel tun und uns deswegen den Appetit verderben lassen. Denn wir beiden Rabeneltern kochen beide erstens leidenschaftlich gern und genießen auch unsere kulinarischen Kreationen und zweitens macht es uns eine tierische Freude mit anzusehen, wie der Vegipubi verstohlen und ganz heimlich fleischeslustig auf unsere Teller starrt.
Ich denke auch diese Vegiphase werden wir überleben. Eier isst sie ja schon wieder, immerhin ein Anfang………
Martina Reuss
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Hilfe Mein Kind kommt in die Pubertät II ist da.

Jetzt ist er da der 2 Band aus der Reihe….
Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden
ISBN-13: 978-3-95488-219-9 Engelsdorfer Verlag
Wer das erstes Buch Hilfe, mein Kind kommt in die Pubert’t gelesen hat, der weiß, dass wir uns hier mit einer außergewöhnlichen Spezies Mensch beschäftigen … Dem PUBI. Oft wird er fälschlicherweise mit Außerirdischen verwechselt, wegen seinem Verhalten, dem Aussehen, seiner Sprache und seiner Kleidung. Der Pubi tritt sowohl in männlicher als auch in weiblicher Form auf.
Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Augen zu und durch! Vom täglichen Überlebenskampf Eltern pubertierender Teenager
ISBN-13: 978-3-86268-972-9 Engelsdorfer Verlag 2012
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Montag, 18. März 2013


Pubis die Tickenden Zeitbomben..


“Laß mich in Ruhe, Du nervst”: Wenn Kinder so mit ihren Eltern reden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Kleinen langsam erwachsen werden. Die Pubertät ist eine Phase in der Entwicklung, in der alles anders wird. Die Jugendlichen wollen jetzt selbstständig entscheiden, Erfahrungen allein machen und sich von den “Alten” nichts mehr sagen lassen. Nun heißt es: Nerven bewahren, für beide Seiten. In dieser Zeit kann in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern viel kaputtgehen.
Der Kinderschutzbund organisiert deshalb Kurse für Eltern mit Kindern in der Pubertät. Die Themen sind vielfältig, es geht um Sexualität, um Drogen, um den Umgang mit dem Internet und vor allem um Kommunikation. Sich anschauen beim Reden und nicht aus der Küche in Richtung Kinderzimmer brüllen, das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs: Spätestens mit der Pubertät ist Schluss mit Erziehung. Jetzt geht es darum, eine Beziehung aufzubauen.*quelle ndr radio*
Beziehungen sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn es darum geht die Pubertät des Jungen oder auch des Mädchen nicht zum Sprengstoff von Interaktionen in der Familie werden zu lassen.
Allerdings muss auch klar gestellt sein, dass trotz einer anderen Beziehung,s Variante, das Eltern sein nicht endet, sondern sich lediglich der sich bietenden Situation anpasst.
Pubertät heißt für viele Familien: Schluss mit der harmonischen Vater-Mutter-Kind Idylle! Das häusliche Klima wird rauer. Aus heiterem Himmel ziehen Gewitter auf – es wird gestritten, provoziert und es werden Grenzen überschritten. Immer wieder Wut und Tränen bei allen Beteiligten. Die Emotionen fahren Achterbahn. Fassungslosigkeit macht sich breit, auf beiden Seiten: Ist das wirklich mein Kind? Waren meine Eltern schon immer so peinlich und doof? Meine süße Tochter, mein verschmuster Sohn – sie begehren plötzlich auf, mit einem Warnschild auf der Stirn: “Wegen Umbau vorübergehend geschlossen!”
ja, ab jetzt gilt es Türchen zu finden, die uns als Eltern auch weiterhin hinter den Bauzaun blicken lassen. In diesem Entwicklungsstadium steht die Erziehung der Kinder nicht mehr so im Mittelpunkt. Jetzt sollte es uns eher darum gehen, behutsam eine Beziehung auf Augenhöhe mit dem Nachwuchs herzustellen. Zudem lautet eine unserer neuen Herausforderungen als Eltern: Tragendes Fundament und stützende Pfeiler während der Umbauzeit sein – so lange, bis alle Räume neu gestaltet und wieder verlässlich nutzbar sind.
Die Zeit der Pubertät ist ein Feld voller Tretminen und Geysire. Konflikte werden geradezu gesucht, wie eine Art Schleifstein gebraucht.
In diesen verbalen Schlachten gilt es als Eltern, einen kühlen Kopf zu bewahren. Auch mal überhören, was nicht unbedingt kommentiert werden muss. Nicht bloßstellen, denn Pubis sind ausgesprochen verletzlich. Auch wenn man wütend und enttäuscht ist: Bemühen Sie sich, dass Grenzüberschreitungen ohne Gesichtsverlust wieder korrigiert werden können. Dann ist es auch möglich die Tickende Zeitbombe Pubi, ohne Gefahr zu Entschärfen und der Terroristische kleine Pubi, wird dann auch wieder Zahm und Umgänglich.
Übrigens “Terroristische kleine Pubis” man hört ja fast Täglich von irgendwelchen Attentaten in der Welt, aber es gibt Niemanden, der uns vor den kleinen Terror Monstern der Gattung Pubis eindringlich Warnt :D
Nun ist auch der 2 Band aus der Reihe
Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden ISBN-13: 978-3-95488-219-9
1. Auflage 2013 Engelsdorfer Verlag
Infos zu allen Publikationen finden Sie auch auf den Facebook Seiten undTwitter. Beide Bände dieser Buchreihe, sind überall i Buchhandel erhältlich, so auch Online hier

Respekt ? was ist das überhaupt ?  Respektlos erscheint so manches mal Handeln und das daraus resultierende Unterlassen, nicht nur Kinder s...