Montag, 28. Januar 2013


Gefährlich Krank oder doch Nur Gesund?

Ich hatte ja bereits über den Fall des im Dezember 2011, aus der Sicherungsverwahrung Entlassenen T. berichtet.
Hier findet eine unglaubliche Hetzjagd statt, die schon seines gleichen sucht. T. wurde im Dezember 2011 aus einer über 17 Jahre dauernde Sicherungsverwahrung Entlassen, da weder das OLG Karlsruhe noch Gutachter, eine weitere Gefährlichkeit nicht mehr vorhanden ist.
T. nahm seinen Wohnsitz in einer Süddeutschen Kleinstadt und wird seither von Polizeikräften rund um die Uhr Überwacht, da die Polizeibehörde von einer fortgesetzten vorhandenen Gefährlichkeit ausgeht. Hier scheiden sich die Geister und es findet ein Schauspiel statt, das man seinem schlimmsten Widersacher nicht Wünschen mag.
Eine Rund um die Uhr Bewachung, welche ca. 50.000 € im Monat verschlingt, die vom Steuerzahler aufgebracht werden muss. Seit seiner Entlassung aus der Sicherungsverwahrung, wird dieser inzwischen alte Mann behandelt als wäre dieser die Gemeingefährlichkeit in Persona, obwohl eine solche Gefährlichkeit seitens des OLG Karlsruhe noch von Sachverständigen gesehen werden kann. Hier findet ein Schauspiel,
ja fast schon eine ungeheuerliche Menschenjagd statt, die in keinster weise mehr nachvollzogen und begründet werden kann.
Nun hat vor wenigen tagen das zuständige Landgericht Freiburg, darüber resümiert , ob T. nicht auch Krank sei und deshalb in die vom Gesetzgeber geschaffene Institution der Therapie Unterbringung verbracht werden müsste. Die Stadtverwaltung der Süddeutschen Kleinstadt, hat hier einen entsprechenden Antrag auf Unterbringung gestellt, mit der Begründung das eine Seelisch / Psychische Störung des Herrn T. nach den Merkmalen des ICD 10 der WHO vorliegen würde und dieser so dann eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle.
Wie sich herausstellt, ist dies aber nicht der wahre Grund des Unterfangen, sondern vielmehr der Wunsch sich des ungebetenen Neubürgers schnellst möglich wieder zu entledigen.
Das Landgericht hat nun auch unter Verweis auf den Beschluss des Oberlandesgerichtes vom 14.12.2011, diesen völlig Irrelevanten und unbegründeten Antrag der Süddeutschen Kreisstadt Lörrach zurückgewiesen und stellte fest, das weder von einer Seelischen Erkrankung ausgegangen werden kann, noch eine auch wie immer zu begründende Gefährlichkeit vorliegt. Auch die Tatasache, dass dieses sogenannte Therapie Unterbringung hier nicht angewendet werden kann, da der Ehemalige Verwahrte, aus der Sicherungsverwahrung entlassen wurde, weil sich diese schlicht wegen des Wegfall der Gefährlichkeit erledigt hat und dieser nicht nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg, aus der Sicherungsverwahrung entlassen worden ist, sondern diese sich erledigt hatte und keine weiteren Gründe vorliegen, diese fortzusetzen.

