Sonntag, 8. April 2018

Wiederliche und ekelhafte Postings der AFD Frontfrau Beatrix von Storch sind wir ja schon gewohnt. Nun aber nutzt diese pervertierte Frau die schreckliche Tat eines Psychisch Kranken Mannes in Münster um ihre perfide Fremdenfeindlichkeit und Menchenverachtende Politische Einstellung hervorzuheben und politisches Kapital daraus zu schlagen.Solch eine kranke Persönlichkeit sitzt im Deutschen Bundestag und beschmiert damit unser Demokratisches Gut .Diese Frau ist wie ihr Großvater eine perfide kranke Persönlichkeit und vertritt eine ekelhafte politische Idiologie !!

Montag, 12. März 2018

Das fängt ja gut an. Die Große Koalition 3.0 ist gerade mal bestätigt und der zukünftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bewegt sich dort, was er beherrscht: Populismus. Mit seiner Aussage, dass Hartz IV keine Armut bedeute, sondern die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut sei, empört die Gemüter. Weiter führt er aus:
„Die gesetzliche Grundsicherung ist mit großem Aufwand genau bemessen und wird regelmäßig angepasst. Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut. Diese Grundsicherung ist aktive Armutsbekämpfung! Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht. Mehr wäre immer besser, aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen.“
Dass gerade Politikerinnen und Politiker schauen, dass sie auch mit populistischen Aussagen irgendwie und irgendwelche Aufmerksamkeit erregen, ist bekannt. Dafür ist jede Methode recht. Und sei es die Plattform eines Landtages oder des Bundestages. Schließlich ist auch eine negative Public Relation eine gute. Klingt einfach, ist einfach. Macht es aber nicht besser und manchmal frage ich mich schon mit welchen platten Attitüden man uns / mich abspeisen möchte. Aber schaue ich mir mal das Zitat näher an.
„Die gesetzliche Grundsicherung ist mit großem Aufwand genau bemessen (…)“
Die Regelsätze für das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und der Grundsicherung werden in einer sogenannten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) durchgeführt und erfasst. Das erfolgt alle fünf Jahre im Rahmen einer stichprobenartigen Befragung durch das Statistische Bundesamt in bis zu rund 75.000 Haushalten. Die 3-monatige Befragung erfasst die persönliche und soziale Situation, Vermögen, Wohnverhältnisse, Höhe des Einkommens sowie die Ausgaben und deren Verwendungszwecks. Die Auswertungen dieser Werte kann durchaus mit einem großen Aufwand bezeichnet werden. An dieser Berechnungsmethode gibt es große Kritik. So liefert zwar die EVS eine statistische IST-Analyse Auswertung des Ausgabeverhaltens einzelner Gruppen; um jedoch ein tatsächliches Existenzminimum zu errechnen, sollte eine Soll-Größe als Grundlage dienen, um so den Mindestwert für eine Teilhabe zu ermitteln. Gerade Menschen mit einem niedrigen Einkommen budgetieren ihre Ausgabe streng nach der Notwendigkeit. Ihr Einkommen, ihre Sozialleistungen spiegeln nicht ein vollständiges Konsumverhalten wieder. Vielmehr ersparen sie sich eventuelle gespartes Geld für elementare notwendige Dinge, welches nicht erfasst wird.
(…) „und wird regelmäßig angepasst.“
Die letzte Anpassung anhand der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe bei den Sozialleistungen erfolgt auf Zahlen aus 2008. Die Aussage von Spahn, dass sie regelmäßig angepasst werden, stimmt so also nicht. Spahn verwechselt die Anpassung mit der automatischen jährlichen Erhöhung von Sozialleistungen am Preisindex und den unteren Gehältern. Diese stehen im Verhältnis von 70% zu 30% und führt dann zu einer jährlichen Erhöhung von durchschnittlichen monatlichen 5 Euro pro Person.
„Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut.“