Im Dschungel der Justiz IV Untergang oder Chance..
Was ist Therapie Unterbringung??
Das Therapieunterbringungsgesetz (ThUG) ist eine Reaktion des deutschen Gesetzgebers auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 17. Dezember 2009. Es regelt die Unterbringung von verurteilten Straftätern, die nach der Entscheidung des Gerichtshofs deshalb nicht länger in der Sicherungsverwahrung untergebracht werden dürfen, weil ihre Sicherungsverwahrung rückwirkend verlängert wurde. Die Unterbringung erfolgt in geschlossenen Einrichtungen, die räumlich und organisatorisch von Einrichtungen des Strafvollzuges getrennt sein müssen.
Das Therapieunterbringungsgesetz trat als Artikel 5 des Gesetzes zur Neuordnung des Rechts der Sicherungsverwahrung und zu begleitenden Regelungen am 1. Januar 2011 in Kraft.
Das Gesetz besagt, dass eine Person, welche nach der Entscheidung des EGMR nicht mehr länger in der Sicherungsverwahrung untergebracht werden kann, „weil ein Verbot rückwirkender Verschärfungen im Recht der Sicherungsverwahrung zu berücksichtigen ist“, weiterhin in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden darf, wenn folgende Umstände vorliegen: (1) eine psychischen Störung, welche dazu führt, dass „mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit oder die sexuelle Selbstbestimmung einer anderen Person erheblich beeinträchtigen wird“ und (2) die Unterbringung deshalb zum Schutz der Allgemeinheit erforderlich ist (§ 1). Dies gilt sowohl für Personen, welche sich noch in Sicherungsverwahrung befinden, als auch für solche, die bereits entlassen wurden (§ 1 Abs. 2).
Den Antrag auf Unterbringung stellt die untere Verwaltungsbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Bedürfnis für die Therapieunterbringung entsteht. Befindet sich der Betroffene in der Sicherungsverwahrung, so ist auch der Leiter der Einrichtung antragsberechtigt, in der diese vollstreckt wird. Betroffene sind über die Antragstellung zu unterrichten (§ 5). Sie haben Anspruch auf einen Rechtsbeistand (§ 7).
Die Entscheidung über die Unterbringung trifft eine Zivilkammer des Landgerichts (§ 3), nach Anhörung von zwei Gutachtern (§ 9). Die Unterbringung endet spätestens nach 18 Monaten, es sei denn sie wird, nach erneuter Begutachtung, durch Gerichtsbeschluss verlängert (§ 12 Abs. 1). Das Gericht kann die Unterbringung jederzeit aufheben, sobald die Voraussetzungen entfallen sind (§ 13).
Wo die Betroffenen letztlich untergebracht werden sollen, ist im Therapieunterbringungsgesetz nicht geregelt und muss von jedem einzelnen Bundesland festgelegt werden. In jedem Fall soll die Unterbringung sich vom Strafvollzug unterscheiden, um nicht erneut einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention zu riskieren.
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Im Dschungel der Justiz Leben in Freiheit oder Sterben hinter Gittern ISBN 978-3-86215-964-2 Deutsche Literaturgesellschaft Berlin
Seit seiner Entlassung aus der Sicherungsverwahrung, hat T. sich nichts zu Schulden kommen lassen, was auch die Beamten der Dauer Überwachung bestätigt haben, sogar nicht Nachvollziehen können, wo sich in der Person T. überhaupt eine Gefährlichkeit begründen soll? Viele dieser Beamten, können nicht mehr verstehen, was diese Überwachung außer anfallenden Mehrarbeiten und Belastungen für diese überhaupt noch Rechtfertigt? Frägt man die Verantwortlichen, herrscht großes betretenes Schweigen und gibt den Schwarzen Peter weiter an andere Stellen der Justiz.
Die Frage stellt sich immer wieder, was soll hier tatsächlich Sinn und Zweck sein? Wer trägt für diese Menschen-verachtende Situation, für dieses bitter böse Schauspiel die Verantwortung.
Eine Berichterstattung des TV-Sender RTL, vom Januar diesen Jahres in dessen Magazinen RTL Punkt 12 und RTL Explosiv, hatte gar versucht ihn als Gemeingefährlichen Vergewaltiger darzustellen und ging gar soweit völlig falsche Behauptungen aufzustellen und gefälschte Interviews vom Aufgebrachten Pöbel zu Präsentieren.
Zwischenzeitlich schieben sich die Verantwortlichen beim TV Giganten
RTL gegenseitig die Verantwortung, für diese Miese und Populistischen Berichterstattung zu und hat alle Inhalte über diese Beiträge gar von seinen Webinhalten entfernt.
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Sonntag, 27. Januar 2013


Das Kölner Loch oder die Rückwärtsreform

>Heribert Prantl (* 30. Juli 1953 in Nittenau) ist ein deutscher Jurist, Journalist und Publizist. Er leitet das Ressort für Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München und ist seit 1. Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion.

Heribert Prantl, war es der den Strafvollzug so hautnah und sehr drastisch  aber auch realistisch darstellte und in einem Feuilleton vom 20.03.2006 in der Süddeutschen Zeitung die Rückwärtsreform des Strafvollzuges anprangerte.
In vielen hatte Prantl damals schon recht und die Föderalismusreform als eine rolle Rückwärts bezeichnet. Der Staat so Prantl, macht sich schuldig am Zustand der Gesellschaft, ich würde dieses gar noch deutlicher Formulieren.
Der Bund verprellt seine Gesellschaft und hat aus Kostengründen, den Menschen zu einem Disponierbaren Gegenstand, zu einer vertretbaren Größe herabgewürdigt. Doch welchen Schaden wird die Gesellschaft davon tragen, wenn Elementare Rechtsgebiete in Parteipolitisches Kalkül gegeben werden?
Hier ist dieser Schaden noch gar nicht greifbar bzw erfassbar und die Gesellschaft wird Teuer dafür bezahlen müssen. 

Das Kölner Loch oder die Rückwärtsreform 

Das Kölner Loch war ein Kerker der Inquisition. Das Nürnberger Loch war das Gefängnis des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. So ein Loch war billig, die Möblierung erschwinglich. Ein eiserner Haken und ein dicker Strick, an dem der Gefangene hinuntergelassen wurde, genügten. Wieder hinaufgezogen wurde der Mensch selten. Bewachung war nicht nötig, Versorgung unerwünscht. Zum Überleben taugte so ein Loch nicht. „Vade in pace“ sagte man dem Gefangenen vor der Falltür des Lochs im Kloster von Sens in Frankreich, „
Gehe hin in Frieden“. So war also dann der Fall erledigt, zwei Stockwerke tief. Einsperren mit Überleben war teuer, ein Privileg für die Vornehmen. Das hat sich zwar geändert. Doch ein Loch blieb das Gefängnis im Sprachgebrauch bis heute. Und in der Politik wächst die Lust darauf, dem alten Namen wieder zweifelhafte Ehre zu geben: Mehr einlochen, weniger resozialisieren.
In Amsterdam kam man vor vierhundert Jahren darauf, Bettlern, Vagabunden und Hochstaplern in geschlossenen Häusern Zucht beizubringen; Mit Arbeit und Prügeln, Gottesdienst und Unterricht. Erziehen und bessern hieß die revolutionäre Devise. Das Projekt war teurer als ein Loch, setzte aber Maßstäbe. Das Arbeitshaus wurde Vorbild, es wurde Zuchthaus, es wurde Justizvollzugsanstalt. Statt der Prügel kamen Pädagogen und Psychologen. Die Resozialisierung hielt Einzug – und wird seitdem bekämpft von denen, die für mehr Sühne, Härte, Sicherheit plädieren und nicht sehen wollen, dass Resozialisierung ein großer Beitrag zur Sicherheit ist.


Die Tür zu einer Gefängniszelle sieht oft so aus wie die Öffnung zu einem großen Eisschrank. Wenn es schlecht läuft für die Gesellschaft und den Strafgefangenen, dann geht es im Gefängnis auch so eisig zu: Der Insasse wird quasi eingefroren und nach Ablauf der Haftzeit wieder aufgetaut und entlassen. Der Gefrierschock ist das Übel, das dem Häftling als Quittung für seine Tat zugefügt wird. Das Übel für die Gesellschaft aber besteht dabei darin, dass der Häftling beim Wieder-Herauskommen lebensuntüchtiger und aggressiver ist als beim Hineinkommen. Das Strafvollzugsgesetz des Bundes – es ist vor genau dreißig Jahren im Bundesgesetzblatt verkündet worden – wollte das ändern. Jetzt aber wird es von der Föderalismusreform in Frage gestellt; jedes Bundesland will künftig seinen Strafvollzug nach eigenem Gusto machen können. Das wäre dann wohl die Aufhebung der großen Reform von 1976.
… Das war ein großes Ziel, eine Vision – eine Utopie, sagten manche. Eine Vision, die in einem acht Quadratmeter großen Wohn-Ess-Schlaf-Klo Wirklichkeit werden soll? Und wie geht denn Resozialisierung, wenn einer noch nie sozialisiert war? Es ist freilich besser, sich nach Utopien zu recken, als Sätze zu formulieren, wie sie das Berliner Kammergericht noch 1965 formuliert hat: Uneingeschränkt, so das Urteil, stünde den Gefangenen nur noch ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu. Bei einem solchen Satz würde heute das Bundesverfassungsgericht rebellisch werden: Es hat dem Resozialisierungsgebot verfassungsrechtlichen Rang gegeben und sich auf die Menschenwürde berufen. … Das höchste Gericht hat den Gesetzgeber verpflichtet, wirksame Resozialisierungskonzepte zu entwickeln. Resozialisierung ist, so sagt es W. Hassemer, der Vizepräsident, „nicht nur verbindlich, sondern vernünftig“.
… In der Praxis wird die neue Situation für das höchste Gericht nicht mehr beherrschbar sein. Die Gefängnismauern werden höher werden, und Karlsruhe wird weit sein. Schon heute liegen zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Vollzugs eine steigende Haftrate und die Überbelegung der Gefängnisse.
Die Rückwärtsreform hat begonnen: In Hamburg wurden die selbständigen sozialtherapeutischen Anstalten zugemacht; in Hessen wird den Gefangenen immer weniger Urlaub gewährt; in Niedersachsen wurde angekündigt, dass Gefangene künftig keinen Anspruch auf eine Einzelzelle mehr haben sollen; Begründung: zu teuer. Urlaub aus der Haft ist freilich kein Ausdruck von Humanitätsduselei, sondern gehört zur vernünftigen Vorbereitung auf die Entlassung. Und Überbelegung ist nicht nur rechtswidrig, sondern führt, wie der Strafrechtler Eberhard Schmitt sagt, zu „sittlicher Depravierung und krimineller Infektion“. Von der Übergangsregelung aus dem Jahr 1977, dass bis zu acht Gefangene in einem Haftraum untergebracht werden dürfen, wird ohnehin bis heute Gebrauch gemacht.


… Deutschland sperrt mehr Menschen ein als die meisten europäischen Länder. Auf hunderttausend Einwohner kommen hierzulande 96 Gefangene; noch mehr sind es nur in Großbritannien, Spanien und Portugal. Die USA kommen mittlerweile auf die aberwitzige Zahl von 800 Gefangenen pro hunderttausend Einwohner. Der Staat hat das soziale Netz zerschnitten und durch Gefängnisgitter ersetzt. Die Lobredner des US-Systems verweisen auf einen Rückgang der Kriminalität. In der Tat: Solange einer hinter Gittern sitzt, kann er draußen keine Straftaten begehen. Und nachher?