Der Begriff „Armut“ wird in drei Kategorien eingeteilt: Absolute, Relative und die Gefühlte Armut. Wird die absolute Armut in der täglichen Verfügbarkeit einer Geldsumme berechnet, um die lebenswichtigen und notwendigen Grundbedürfnisse zufrieden zu stellen, geht man bei der relativen Armut auf die Vorstellung sozialer Ungleichheit. In Deutschland gilt als relativ arm, wer maximal 50% des Medianeinkommen einer Bevölkerungsgruppe zur Verfügung hat, definiert Armut.de. Wer also weniger Einkommen als die Hälfte des Durchschnittseinkommens hat, gilt als relativ arm. Im Gegensatz zur absoluten und relativen Armut bezeichnet die gefühlte Armut keine Einkommensgrenze, sondern ein subjektives Gefühl und Bewusstsein der Betroffenheit. Das können unerwartete Einkommensverluste sein, aber auch der Bezug von Sozialleistungen. Hier möchte ich näher darauf eingehen. Natürlich gibt es Arbeitslosengeld-II-Betroffene, die mit den rund monatlichen 400 Euro auskommen und sich nicht arm fühlen, sondern sich damit entsprechend eingerichtet haben. In Gesprächen mit diesen Menschen stelle ich dann jedoch fest, dass sie oftmals nur alle zwei Tage warm essen. Dass jede Extraausgabe, die eben auch eine sozio-kulturelle Teilhabe möglich macht, mehrfach überlegt wird, ob es denn nötig sei, verliert sich gerne in den Debatten. Die mir bekannten Mehrheiten empfinden sich jedoch als arm. Spahn verdrängt in seiner Aussage, dass die Sozialleistungen Grundbedürfnisse abdecken, aber eben keine Sonderausgaben hinzukommen dürfen. Zuzahlungen zur Miete, zum Schulbedarf der Kinder, nicht verschreibungspflichtiger, aber notwendigen Medikamenten oder zu den Energiekosten werden durch die Aussage Spahns ganz vergessen. Diese Sonderausgaben, wobei sich die Liste unendlich verlängern lässt, reduziert den Hartz-IV-Satz oder die Grundsicherung schmerzlich. In dem Fall wird aus der gefühlten Armut eine absolute Armut, da auch die Grundbedürfnisse entsprechend minimiert werden oder eben nicht befriedigt werden können.
Wenn Spahn nun die Solidargemeinschaft ins Spiel bringt, verdrängt er ebenfalls, dass nicht wir als Solidargemeinschaft für die Höhe eines Existenzminimums verantwortlich sind, sondern es uns vorgegeben wird. Deren Höhe bestimmt die Bundesregierung und deren beteiligten Parteien. Armut wird somit auch erzeugt. Und, wenn er dann erwähnt:
„Diese Grundsicherung ist aktive Armutsbekämpfung! Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht.“
Frage ich mich schon, warum dann 1,5 Mio. Menschen zur Tafel gehen und wir eine knapp 20-prozentige Quote von Armut oder sozialer Ausgrenzung haben, inwiefern das eine aktive Armutsbekämpfung ist. Über Armut zu reden ist wichtig, über Reichtum und deren fehlenden Umverteilung zu reden, wäre und ist auch wichtig. Diese Komponente fehlt mir jedoch vielfach in den Diskussionen um Armut und Wohlstand.
„ (…) aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen.“
Nun kommen wir zum kompletten Blackout von Spahn. Spahn hat seine Ausbildung zum Bankkaufmann, Studium erfolgte später, 2001 abgeschlossen. Mit 22 Jahren kommt er 2002 in den Bundestag. Eine Tätigkeit, welche von Steuerzahlern finanziert wird. Erwerbslose, Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung, Armutsrentnerinnen und Rentner, Aufstockerinnen und Aufstocker mit Hartz IV unterstützen den Lebensunterhalt von Spahn zum Beispiel mit jedem Einkauf oder ihrer aufstockenden Tätigkeit, genauso wie Erwerbstätige. Wir sind seine Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber!
Mir geht es hier gar nicht so um Jens Spahn, sein Populismus ist bekannt, sondern vielmehr darum, wie einzelne Politiker ihre Polit-Showbühne missbrauchen, um ihr eigenes unreflektiertes Gesülz zu verbreiten – für ein bisschen Aufmerksamkeit. Aber zum Schaden von Betroffenen. Dass sie sich in ihrer Würde verletzt fühlen, sich empören ist mehr als verständlich.
Adam Smith (Nationalökonom, Philosoph, 1723-1790) stellte fest:
„Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.“