Zuchthaus statt Gefängnis
Der bloße Verwahrvollzug, Methode Eisschrank, ist billig und hat den Ruf der Härte. Das gefällt vielen Politikern und Wählern. … Das liegt auch daran, dass die öffentliche Darstellung von Gewalt so gewalttätig ist. Der Sexualmörder ist zum Prototyp des Gefängnisinsassen geworden; neben ihn tritt der Terrorist. Wer aber beim Wort Gefängnis an dieses Promille der Häftlinge denkt, an potentielle Kandidaten für Sicherungsverwahrung also, der denkt nicht zuvorderst an Resozialisierung. Er kommt auch schnell zum Ergebnis, dass ein billiger Strafvollzug besser sei als ein humaner; und er greift zu einer ursprünglich US-amerikanischen Idee: zur Privatisierung der Gefängnisse. Der Wachmann von der Schließgesellschaft m.b.H. ist billig: Er macht die Türe auf, und er macht die Türe zu. Da braucht es keine Besuchsregelungen mehr, keine Therapie, keine Entlassungsvorbereitung und anderes liberales und humanes Zeug. Dann wird aus dem Gefängnis wieder eine Art Zuchthaus. Aber so bestraft die Gesellschaft nicht nur den Straftäter, sondern auch sich.


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Donnerstag, 24. Januar 2013


Time Out für RTL…

Time Out für die RTL Media Gruppe
Nach der wirklich unsäglichen Berichterstattung in den RTL Magazinen
Punkt 12 vom 9 Januar und im RTL Magazin Explosiv vom 10 Januar 2013
in welchen über den ehemaligen Sicherungsverwahrten berichtet wurde, der durch die Stadtverwaltung einer Süddeutschen Kreisstadt, zu deren Neujahrsempfang eingeladen wurde, ist Schluss.
zum Bericht….
Die Tatsachen wurden in diesem Beiträgen des Senders RTL, verdreht, unrichtig und völlig falsch, in der Sache Kontraproduktiv und völlig überzogen dargestellt. RTL hat wiedereinmal bewiesen, das nicht ehrlicher und Aufrichtiger Journalismus getätigt wird, sondern lediglich reißerische Berichterstattung ihr Portfolio darstellt, egal ob man einen Menschen schadet oder gar vernichtet, Hauptsache die Stammtische des Landes haben wieder Gesprächsstoff und die Quoten stimmen.
Journalismus wie der des Senders RTL oder einer Boulevard Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, haben nur ein Ziel, Marktgerecht, Quoten Orientiert den Werbemarkt bestellen. Reißerisch und fast schon im Blutrausch, den Pöbel bedienen.
Mit Journalismus und objektiver Berichterstattung hat dies längst nichts mehr zu tun..
Ich persönlich distanziere mich von solchen Populistischen und reißerischen Journalismus und habe jegliche Zusammenarbeit mit der RTL Media Gruppe eingestellt. Wie auch der RTL Gruppe zuarbeitende
TV-Produktionsfirmen, die sich diesem Populismus der RTL Gruppe aus rein Wirtschaftlichen zwecken hingeben, weniger denn wirklichen objektiven Journalismus zu betreiben.
Künftig werde ich selbst, nur noch mit wirklich seriösen TV-Sendern wie z.B: der ARD , dem ZDF und ihren Spartensendern, sowie der Prosieben- Sat 1 Media AG zusammenarbeiten, was bereits in kürze mit einzelnen Beiträgen wie auch Projekten und als Sachgebiets Experte aufgenommen werden wird..
RTL nimmt bewusst in Kauf, wegen eines reißerischen Beitrages, ein Menschenleben zu zerstören, Bravo RTL das ist Boulevard der übelsten Art und hat mit Journalismus nichts aber auch überhaupt nichts mehr zu tun. Die Verantwortlichen sollten dringend einmal in eine deutliche Revision ihres Handelns und Unterlassens treten.
Stattdessen aber, schieben sich die Verantwortlichen gegenseitig die Schuld ihres Versagens zu..
Die Zuschauer dieser Sendergruppe, sollten sich Überlegen, ob Sie sich wirklich auch weiterhin so Verschaukeln lassen wollen
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Kleine Buchpräsentation in Villingen-Schwenningen

Kleine Buchpräsentation
am Freitag den 2 Februar 2013 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
im City Rondell Villingen-Schwenningen
Es werden alle Neuerscheinungen aus den Buchreihen, Eine gescheiterte Existenz, Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät und Im Dschungel der Justiz 2012/2013 vorgestellt..
     Alle Informationen zu den Publikationen, auch auf derFacebook Seite und den Webseiten Lukas-Altenburg.de

Mittwoch, 16. Januar 2013


Eine gescheiterte Existenz V. In der Entwicklung gestört?

Menschen mit Entwicklungsstörungen verhalten sich die meiste Zeit angepasst. Sie sind normal intelligent und im eigentlichen Sinne nicht krank. Aber immer wieder kommt es ohne erkennbaren Anlass zu Schwierigkeiten mit der Umwelt durch asoziales Verhalten. Wir begegnen dieser Form von seelischen Konflikten meist bei Jugendlichen. Besonders in der Pubertät, bei den Umwandlungen der Persönlichkeit vom Kind zum Erwachsenen, treten solche Störungen leicht auf. Die Kinder werden plötzlich bockig, kommen in der Schule nicht mehr mit, begehen Diebstähle, schließen sich Banden an. In anderen Fällen greifen die Jugendlichen schon früh zum Alkohol. Aggressives Verhalten steht also häufig im Vordergrund. Aber es ist auch möglich, dass die Jugendlichen mit Leistungsabfall, Zurückgezogenheit, Kontaktscheu usw. reagieren.
Menschen, die ohne elterliche Zuwendung aufwachsen oder lange in Heimen oder Krankenhäusern lebten, entwickeln leicht Persönlichkeitsstörungen. Das hat oft gar nichts damit zu tun, wie gut oder schlecht die Heimerziehung war. Das Entscheidende ist, dass diese Menschen in ihrer Kindheit niemanden hatten, der sich mit Verlässlichkeit um sie kümmerte. Sie leben in ständiger Angst, fallengelassen zu werden, so wie sie es als Kind erlebt haben; denn auch die liebevollste Erzieherin hat nach 5 Uhr Dienstschluss. Darum hat man auch die Heimerziehung von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, zugunsten von Pflegefamilien aufgegeben.
Wenn ausreichende Zuwendung und Liebe in der Kindheit fehlen, bleibt ein übergroßer Wunsch danach zurück, aber auch die Angst, sie immer wieder zu verlieren. Ihr Bedürfnis nach Zuwendung ermöglicht diesen Menschen schnell Kontakt aufzunehmen. Aber sie haben keine oder nur sehr geringe Fähigkeiten, die geringsten Enttäuschungen zu ertragen. Und da sie so übergroße Erwartungen haben, fühlen sie sich sehr schnell enttäuscht. Jede kleine Zurückweisung macht ihnen Angst, den Menschen ganz zu verlieren. Werden ihre Erwartungen nicht erfüllt, werfen sie sofort die Flinte ins Korn, werden depressiv oder maßlos aggressiv. Bei der kleinsten Enttäuschung droht ihr ganzes Selbstwertgefühl zusammenzubrechen. Zum Schutz ihres Ich, um nicht in ihrer Verzweiflung zu versinken, reagieren sie die Enttäuschung mit Wut ab. Wir kennen das Gefühl aus Situationen, in denen uns alles schief läuft. Wenn wir uns so enttäuscht fühlen, dass wir im Augenblick keinen Ausweg mehr sehen, spüren wir manchmal den Impuls: Jetzt alles kurz und klein schlagen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Bei uns bleibt es – wenigstens in der Regel – nur ein Gefühl. Bei Menschen mit einem schwachen Ich kann dem Gefühl die Tat folgen.
Kinder, denen Zuwendung fehlt, können kein gesundes Selbstvertrauen und das notwendige Maß an Selbstachtung und Selbstliebe entwickeln. Sie schwanken darum später ständig zwischen dem Gefühl, nichts zu bedeuten, und dem Versuch, diesen Mangel durch Großmannsträume auszugleichen. Sie träumen davon, ein großer Musikstar zu werden oder unermesslich reich zu sein. Sie brauchen diese Träume manchmal so sehr für ihre Selbstachtung, dass sie die Grenze zwischen Wirklichkeit und Phantasie nicht mehr scharf ziehen. Bei manchen Jugendlichen ist es eine auffallende Art, sich zu kleiden, mit der sie in einen Traum von Stärke und Unabhängigkeit flüchten. Aber dahinter stecken immer bange Kinderseelen mit großen Zweifeln an sich selbst.