In diesem Sinne geehrter Herr Spahn, vor Inbetriebnahme des Mundwerks, Gehirn einschalten sofern vorhanden !!

Freitag, 27. Oktober 2017

erlange Verfahrensdauer oder Hauptverhandlungen sind Normalität gleiches gilt für Ermittlungsverfahren die nicht selten 2 Jahre übersteigen.
Aber die Justiz aber auch die Politik will das lieber aussitzen anstelle etwas zu Unternehmen. Gleiches habe ich und auch andere Justiz Experten immer wieder gerügt!
Warum berichtet RTL/Sat1 oder die Öffentlich Rechtlichen nicht darüber?
Zu wenig Blut, zu wenige Tote?
Aber keine Sorge wenn das weiter ignoriert wird, werden in den JVA,s bald schon solche Opfer auf beiden Seiten zur Tagesnachricht
Christian Lukas-Altenburg durchstreift den Dschungel des sich darstellenden Justizvollzuges
Unterstützt wird er dabei Kommentierend von Maurice Raidt, der sich ebenso einige Gedanken dazu machte
Der Strafrechtsexperte betrachtet den Dschungel des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzug mit all seinen Schattenseiten und Deprivationen am beispiel der JVA Ulm einer Vollzugsanstalt des so benannten Offenen Vollzuges. Er deckt unter anderem Defizite des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzuges auf und frägt nach dem Menschenbild der Gesellschaft hinsichtlich des mit Verfassungsrang ausgestatteten Grundsatzes der Resozialisierung und Wiedereingliederung ?
Es ist ein Thema das wohl künftig immer mehr in den Focus der Berichterstattung treten wird. Demoskopisch wird es ein großes Problem für den Justizvollzug werden, auch weil durch Alternde Strafgefangene vieles was heute im Strafvollzug Normalität ist, künftig eine Herausforderung sein wird.
Der Knast als Pflegeeinrichtung, wird dann nicht nur zur Herausforderung! Der Strafvollzug in Deutschland kann heute schon nicht seine eigentliche Aufgabe zur Resozialisierung erfüllen, wie wird das es werden, wenn dessen Insassen jenseits der heutigen Altersstruktur ankommen??
Etwa drei Monate Haft muss die 84-jährige Ingrid Millgram aus Bad Wörishofen in der JVA Memmingen absitzen. Weil sie wiederholt des Ladendiebstahls…
BR.DE