Eine gescheiterte Existenz das Verlorene Kind Band IV der Buchreihe
Entwicklungsstörungen können sich entweder auf Teilbereiche der Entwicklung beziehen (motorische Störungen, Teilleistungsstörungen, Sprachstörungen), wobei die Intelligenz etwa im Normbereich liegt, oder mit Intelligenzminderung einhergehen und sich auf mehrere Bereiche der Entwicklung auswirken. Ungefähr 5 bis 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren sind von solchen Störungen betroffen.
Intelligenz lässt sich nicht eindeutig definieren, man kann darunter jedoch die Fähigkeit verstehen, mit neuartigen Problemen und Situationen fertig zu werden. Eine geistige Entwicklungsstörung wird auch Intelligenzminderung genannt.
Es gibt zahlreiche Testverfahren zur Prüfung der verschiedenen Funktionen der Intelligenz und Ermittlung des Intelligenzquotienten (IQ). Ob man dadurch die Intelligenz umfassend messen kann, ist jedoch umstritten. Dennoch gibt es eine akzeptierte Einteilung der geistigen Entwicklungsstufen: Ein durchschnittlicher IQ liegt zwischen 90 und 120. Eine Minderbegabung liegt bei einem IQ von 70 bis 80 vor. Von Debilität (leichte Behinderung) spricht man bei einem IQ von 50 bis 69, von Imbezillität bei einem IQ von 35 bis 49, von einer ausgeprägten Imbezillität bei einem IQ von 20 bis 34 und von Idiotie bei einem IQ unter 20.
Geistige Entwicklungsstörung: Symptome und Beschwerden
Eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit
Schwierigkeiten im Sprachverständnis und in der Sprachproduktion
Verlangsamtes Denken, wie auch ständige Artikulationsversuche.
Unfähigkeit, sich in neuen Situationen adäquat zu verhalten
Gestörtes emotionales Verhalten, Ständige Suche nach Aufmerksamkeit.
Eingeschränkte Fähigkeit, sich selbst zu versorgen
Der gemeinsame Nenner aller Intelligenzminderungen sind die auffällig gering ausgebildeten intellektuellen (kognitiven) Funktionen.
Entwicklungsstörungen liegen allgemein vor, wenn sich Fähigkeiten eines Kindes oder Jugendlichen, nicht altersgemäß ausgebildet haben.
Dazu gehören die Sprache, die Koordination, die Wahrnehmung, geistige und schulische Leistungen sowie psychische Aspekte. Ist eines dieser Gebiete betroffen, so handelt es sich um eine umschriebene Entwicklungsstörung oder Teilleistungsschwäche. Eine allgemeine Entwicklungsstörung ist z. B. bei einer generellen Intelligenzminderung gegeben. Entwicklungsstörungen sollten rechtzeitig erkannt werden, damit eine Förderung oder Behandlung des Kindes oder des Jugendlichen möglich ist.
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Donnerstag, 10. Januar 2013


RTL Journalismus Unterster Schublade

Donnerstag den 10 Januar 2013 ein arbeitsreicher Tag mit Knalleffekt
Ich kam nach hause von einem für mich sehr belastenden Tag, mit vielen Terminen und arbeit, mach das TV an und durfte einen Bouleward Beitrag erster güte betrachten.
RTL Explosiv berichtet über einen Ehemaligen Sicherungsverwahrten, der in einer Süddeutschen Kreisstadt, seit seiner Entlassung aus der Sicherungsverwahrung Entlassen “durch die Polizei Dauer Überwacht lebt”
Es wird berichtet das er, wegen eines Totschlag ” Jugendstrafe vor über Vierzig Jahren” wegen angeblichen Sexuellen Missbrauch an Heranwachsenden ” 20-21 Jahre alt” ” vor über 22 Jahren” und eines weiteren angeblichen Sexuellen Missbrauchs ” an einem Heranwachsenden 21 Jahre alt” ” vor über 30 Jahren” insgesamt 22 Jahre in Haft und anschließender Sicherungsverwahrung saß.
Es wird berichtet, das dieser Mann wegen einer Europäischen Gesetzesänderung dann 2011 aus der Sicherungsverwahrung Entlassen wurde und seit her in dieser Süddeutschen Kreisstadt lebt.
Es wird aber nicht berichtet, dass er tatsächlich aus der Sicherungsverwahrung Entlassen worden ist, weil diese als Erledigt betrachtet werden musste, da es keine Gründe mehr gab diese aufrecht zu erhalten, das OLG Karlsruhe wie auch Sachverständige Gutachter bescheinigten übereinstimmend, das von diesem Mann keine Gefahr mehr ausgeht und auch keine weiteren Straftaten zu erwarten sind.
RTL kam zu mir und machte mit mir einen über ein Stündiges Interview, in dem ich deutlich aussagte, dass die Überwachung Rechtswidrig ist und man doch endlich dem Mann seinen Frieden lässt, Er hatte Straftaten begangen, wurde Verteilt, hat diese alle Verbüßt und war sogar in der Vollzugs Form der Sicherungsverwahrung untergebracht, das muss endlich reichen und auch er hat ein Recht auf eine Widereingliederung in die Gesellschaft. Übrig blieb von diesem Interview ein Ausschnitt dessen was ich gesagt habe, von nicht einmal 10 Sekunden dauer. So das sogar ich so hingestellt werde, dass ich durch meine Nachforschungen, erst darauf aufmerksam machen würde, was dieser Mann den Steuerzahler kostet.
Ich bin Entsetzt darüber, wie die Medien eine Geschichte derart falsch wiedergeben, wie in diesem Falle.
Die ersten Reaktionen vor Ort in der Süddeutschen Kreisstadt, ist das man zweifelhafte Bürger Interviews zeigte, vom Aufgebrachten Pöbel, wo ich ehrlich denken musste, ich will nicht Wissen, wie gefährlich die Interviewten Personen sind??
Der Beitrag wird Morgen auch hier zu finden sein
Der Ehemalige Sicherungsverwahrte ist Anfeindungen, Pöbeleien und sogar direkten Angriffen ausgesetzt, der Örtliche Hundeverein gar hat die Aussage getroffen, solch einen Menschen wollen wir nicht bei uns haben, obwohl diese schon zuvor wussten, das er aus der Sicherungsverwahrung Entlassen wurde und unter Dauerüberwachung steht. Da hatten Sie noch kein Problem damit wer er ist und was um ihn herum geschieht.
RTL nimmt in Kauf, wegen eines Reisserrischen Beitrages, ein Menschenleben zu Zerstören, bravo RTL das war mal wieder Bouleward der übelsten art und hat mit Journalismus nichts aber auch überhaupt nichts mehr zu tun, Die Verantwortlichen sollten dringend einmal in eine deutliche Revision ihres Handelns und Unterlassen treten.

Sonntag, 6. Januar 2013


Im Dschungel der Justiz VI Kleine Leseprobe

Bei den hier beschriebenen Erklärungen der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Knästen ist von zentraler Bedeutung, wie sich die „Anderen“, also die „Kriminellen“ vorgestellt werden – genauer: wie sie konstruiert werden. Kriminell sind grundsätzlich die anderen, Mensch selbst wähnt sich auf der richtigen Seite und solange dies gelingt, lässt sich auf die „Kriminellen“ mit dem Finger zeigen als diejenigen, die das Schlechte, Böse verkörpern und somit dafür verantwortlich gemacht werden. Stets auf der richtigen Seite zu stehen wird zu einer bedeutenden Aufgabe aller Bürgerinnen.
Dass es jedoch ziemlich kompliziert ist, in seinem Leben nicht „kriminell“ zu werden und keine Gesetze zu überschreiten, wird hier vernachlässigt. Schwarzfahren, bei rot über die Ampel gehen, Filesharing & Raubkopien, Steuern hinterziehen, besoffene Schlägereien: All das gehört zum Alltag vieler Menschen und wird trotzdem nicht oder selten als „kriminell“ eingeordnet.
Zudem findet eine Diskussion der Ursachen von gesellschaftlichen Konflikten kaum statt. Vielmehr werden bestimmte als „kriminell“ gebrandmarkte Handlungen aus dem Kontext gerissen, entpolitisiert und individualisiert.
Schuld sind die sich falsch Verhaltenden, die Frage nach den ihrem Verhalten zugrunde liegenden Strukturen bleibt aus. Somit wird nicht nur der Blick auf die „Anderen“ gelenkt, sondern gleichzeitig die Diskussion um Macht- und Gewaltverhältnisse bewusst vermieden. Auch wir denken, dass handelnde Subjekte für ihr Verhalten verantwortlich sind (ansonsten betrachteten wir ja beispielsweise auch Nazis einfach als „Opfer der Verhältnisse“). Das Ausblenden des Verhaltens der restlichen Menschen, die an gesellschaftlichen Prozessen teil haben und diese mit gestalten jedoch ist fatal. Das Subjekt ist kein passives Objekt von Zwangszurichtung, sondern der Zwang bringt Individuen dazu, sich selbst als Subjekt zu konstituieren. Die Produzierung des „Zwangs“ verläuft subtil und horizontal, ist also nicht von gedachten „Machteliten“ o.ä. inszeniert oder denen „da unten“ übergestülpt.
Eine sich als radikal verstehende Kritik kommt an der Frage nach den Ursachen von „Kriminalität“ nicht vorbei und muss sich zudem die Frage stellen, was denn eigentlich als „kriminell“ gilt und was nicht.
Auch die Frage, wer eigentlich im Knast sitzt, gibt Aufschluss über die gesellschaftlichen Verhältnisse bzw. die Vorstellung darüber, wer als kriminell angesehen wird. So haben über 90 Prozent der Delikte, die heute zu Haftstrafen führen direkt oder indirekt mit Eigentumsverhältnissen zu tun. Die größte Gruppe der Gefangenen sind Userinnen illegalisierter Drogen.
Die Äußerung, es müsse nach alternativen Umgangsweisen mit Gewalt gesucht werden, setzt voraus, wir lebten in einer bis auf Einzelfälle gewaltfreien Gesellschaft. (Strukturelle) Gewaltformen, die jedoch integraler Bestandteil eben dieser Gesellschaft sind, werden hier ausgeklammert. Abschottung vor Flüchtlingen, Gewalt in der Familie, Polizeigewalt, Knast, Arbeitszwang sind nur einige Formen von gesellschatlich legitimierter Gewalt, teils in Gesetze gegossen, teils akzeptiert oder hingenommen. Von Gewaltfreiheit auf einer individualisierten Ebene zu sprechen ist unzureichend.
Wer von „Alternativen“ zur Gewalt spricht, muss von Alternativen zu dieser Gesellschaft sprechen.
Die Frage danach, ob Knast ein angemessenes Mittel zur Lösung gesellschaftlicher Konflikte sei, stellt sich in der Form für uns nicht. Vielmehr gehen wir davon aus, dass Knast Teil der Verhältnisse ist, die es zu überwinden gilt. Antworten auf Konflikte zu finden ist durchaus Aufgabe einer emanzipatorischen Bewegung, nicht jedoch derer, die ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Verhältnisse haben. Ziel kann es nicht sein, die Gefängnismauern einzureissen, umstehende Gebäude und die Straße jedoch als solche zu erhalten. Es geht darum, für eine Gesellschaft einzustehen, die sich die Frage nach der Institution Knast nicht stellen wird. Es ist eher müßig, Einzelheiten eines verwirklichten utopischen Prozesses zu diskutieren, auch da wir viele der bestehenden Formen des Infragestellens der Integrität von Menschen als dieser Gesellschaft immanent betrachten.
Eine ernst zu nehmende knastkritische Bewegung wird sich dieser Aufgabe jedoch stellen müssen. Da Knast hier und jetzt keine Lösung ist, sehen wir einem oft geäußerten Zwang zu Alternativen im hier und jetzt auch eher gelassen entgegen.
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Donnerstag, 3. Januar 2013