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Menschen, die etwas schreiben, ohne wirklich etwas zu sagen, gibt es genug.
Gern gelesen werden aber Texte, die authentisch, stimmig und echt sind. Texte, die eine “Botschaft” beinhalten und den Geist ihrer Schöpfer atmen. Texte von Menschen, die ihre eigene Stimme gefunden haben.
Ich schreibe, weil ich schreiben muss. Schreibend suche ich Antworten auf die Frage nach der Identität (wer bin ich?).
Meine Texte sind auch manchmal autobiographischer Natur, hinweise auf Ereignisse, fatale Handlungen, gesellschaftliches tun, Politisches Gelaber und Offensichtliche Zustände, die man lieber nicht Sehen möchte.
Wo ich es als sinnvoll erachte, werde ich von der Ich-Perspektive auf die Perspektive des Beobachters bzw. Erzählers wechseln (also beim Erzählen den Blick von außen einnehmen), was nicht heißt, dass diese Perspektive eine neutrale Position einnehmen muss.
Vielmehr sind Wertungen auch aus dieser Optik sehr wohl möglich, ja sie drängen sich oftmals sogar auf.
Meine Beiträge sind oftmals situativ verfasst, das heißt, sie sind als Gedanken für ein Sudelheft gedacht, nicht mehr und nicht weniger.
Die dann Allerdings in ganzen Manuskripten enden.
In allen meinen Publikationen finden sich genau diese Vorgehensweisen und oft bin ich dann selbst über mein geschriebenes aber auch über meine Gedanken erstaunt.
Hätte mir vor etwa 20 Jahren jemand erzählt dass ich einmal Bücher und Kolumnen publizieren werde, hätte ich diesen wohl für völlig durchgeknallt erklärt.
Heute aber blicke ich auf knapp 12 Jahre Autorentätigkeit und etwa 40 Buch Publikationen zurück, darüberhinaus auf noch mehr Kolumnen die in bekannten deutschsprachigen Nachrichtenmagazinen ihren Platz gefunden haben.
An dieser Stelle also bedanke ich mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern sowie allen meinen Kritikern, für diese bis dato aufregende Zeit.

Samstag, 9. September 2017

Im Fall der grausamen Morde an einem neun Jahre alten Jungen und einem 22-Jährigen in Herne begann am vergangenen Freitag vor dem Bochumer Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Doppelmörder Marcel H.
Es ist zu erwarten das der tatverdächtige auch Verurteilt werden wird.Die Frage allerdings hierbei ist wohl, ob es mit einer Verurteilung getan ist und Gefängnis hierfür wirklich die richtige Antwort ist, oder aber ob es bei dem Täter tatsächlich um einen Psychisch Kranken Menschen handelt, der eher in einer entsprechenden psychiatrischen Einrichtung besser untergebracht wäre?
Marcel H. gilt als Emotionslos und Kalter Charakter, der wie es die Mutter des Opfers ausdrückte schon früher nicht in der lage war einem in die Augen zu schauen.
Der Verteidiger wie auch Prozessbeobachter beschrieben einen in sich gekehrten unnahbaren jungen Menschen, der auch nicht auf dem Entwicklungsstand gleichaltriger ist.
Er trat vor Gericht auf, war aber Geistig überhaupt nicht anwesend. so ein renommierter Prozessbeobachter.
Die Justiz steht nun vor der Frage was tun?
Der geneigte Zuschauer ruft nach Rache, der kühle Sachverstand sagt, dieser Junge wusste nicht was er tat und gehört nicht in den Knast sondern in eine Behandlerische Maßnahme.!!
Ein Motiv für die Taten war der Staatsanwaltschaft zufolge Mordlust. Marcel H. habe einen Menschen sterben sehen wollen, heißt es in der Anklage. Die Ermittler gehen davon aus, dass er Jaden am Abend des 6. März unter einem Vorwand aus der Wohnung lockte und dann in einem Keller brutal tötete. Der 19-Jährige soll frustriert gewesen sein, weil die Bundeswehr seine Bewerbung abgelehnt hatte. Einen Tag später habe er dann Christopher, bei dem er sich versteckt haben soll, ermordet. Dem ist zu entgegnen, dass Marcel H. überhaupt nicht in der Lage war klare Mordlüsternde Gedanken zu fassen, sondern in einem Emotionalen und psychischen Ausnahmezustand war als er die Taten begangen hatte.
Das Gericht ist beraten hier entsprechende Sachverständigen Gutachten einzuholen und sich an den Offenkundigen Tatsachen zu Orientieren.
Bei einer Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht drohen Marcel H. bis zu 15 Jahre Jugendhaft.
Sollte er als Erwachsener verurteilt werden, könnte auch eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt werden - möglicherweise sogar mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Mit einem Urteil wird im Oktober gerechnet.

Wiederliche und ekelhafte Postings der AFD Frontfrau Beatrix von Storch sind wir ja schon gewohnt. Nun aber nutzt diese pervertierte Frau d...