Ohne Sinn Ohne Verstand

Überwachung, Unterbringung oder was auch immer, es wird langsam Kurios was die Polizeibehörden so alles an Unsinnigen Veranstalten.
Ich hatte ja schon darüber berichtet, wie man versucht einen Ehemaligen Sicherungsverwahrten, der vor über einen Jahr aus der Sicherungsverwahrung Entlassen worden ist, wieder nach dem THuG Unterzubringen.
Allerdings ist schon der Versuch zum Scheitern Verurteilt, denn dieses Gesetz ist ausschließlich auf Ehemalige Sicherungsverwahrte anwendbar, die auf Grund des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte Entlassen worden sind.
Ein Aktueller Fall aus Süddeutschland, zeigt sehr deutlich, wie man versucht, Rechtsstaatlich sehr bedenklich, diese Rechtsvorschrift nach dem ThUG §1 Abs. 1 auch auf solche Fälle anzuwenden.
Hier hat eine Süddeutsche Kreisstadt, gegen einen 53 Jährigen Mann, der im Dezember 2011 auf Grund eines Beschlusses des zuständigen Oberlandesgerichtes in Karlsruhe aus der Sicherungsverwahrung Entlassen worden ist, den Antrag auf eine Zwangsweise Unterbringung nach dem ThUG gestellt und betreibt dessen Zwangsweise Unterbringung. Gestützt wird der Antrag auf ein Gutachten aus dem Jahre 2009/2010 welches den Delinquenten noch immer als Gefährlich einschätzt.
Ein Gutachten aus dem Jahre 2011 das eine solche Gefährlichkeit, nicht bescheinigt, wird in dessen völlig außer acht gelassen. Auch die Tatsache, dass die Unterbringung nach dem ThUG nur auf Personen angewendet werden kann, die ausschließlich auf Grund des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, ” Rückwirkungsverbot” aus der Sicherungsverwahrung zu Entlassen waren und der betroffene Ehemalige Verwahrte, nach Erledigung der Sicherungsverwahrung Entlassen worden ist, hält die Verwaltung von ihren völlig Unsinnigen Antrag nicht zurück.
Im Dschungel der Justiz Chance oder Untergang Erscheint im Januar 2013
Der Ehemalige Verwahrte, wird im übrigen seit seiner Entlassung, im Dezember 2011, rund um die Uhr durch Polizeikräfte Überwacht.
Diese Maßnahme alleine verschlingt im Monat mehr als 50.000 Euro Steuergelder. Das Bundesverfassungsgericht, hat erst vor wenigen tagen, festgestellt, das eine solche Überwachungsmaßnahme, nur dann Rechtlich in Ordnung ist, wenn nachgewiesen werden kann, das noch eine wie auch immer begründete Gefahr von der zu Überwachenden Person ausgehen würde.
Eine solche Einschätzung der Polizeibehörden, die wirklich begründet wäre, fehlt allerdings im vorliegenden Falle.
Hier muss man doch die Frage stellen, was für eine Gefahr, will denn die Stadtverwaltung der Süddeutschen Kreisstadt, in der Person des Ehemaligen Verwahrten erkannt haben?? und welche Gefahren Potentiale, hat die Polizeibehörde, in der Person des Ehemaligen Verwahrten erkannt?? Selbst die an der Überwachung beteiligten Polizeibeamten, können diese Frage nicht beantworten und verstehen auch zu einem großen teil, den Zweck dieser Überwachung überhaupt nicht mehr.
Jetzt wurde erst vor wenigen Tagen durch die Polizeibehörden verfügt, dass die andauernde Überwachung um weitere 6 Monate Verlängert wird. Dieses trotz des weitreichenden Urteils des Bundesverfassungsgerichtes aus 12/2012
Steht die Polizei etwa über der Verfassung, dem Grundgesetz????
etzt im Handel der Vierte Band aus der Reihe Im Dschungel der Justiz. Chance oder Untergang
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Im Dschungel der Justiz Hinter Gittern Sterben oder in Freiheit leben. Diese Reihe wird Überarbeitet Neu Aufgelegt..

Die Buchreihe überall fast Ausverkauft, aber es kommt bald Nachschub...

Schon bald kommt der Zweite Band aus der Reihe Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät..

erlange Verfahrensdauer oder Hauptverhandlungen sind Normalität gleiches gilt für Ermittlungsverfahren die nicht selten 2 Jahre übersteige...